Heimlich, still und leise…

…habe ich das VierjĂ€hrige bestehen des Blogs nicht gefeiert. Und nun, na ja, ich gratuliere mir zum Nichtgeburtstag! 

„Alice im Wunderland“ Fans werden den verstehen!  

Was dachtet ihr denn? 

Vier Jahre. Viel hat sich verĂ€ndert, einiges ist geblieben. DemnĂ€chst wird der Blog nun etwas aufgerĂ€umt. Denn nach vier Jahren muss ich mir eingestehen, dass einige BeitrĂ€ge töricht waren. Ich habe mir da was rausgenommen, in meiner Wut auf die Welt, was mir nicht zusteht: Über andere zu urteilen. Klar, als ich anfing war ich noch nicht so weise wie jetzt, wobei das auch noch weiter ausbaufĂ€hig ist. Als ich anfing tat ich das aus Trotz, Wut und aus dem Drang heraus gehört zu werden. Alles musste raus. 

Manches war zu viel. Doch es half. Es half mir, und manchen von euch. Viele, sehr viele E-Mails sind seit Beginn dieses Blogs bei mir gelandet. Ich stand und stehe mit vielen von euch immer noch im regen Austausch zu diversen Themen. Der Blog hat mir viele Welten eröffnet, die ich so vorher nicht wahrgenommen habe. DafĂŒr möchte ich euch allen danken! Danke fĂŒr eure Offenheit, eure Ehrlichkeit. Die tollen Begegnungen online und im realen Leben, die Projekte, die entstanden und die, die noch kommen werden. 

Wie geht es weiter? 

Ich wĂŒrde gern kompetenter schreiben können. Also so richtig interessante Themen mit Substanz, ohne Rechtschreibfehler (jaja, ihr könnt es nicht mehr hören. Und ich mag es nicht mehr lesen.) Irgendwann muss ich mich dazu in einen Deutschkurs setzen. Ich sehe schon, nach dem Leadership Diplom wird das mein nĂ€chstes Projekt. Denn auch das wurde auf die lange Bank geschoben… 

Und Menschen die kognitiv nicht so gesegnet sind anders begegnen. Ja, ernsthaft. Ich kann mich nĂ€mlich noch so sehr ĂŒber ihre vermeintliche Dummheit und Ignoranz aufregen. An der Situation Ă€ndert es nichts. Es Ă€ndert gar nichts. Ich begebe mich nur auf ihre Stufe und dann gibt es Handgemenge. Eigentlich bin ich es leid, diese Shitstorms, diese unsachlichen Diskussionen die Zeit und Nerven rauben. Ich bin es leid Menschen eine Plattform zu bieten, die sie nicht verdienen. Denn gerade das wollen Menschen die sich so negativ im Netz Ă€ussern: Aufmerksamkeit. Gesehen und gehört werden. Ich möchte mich zu Themen austauschen, die mir wichtig sind, von denen alle profitieren. Diese Streitereien im Netz sind mir einfach zu blöde geworden. 

Als ich mich vor ĂŒber einem Jahr aus dem Social Media zurĂŒckgezogen habe, tat ich es um gerade das zu vermeiden: Zeit zu verschwenden. Denn ich habe in meinem damaligen Darstellungswahn einfach zu viel Zeit mit Leuten online verbracht, die meine ganze MĂŒhe nicht wert waren. Ich oder ihr, wir werden nichts verĂ€ndern, in dem wir auf andere schimpfen in sinnlosen Diskussionen. Wir werden nichts verĂ€ndern. Aber es verĂ€ndert uns. Die Art und Weise wir wir miteinander umgehen. 

Das heisst Wiederrum nicht, dass ich meinem Unmut ĂŒber gewisse Dinge nicht Luft machen werde, nein, nein. Nur eben anders. Mit Fakten. Mit VerbesserungsvorschlĂ€gen. Mit Alternativen. Herrje, wenn ich das Wort „Alternative“ schon nur schreibe, weckt das bei mir negative Assoziationen. 

VerÀnderungen 

Und ich merke mit den Jahren, dass ich mich immer weniger mit Menschen Umgeben will, ob im realen Leben oder online, die mir zu viel Energie rauben. Ich und auch du, wir werden die Menschen nicht Ă€ndern. Wir können uns nur ĂŒberlegen wie wir in Zukunft mit diesen Menschen umgehen wollen. Wir bestimmen was wir an uns ranlassen. Wie man an diesen Punkt kommt, daran können wir arbeiten. Und wenn es gar nicht mehr geht, mĂŒssen wir gehen. Besser frĂŒher als spĂ€ter. Ehrlich. 

