Die Anspruchshaltung, schraubt sie runter!

Na, kennt ihr auch so Menschen, mit einer Anspruchshaltung, die ihresgleichen sucht? Ja, ich auch, sie begegnen mir leider fast jeden Tag. Und zu dieser Anspruchshaltung gesellt sich dann auch eine gewisse Hilflosigkeit. “Erwachsene die nichts können, sind Kinder die nichts durften” habe ich mal irgendwo gelesen. Für mich macht das Sinn.

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Ein Jahr #Metoo

 

Erinnert ihr euch, als es vor einem Jahr losging, und sich immer mehr Frauen zu Wort meldeten, im Rahmen der #Metoo Debatte? Tja, schon ein Jahr ist es her. Was hat sich seit dem getan? Ich hatte auch über meine Erfahrungen geschrieben und wurde mehr oder weniger von Männern beschimpft, weil der Täter ja Biodeutscher war. Auch das ich nicht nur einmal von Männer unflätig angesprochen, angefasst und belästigt wurde, liess man meist nicht gelten.

Was habe ich mich auch nachts auf der Strasse aufzuhalten oder in Bars, bzw. Clubs?! Klar, ich bin natürlich selber schuld. Das es mein damaliger “Partner” war – bedeutungslos. Brave Frauen hocken nachts und überhaupt zuhause und kümmern sich ausschliesslich um Kind, Küche und Kirche. Wie im Mittelalter üblich, denn dort leben diese Menschen, mit diesen verqueren Ansichten.

 

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PMS – Prepare to meet Satan!

Bevor ich euch nun von meiner Zeit mit PMS erzähle, möchte ich kurz klären, was PMS eigentlich ist.

“Etwa jede zehnte Frau im gebärfähigen Alter leidet Monat für Monat unter Beschwerden, die unter dem Begriff Prämenstruelles Syndrom (PMS) zusammengefasst werden. Die Beschwerden der ”Tage vor den Tagen” sind vielfältig und zeigen sich bei jeder Frau anders. Mit der Menopause verschwinden die Symptome meist spontan.

“Prämenstruell” bezeichnet die Zeit vor dem Einsetzen der Monatsblutung. Die Beschwerden können bereits ein bis zwei Wochen vor der Blutung beginnen und verschlimmern sich, je näher die Regelblutung rückt. ”

Quelle

Als ich bei Beatrice gelesen habe, dass sie zu einer Blogparade zum Thema PMS aufruft, konnte ich nicht widerstehen. Denn eigentlich wollte ich euch schon länger mit einer PMS Geschichte beglücken, oder zwei, oder drei.  Na dann, auf los gehts los!

PMS – Prepare to meet Satan

Die Tage vor den Tagen, wie PMS auch genannt wird, können mit mir die Hölle sein. Betonung liegt auf können. Denn meistens habe ich absolut keine Lust auf Menschen und meide sie weitgehend deswegen so gut es geht. Wortwörtlich. Ich hatte z.B mal vor zwei Jahren wirklich Bedenken den Zimmerservice zu rufen um 2 Uhr Nachts, weil ich keine Lust hatte auf Menschen. Aber der Hunger war dann doch stärker und es war alles halb so wild. Aber man kann schon sagen, wenn es wirklich schlimm ist habe ich eine Soziale Phobie.

In diesem “Zustand” zweifle ich an mir, habe Gedanken a la “Was denken denn die anderen, wenn ich …Blablabla” -Gedanken, die ich sonst nicht habe.

 

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#MeToo

Ich war 14 Jahre alt als ich zum ersten mal belästigt wurde. “Entweder du fickst mit mir, oder ihr steig aus!” Abends, um 21 Uhr, in einem Auto, mitten im Wald. Er schien nett, wir wollten abends mit ihm, meiner Freundin und seinem Kumpel was trinken gehen. Doch zu dem kam es nicht. Wir steigen aus und liefen im Regen nachhause. Knapp 4. Stunden. Ohne dicke Jacken. Im November.

Er vergewaltigte ein paar Wochen später ein Mädchen auf einem Parkplatz, nahe einer Disko und wurde zu drei Jahren Haft verurteilt.

