Ein Herzensprojekt wird wahr

Die letzten Wochen und Monate waren f├╝r uns alle eine Herausforderung. Mich haben die Ereignisse dieser Welt regelrecht sprachlos gemacht. So viel Ignoranz die uns allen entgegenschlug in Sachen Corona, Rassismus, wirre Verschw├Ârungstheorien, und dann noch die Sache mit der Umbenennung der Schaumk├╝sse. Ich meine wirklich? M├╝ssen wir im Jahr 2020 wirklich, an einem Veralteten, rassistischem Wort festhalten, weil einige nicht verstehen wollen, dass „Mohr“ mehr als nur einfach ein Wort ist? Dann w├Ąren dann noch der irre Trump, die Polizeigewalt in der USA, die Liste des Schreckens ist sehr sehr lange. Nach vielen zum Teil fast schlaflosen N├Ąchten habe ich beschlossen mich von dem Ganzen zu distanzieren. Ich habe einfach keine Kraft mehr solche Diskussionen zu f├╝hren, zumindest vorerst.

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├ťber Schwangerschaftsabbruch in der ├ľffentlichkeit reden

Die ├ärztin Kristina H├Ąnel wurde gestern wegen ÔÇ×WerbungÔÇť f├╝r Schwangerschaftsabbr├╝che verurteilt zu einer Strafe von 6000 Euro. Denn Paragraf 219a von 1933 besagt unter anderem:

(1) Wer ├Âffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (┬ž 11 Abs. 3) seines Verm├Âgensvorteils wegen oder in grob anst├Â├čiger Weise

1. eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder F├Ârderung eines Schwangerschaftsabbruchs oder

2. Mittel, Gegenst├Ąnde oder Verfahren, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, unter Hinweis auf diese Eignung

anbietet, ank├╝ndigt, anpreist oder Erkl├Ąrungen solchen Inhalts bekanntgibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Quelle

Die Begr├╝ndung des Gerichtes ist, nun ja, sagen wir mal etwas..ich weiss nicht. Ich finde einfach gerade nicht die passenden Worte daf├╝r. R├╝ckst├Ąndig, ja, wobei das Wort noch zu positiv ist f├╝r die Argumentation der Richterin:

ÔÇ×Der Gesetzgeber wolle nicht, dass ├╝ber den Schwangerschaftsabbruch in der ├ľffentlichkeit diskutiert wird, als sei es eine normale Sache.ÔÇť

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