In diesen Tagen bin ich heilfroh, dass mein Leben sich nochmal verĂ€ndert. Dass ich aus einer Situation rauskomme, die mich schon lange unglĂŒcklich gemacht hat. Nur eben, wie angedeutet im letzten Beitrag wurde ich bequem und verharrte dort. Ich bin nun 35 Jahre alt. Ich hĂ€tte es besser wissen mĂŒssen. 

Doch wie sagt man so schön? Wenn etwas gut lÀuft, lÀuft es gut, und ansonsten hat man eben wieder was gelernt. 

Schön, dass ihr da seid. Und auf weitere viele Jahre, mit wunderbaren Begegnungen, ob online oder im realen Leben. 

“When I use a word, it means just what I choose it to mean—neither more, nor less.” 

― Lewis Carroll, Through the Looking-Glass and What Alice Found There 

Blogparade zum Thema „Dankbarkeit“ – Die BeitrĂ€ge

Der erste Beitrag zur Blogparade ist da und er kommt von Sabrina,  die den Blog MutwĂ€rts fĂŒhrt.

„Auch ich findes es wichtig sich immer mal wieder daran zu erinnern, wie gut es uns geht und fĂŒhre daher seit einiger Zeit eine kleine Liste, auf die ich mir meist jeden Abend drei Dinge notiere, fĂŒr die ich an diesem Tag dankbar war. Solch ein Ritual verlagert unseren Fokus und hebt unsere Energie auf eine positive Ebene. Dadurch ziehen wir wie ein Magnet automatisch weitere gute Dinge in unser Leben – ein GlĂŒckskreislauf sozusagen.“

„Blogparade zum Thema „Dankbarkeit“ – Die BeitrĂ€ge“ weiterlesen

VorsÀtze 2017

Ich hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahr reingerutscht und der Kater ist nicht so schlimm. Ich war bei mit im Hotel, nach dem ich abends schön essen war und habe mir einen gemĂŒtlichen gemacht. Das Feuerwerk aus dem 34. Stockwerk war fantastisch. Meine GĂŒte, ich habe sogar vor Freude geweint… Ausserdem ist es auch mal schön nicht total verkatert und „Gollum“ mĂ€ssig aufzuwachen am ersten Tag des Jahres. Ja, was steht an das Jahr? Ich bin ja kein Fan von grossen VorsĂ€tzen am 01.01, ich bin ein Fan von „Plan haben“ auch rund um das Jahr.

Was steht so an 2017?

Morgen geht es zurĂŒck nach ZĂŒrich, ich hatte eine entspannte, ruhige Zeit. FĂŒr mich geht es am 04.01 erst mal zum Zahnarzt, haha. Das unliebsame als erstes…wenn es ganz doof lĂ€uft brauche ich evtl. noch mal eine Zahnspange, ja nu. Dann treffe ich endlich die Grande Dame der Erziehungswissenschaften Margit Stamm. Darauf freue ich mich bis jetzt am meisten. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr bald unter Nanny Anny . Am 11. Januar beginne ich ein Onlinepraktikum bei Netpadrino.  Sie sind „Experten fĂŒr SEO, Online-Marketing & digitale GeschĂ€ftsmodelle“ somit lerne ich, wie ich meine Blogs besser positioniere und vermarkte. Es wird 3. Monate gehen, ich freue mich sehr. Meine Sendung wird es weiter geben. Ausserdem versuche ich mich mal wieder im Sport…auch hier in Warschau war ich ein paar mal trainieren und schwimmen, da ich nun nur noch 4. Tage die Woche arbeite, hoffe ich, das sich das irgendwie mit einbauen kann.  Ich muss noch ein paar Daten zum SVEB nachholen, da die Fortbildungen letztes Jahr etwas kollidierten. Am 19.01 ist nicht nur mein Geburtstag, nein es ist auch der Info Abend an der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften…mehr wird hier noch nicht verraten.