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“Früher waren die Ehen lang und glücklich” – Eine decodierte Message

Heute begegnete mir dieser Text in meiner Timeline auf Facebook. Darauf hingewiesen, dass nicht alle langen Ehen früher auch Glück oder von Liebe erfüllt waren, löschte man aber meine Kommentare mit der Begründung, man möchte keine Negativität auf der Pinnwand haben, ich pauschalisiere zu sehr.

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Selbstbewusstsein, jetzt!

“Selbstverliebte mag niemand!” “Es ist gut sich selber toll zu finden, jeder ist toll. Aber es ist total daneben, wenn man sich besser findet als alle anderen!” “So etwas ist abstossend!” Das ist arrogant!” “Selbstlob stinkt!”

Das sind nur einige verbale Attacken von Frauen und Männern auf meine Aussage, dass ich mich persönlich toll finde. Selbstbewusstsein, scheint bei einigen Tourette auszulösen. Jetzt kann man argumentieren wie die Damen und Herren und mir Narzissmus und alles andere um die Ohren hauen. Oder man schaut hinter die Kulissen dieser Aussagen und analysiert sie.

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Natürlich weisst du, als Mann, was für mich das Beste ist!

Danke, dass du dir auch noch die Zeit nimmst mich mit deinen guten Ratschlägen voll zu texten:

“Du verbringst zu viel Zeit online!” “Du wärst so eine gute Mutter!” ” Da du gerne kochst und backst, wärst Du in einer Beziehung gut aufgehoben!” “Ich an deiner Stelle würde mir das gut nochmal gut überlegen!” “Das Beste für dich wäre…!” “Du solltest da unbedingt hingehen!” “Das redest Du Dir nur schön!” “Warte mal ab bis Du älter wirst!” “Vertragt euch doch wieder!” “Du bist gar nicht so glücklich wie Du immer tust!” “Wärst Du nur anders, könntest Du andere von deiner Meinung überzeugen!” “Du solltest viel mehr unter Leute!” “Wenn Du nur 10kg abnehmen würdest, wärst Du wieder attraktiv wie auf diesem einen Bild!” “DAS willst Du anziehen? Da schauen deine Brüste raus!”  “Kannst du dich nicht normal anziehen wie jede andere auch?” “Zu viel Make-up, zu wenig Make-up!”

Na liebe Frauen, kommt euch das bekannt vor? Das sind einige der Aussagen, die ich mir von Männern anhören musste. Was haben diese Aussagen gemeinsam? Alle scheinen besser als ich zu wissen, was für mich das beste ist. Sie versuchen mir zu suggerieren, dass ich als Frau, nicht weiss was mich glücklich macht und was für mich das Beste ist. Weil diese Männer mich ja besser kennen als ich mich selbst, und sie natürlich infolge dessen, meinen zu wissen, was mich glücklich machen würde.

Rock ist zu kurz, Rock ist zu lang

Auch in punkto Kleidergeschmack hat man mich schon ausführlich beraten, ob ich wollte oder nicht. Dem einen war der Rock zu kurz, dem anderen zu lang. Der andere bemängelte meinen Abschnitt, der andere das Fehlen des Ausschnittes. Wiederum ein anderer meckerte an meinen, damals recht kurzen Haaren, dem anderen waren sie nicht kurz oder nicht lockig genug. Auch wie ich meine Freizeit gestalte oder wie ich sie verbringe, auch hier wird mit guten Ratschlägen um sich geworfen: “Du bist zu viel im Social Media unterwegs!” “Du solltest mal wieder unter Leute!” “Bist du nicht zu alt für solche Partys?” “Du bist zu viel unterwegs!” “Du mutest dir aber auch immer zu viel zu!”  “Fehlt dir nicht etwas, so als Single?” “Was willst du 9. Tage alleine in den Ferien?”