Mehr Freizeit, mehr Privatleben, mehr Entspannung

Das Jahr möchte ich mehr fĂŒr mich machen, also mehr Entspannung, mehr Freizeit, weniger Stress. Und klar, mehr Festivals 😀 Ende Januar geht`s gleich los, da geht es noch mal in die Berge. Im Februar hab ich auch nochmal eine oder zwei Wochen frei, mal sehen wohin es mich zieht. So ein paar Tage im Buddhistischen Kloster wĂ€ren auch mal wieder nett, ist schon zu lange her. Ich habe letzten Jahr erfahren, dass ich im April 3. ganze Wochen frei haben werde. Da habe ich Indien auf dem Plan, ich möchte mir endlich Auroville anschauen und ein paar Tage in Goa am Strand verbringen. Vorfreude ich natĂŒrlich IMMENS! AN Pfingsten gehts dann endlich nach Paris. Ich wollte mir das aufheben, um das mit der einen Liebe zu erleben, aber ich glaube ich habe sie bereits gefunden. Mich! Und es wird Zeit mir diesen Wunsch zu erfĂŒllen. Besonders freue ich mich auf das Louvre und auf Disney Land.  Und auch endlich nach Genf ins Cern, das ging letztes Jahr leider etwas unter. Sicher werde ich auch auf der Garbicz im August tanzen und alles andere steht noch in den Sternen. Aber auch weiterhin werde ich mich Fernhalten von Menschen die mir nicht gut tun, von ewigen Pessimisten und Dauernörglern. Das Leben ist zu kurz fĂŒr so etwas. Und ja, das Jahr so gut es geht geniessen, geniessen, geniessen. Schliessich ist man nicht jedes Jahr 33 Jahre alt <3

 

Was habt ihr euch vorgenommen? Habt ihr eure VorsÀtze vom letzten Jahr erreicht oder lösten sie sich in Wohlgefallen auf?

 

Ich wĂŒnsche euch allen ein erfolgreiches neues Jahr, viel Liebe, Freude, Magie, Glitzer und Musik und all das was ihr euch wĂŒnscht. <3

Ja, ich bin alleine hier!

Da war sie wieder, diese leidige Frage, Freitagabend beim Apero einen Tag vor meinen Ferien: „Machst Du das denn öfters? So alleine weg fahren? Ist das nicht langweilig? Oder gefĂ€hrlich?“

„Nein! Langweilig ist nur immer wieder diese Frage zu hören! Ja ich mache das öfters – Weil es GENIAL ist und ich abenteuerlustig bin! Und NEIN! Es ist nicht gefĂ€hrlich!“  dachte ich so fĂŒr mich, aber stattdessen erklĂ€rte ich der Dame kurz und bĂŒndig mit einem breiten lĂ€cheln im Gesicht: „Nein, das ist ganz und gar nicht langweilig, wenn man es mit sich selber aushĂ€lt!“ drehte mich um und spazierte mit meinem Weinglas in der Hand davon. 

Als junger Mensch wollte ich nie alleine sein

Wenn junge Menschen mir diese Frage stellen, kann ich das noch einigermassen nach voll ziehen. Wenn man jĂŒnger ist, zumindest war das so bei mir vor 10. Jahren, möchte man umgeben sein von liebsten und am besten gar nichts alleine machen. Kam niemand mit ins Kino, dann ging man nicht ins Kino, sondern schaute sich absolut gelangweilt etwas im TV an. Was fĂŒr eine Panik das war, wenn am Weekend niemand mit raus wollte, ich schmollte wie eine beleidigte Leberwurst vor mich hin.

Aber wenn erwachsene Menschen die gleiche Frage stellen, kann ich mich persönlich nur wundern. Wie viele sich immer noch abhĂ€ngig machen von andern, wie viele von ihnen sich und ihre eigene Gesellschaft nicht ertragen. Und Langweile haben…dabei ist die Welt, das Universum und alles drin und drumherum so spannend und aufregend und es gibt so viel zu sehen, zu entdecken, zum lernen – Wie kann man da von langweile sprechen? Nun ja..

Zum GlĂŒck sind diese Zeiten vorbei

Wenn ich Lust habe auf eine Party zu gehen, mache ich mich parat und gehe, wenn niemand mit will- will niemand mit. Die Weekends in denen ich alleine weg war, waren meistens auch die besten. Man lernt neue Leute kennen, wenn man offen ist, ansonsten hat man seine Ruhe und kann tanzen, chillen oder sonst was machen…so lange man will! Gerade dieses Jahr auf der Fusion habe ich gemerkt, wie happy ich war ungebunden mich ĂŒber das GelĂ€nde und auf dem Dancefloor bewegen zu können. Alleine oder gar Einsam war ich aber zu keinem Zeitpunkt. Auch wenn es mich ins Museum zieht, in dem ich gern Stundenlang verweile, dann mache ist das. Und noch so vieles mehr – ungebunden! Und ohne schlechtes Gewissen…

Die Crowd macht es aber auch aus!

Es kommt natĂŒrlich auch immer auf die Crowd darauf an, denn auf dem zweiten Festival waren wir viele..und es war trotzdem grandios! (Vermisse euch es bizzeli und freue mich auf die Wiedersehen in den nĂ€chsten Wochen u.a in Frankfurt und Hamburg <3 )Aber es waren auch Menschen die nicht gleich einen Nervenzusammenbruch erlitten, weil man nicht rund um die Uhr zusammen war. Danke, ihr wart super!

Die Gesellschaft suggeriert uns – Single = Einsam oder alleine

In etlichen Zeitschriften und Artikeln fĂ€llt mir immer wieder auf: Wer allein fĂŒr sich steht, wird als bemitleidenswert, einsam und als alleine abgestempelt. Der braucht dann Freunde um sich herum die ihn aufbauen oder am besten einen Partner um sich ganz zu fĂŒhlen.  Warum eigentlich? Wir werden alleine geboren, wir sterben alleine, auch wenn uns jemand dann die Hand hĂ€lt, in unserem innersten, auf die letzte Reise machen wir uns alleine. Warum sollten wir uns also alleine mit uns nicht wohl fĂŒhlen dĂŒrfen? Sicher sind Freunde was tolles, auch ich habe welche, stellt euch vor! Aber doch geniesse ich die Zeit in der ich alleine bin sehr.

Gerade bin ich in Bukarest

Seit Samstag bin ich alleine in Bukarest, ich habe mir hier ein kleines Apartment gemietet, habe die Stadt unsicher gemacht und das Nachtleben gerockt. Aber alleine war ich kaum…ganz im Gegenteil. Die Leute hier sind unglaublich offen und locker! Deswegen geniesse ich diesen ruhigen Tag heute umso mehr.Denn ich habe auch endlich Zeit gefunden einen neuen Artikel zu schreiben. Und da es draussen so scheusslich ist, bleibe ich den ganzen Tag, bis zum Umzug ins Hotel, im Bett. Denn fĂŒr mich bedeutet Urlaub auch: Erholung und mal nix tun.

WĂ€re ich mit einer Freundin hier..ich weiss nicht ob sie das mitmachen wĂŒrde. Oft habe ich es bereits erlebt, dass Menschen immer eine gewisse Anspruchshaltung entwickeln wenn man zusammen verreist. Und nicht nur bei mir persönlich, auch bei PĂ€rchen. Sie will am Strand liegen – aber bitte nicht alleine. Er möchte durch die Stadt ziehen- aber bitte auch nicht alleine. Konflikte vorprogrammiert.  Ich kenne so einige Menschen die als Paar in den Urlaub sind und als Single zurĂŒck kamen. Und warum? Weil keiner bereit war mal einen Tag alleine los zu ziehen oder Kompromisse einzugehen. Aber ja, auch ich bekomme heute Abend Gesellschaft und freue mich darauf, evtl. auch, weil es nur ein paar Tage sind und ich danach wieder alleine hier bin 😉

Kompromisse & Ich? Wir sind keine Freunde

Und weil mir das sehr deutlich bewusst ist, und weil ich auch weiss, dass man Kompromisse eingehen muss, wenn man unter Menschen ist, entscheide ich mich meist fĂŒr mich und gegen andere. Nicht weil ich die anderen nicht mag, sondern weil ich eben mein Ding durchziehen möchte.Und ich nicht darauf warte, dass sich jemand meiner erbarmt und mitkommt oder mir das HĂ€ndchen hĂ€lt. Wahrscheinlich tendiere ich auch eher zur EinzelgĂ€ngerin und mein sturer Kopf unterstĂŒtzt das natĂŒrlich umso mehr!