Wem wurde denn bitte erzählt, dass ich ihm irgendwas schulde? Letztens “beschwerte” sich ein bekannter darüber, dass ich ein paar dumme Fragen eines dahergelaufenen nicht beantwortet habe. Ich meine ehrlich? Schulde ich irgendwem eine Auskunft zu meiner Person? Oder in dem Falle zu meiner Herkunft? Seh ich eben anders. Und wer mich abschätzig fragt ob ich deutsche bin, dem schulde ich höchstens ein müdes lächeln. Ich schulde denen und anderen keine Erklärung – weder zu meinem Leben, meinem Aussehen, oder zu dem was ich tue oder nicht tue. Mit welchem Recht werde ich und andere dann belehrt, beraten und niedergemacht, wenn es nicht so ist wie Mann es gern hätte?

Pardon?

Es ist ja immer wieder erstaunlich, wenn Menschen ihr Gesicht zeigen. Ich finde das herrlich, ehrlich. Auch, wenn sie am besten zu wissen scheinen, was für einen das Beste ist und einen kostenlos beraten, wie man sein Leben zu führen hat damit es dem Männlein in seine kleine Welt passt. Oder was man posten darf, damit man seine Gefühle nicht verletzt. Oder worüber man lachen darf, und was absolut gar nicht geht ohne, dass man gleich einen Schaden angedichtet bekommt.

Psst….komm mal ganz nah…näher

Ich verrate euch nun ein Geheimnis meine kleinen “Führer” und “Komplexhaufen” Gleichberechtigung ist nicht nur ein Wort, sondern wird hier so weit es geht gelebt. Wenn du als Mann dich in deiner Ehre oder in deinem Selbstwertgefühl gekränkt fühlst, weil manche Frauen ihr Leben nicht nach deinem Fasson leben, solltest du einen Psychiater sehen statt die Frauen zu “beraten” oder ihnen deine Meinung aufzudrängen. Because nobody gives a shit what you want.

Jeder sollte das Recht haben zu sein wie er ist, so lange er die Freiheiten des anderen nicht einschränkt. Allgemein beschleicht mich das Gefühl, seit dem gewisse Herrschaften in der Weltpolitik sich so negativ und abschätzig über Frauen äussern, traut sich nun auch jeder noch so kleine Hanswurst seine latente Frauenfeindlichkeit offen zu zeigen. Der Ton ist schärfer geworden und Männer nehmen sich das Recht raus Frauen frei nach Schnauze zu beleidigen und Respektlos anzusprechen, aber erwarten auf der anderen Seite weiter respektiert zu werden. Nööööö, ich sehe das nicht ein. Respekt muss man sich verdienen. Und wir sind alle alt genug um unsere Wörter kontrollieren zu können..gerade im Internet, oder?

Andere versuchen runter zu machen, zeigt lediglich nur, die eigene Unzufriedenheit und den Versuch grösser auszusehen als man tatsächlich ist. <3

Randnotiz an alle Möchtegern: Nur, weil Du als Bauer eine Krone trägst, bist du noch lange nicht König!

 

Pic-Pixabay

“Darüber muss man halt hinwegsehen können….”

“Wenn ich immer jeden angezeigt hätte der mich N…schlampe genannt hat…” “Denunzianten mag niemand!” “Musstest Du Dich wirklich denn an die Arbeitgeber wenden?” “Das kostet doch alles zu viel Zeit!” “Kannst du das nicht ignorieren?” “DU zerstörst evtl. seine Lebensgrundlage!” “Musstest du erwähnen, dass er Kinder hat?”  “Kannst du dir das denn leisten?” 

Das sind so ein paar der negativ Kommentare zu meinem letzten Beitrag.

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Die ersten Anzeigen sind raus…

Als ich den Beitrag zu “Victim Blaming” schrieb, war mir schon bewusst, was das auslösen könnte. Ich hatte es ja nicht das erste Mal erlebt, dass Menschen sich abschätzig und ekelhaft äusserten. Ging es in dem Artikel auch um genau diese Menschen. Ich hatte ich auch erwartet, dass viele wieder die Flüchtlinge miteinbeziehen, wenn sie nur hören “Missbrauch an Frauen”.

 

Weil deutsche Männer so etwas nicht tun, niemals. Und es hat mich auch nicht überrascht, dass die, die meinen Beitrag NICHT gelesen haben, wie immer, am meisten Meinung dazu hatten.

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