Deswegen verstehe ich die andere Seite nicht

Vor was hat man denn Angst, wenn man alleine los zieht? Ich kenne einige, die waren z.B. noch nie alleine im Kino! Ich meine, was quatscht man auch so zu zweit, wĂ€hrend man sich einen Film ansieht? Eben…

Warum mal nicht alleine mit sich in den Urlaub fahren und schauen was passiert? Seinem eigenen Rhythmus folgen, lesen, shoppen oder mal gar nichts machen ohne schlechtes Gewissen? Alleine im Restaurant sitzen findet ihr doof?  Glaubt mir, ich war schon ein paar mal alleine abends im Restaurant und in den GesprĂ€chen von einigen Damen, Herren oder PĂ€rchen wĂ€re niemand von uns gern verwickelt worden. Gepriesen sei die Ruhe beim Essen, wenn man allein speist! Und ausserdem: Warum verwöhnt man sich nicht so, wie man einen Partner verwöhnen wĂŒrde?

Liebe fÀngt mit Selbstliebe an!

Sich ins Spa einladen zu einer Massage, davor ein Glas Champagner, anschliessend fein essen und nach Hause gehen zu einem Schlafzimmer voller Kerzen? Klingt verlockend? Warum warten dann einige auf einen  Menschen oder Partner um das in die RealitĂ€t umzusetzen? Verwöhnt euch selbst! Gönnt euch all das, was ihr von einem anderen Menschen erwarten wĂŒrdet, dass er fĂŒr euch tut. Übernehmt Verantwortung fĂŒr euch selbst, erfĂŒllt euch selber eure WĂŒnsche statt auf einen Menschen zu warten der mitgeht oder euch jeden Wunsch von den Augen abliest. Seid selbst dieser Mensch, der euch glĂŒcklich macht – no matter what. Denn wenn ihr das nicht könnt, wie soll euch dann ein anderer glĂŒcklich machen? Und sicher, am Anfang ist es ein wenig beĂ€ngstigend, sich mit sich selber auseinander zu setzen, sich kennenzulernen ohne Ablenkung von aussen durch andere, aber es lohnt sich!

Eine Gute Zeit & bis bald,

 

Paula

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1.Jahr! Was man so nicht sagen darf 

Kinder, kinder, was ist die Zeit schnell vergangen. Seit einem Jahr habe ich nun den Blog und ich muss euch sagen: Es war ein tolles Jahr und ich bin sehr glĂŒcklich ĂŒber den Verlauf.
Hier ein paar Zahlen und Fakten: 

Über 10.000 Aufrufe bei 5000 Besuchern direkt auf dem Blog – aber natĂŒrlich lesen noch viel mehr Menschen meine Artikel. Er erscheint bei Ron Orp ZĂŒrich (fast) jede Woche seit November und verzeichnet ca. 700 Leser im Schnitt pro Beitrag. Auch bei Edition F gehen einige BeitrĂ€ge online. Edition F, mit Sitz in Berlin haben eine Reichweite von 57.015 Menschen auf Facebook (Stand 29.08.2016) und 70.000 Menschen ĂŒber die Webseite (Stand Jan. 2016)  

FĂŒr die Huffington Post Deutschland schreibe ich seit Februar dieses Jahres min. 1-2 BeitrĂ€ge monatlich. Wie viele Menschen ich dort erreiche mit meinen BeitrĂ€gen weiss ich nicht, doch die Online Zeitung hat alleine in Deutschland 3 Millionen Leser / monatlich. Bei dem Schweizer Sender City Channel 1 darf ich auch seit Anfang dieses Jahres dem Blog Gehör verschaffen und auch ein kleines exklusives Interview habe ich dort gegeben. 

Wenn man bedenkt, dass ich zu den „Slowbloggern“ gehöre mit nur einem Beitrag pro Woche und der Blog 2. Monate in den „Ferien“ war, kann sich das Ergebnis sehen lassen, oder?  

Danke meinen treuen Lesern, meinen UnterstĂŒtzern, meinen Hatern und vor allem meinen Freunden, die immer hinter mir gestanden haben. Die verstehen, dass ich manchmal einfach rotierte und mich wochenlang nicht melde oder keine Zeit fĂŒr sie habe.  

Danke fĂŒr eure Geduld, den Zuspruch, eure offenen Ohren und euer VerstĂ€ndnis.
Ich bin froh, dass ich euch habe. <3 

Ende September habe ich noch eine Überraschung fĂŒr euch – es bleibt also spannend!

Was man so nicht sagen darf – Das TV Interview

Morgen Abend geht es endlich in den wohlverdienten Urlaub. Hooray! Denn meine Augenringe haben nun bereits einen Namen „Graf Dracula“. Man muss sich ja schliesslich gerade damit abfinden, also warum sie nicht mit WĂŒrde und Spass tragen? Meinen ersten Schein auf dem Weg zur dipl. Erwachsenenbildnerin habe ich auch bestanden ..gleich doppelt Grund zur Freude, denn auch der damit verbundene Druck ist nun weg.

„Was man so nicht sagen darf – Das TV Interview“ weiterlesen

Die Creme de la Creme der Hasskommentare

Ja, lange habe ich es nicht ausgehalten, ich weiss. Doch kann ich mir diesen Beitrag nicht verkneifen. Da ich zu faul bin jedem Hater einzeln auf seine immer gleiche wiederholenden Aussagen zu antworten, habe ich mir gedacht: Hey, warum eigentlich kein „Best off, ein Creme de la Creme der Hasskommentare“ machen? Das erspart mir in Zukunft Sinnlose im Kreis drehende Diskussionen, denn auf mir sitzen lassen mag ich gewisse Dinge einfach nicht, mich aber immer wieder wiederholen auch nicht. Es ist eigentlich egal was die Leute denken oder sagen, ich schlafe nachts sogar ganz hervorragend und habe fantastische TrĂ€ume.

Doch irgendwie na ja, liebe ich es die Leute eines besseren zu „belehren“, ihnen zu zeigen:

Hey! You are wrong.

So wrong, gerade wenn es um meine eigene Person geht. Die Leute sehen nur, gerade auf Facebook: „Junge naive Frau mit einem PlĂŒscheinhorn im Arm.“ Und das ist so gewollt, volle Absicht, ich schwör! Denn ich liebe Einhörner, doch viel mehr liebe ich die Tatsache, dass mich meist kognitiv nicht so gesegnete Menschen unterschĂ€tzen. Muss man denn Gesellschaftskonfrom sein um als Intelligent zu gelten? Waren Intelligente Menschen jemals Gesellschaftskonform? Sind Genie und Wahnsinn Nachbarn? Fragen ĂŒber Fragen, um die ich mich ein anderes Mal kĂŒmmern werde.

Also, wenn Du hier gelandet bist, folgst du mir und meinem Blog oder bist neugierig (viel Spass beim Lesen), oder Du bist einer der grenzdebilen die mir solche Aussagen ununterbrochen um die Ohren hauen. Langsam wird es langweilig…kommt mal mit was neuem!

Los geht es mit meinem Favoriten:

„Du hast doch keine Ahnung vom Leben! Oder „Geh du erst mal in die Schule des Lebens“

Nein, natĂŒrlich habe ich das nicht, ich wohne in meinem Glitzerschloss mit meinem magischen Einhorn. Nein, im Ernst jetzt.

Ich bin in RumĂ€nien geboren unter einer Diktatur, bin mit meiner Familie nach Deutschland gekommen und habe zwei Jahre in einem Auffanglager gewohnt. Ich habe in meiner Familie und in diesem Lager mehr Leid gesehen als man sich das vorstellen kann, denn schliesslich bekommen FlĂŒchtlinge alles in den hintern gesteckt, oder? Integration war prima, trotz deutschem Vater, man wurde mit offenen Armen und tollen Geschenken incl. Villa und 5000 Mark Taschengeld im Monat empfangen.* Und schliesslich bekam ich auch weiterhin alles geschenkt im Leben. Nur wo zum Geier steckte ich da, als mir dieses Geschenk ĂŒberreicht wurde?

*IRONIE!!!1!!!drölf <—Ich hoffe instĂ€ndig es wird als solche erkannt!!!!1!!!!1!!

Das fĂŒhrt mich zu meinem nĂ€chsten Favorit:

„Dir hat man auch alles in die Wiege gelegt!“

Bin mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen, (weil es mir zu Hause zu gut ging) habe zwei abgeschlossene Ausbildungen, war vier Jahre selbststĂ€ndig (bis ich in die Schweiz auswanderte) habe in vier Grundverschiedenen LĂ€ndern gewohnt und bin alleine in zwei davon ausgewandert. Ich spreche drei Sprachen fliessend, die andere, na ja da fehlt mir die Übung. Ich kann problemlos in vier verschiedenen Berufen arbeiten (im Moment arbeite ich in drei verschiedenen Bereichen) und habe drei Diplome an Privat Schulen in der Schweiz erworben, in den nĂ€chsten Jahren folgt ein Studium. Und das alles habe ich selber finanziert! Niemand hat an meiner TĂŒre geklopft und hat mir das schöne Leben geschenkt, das ich heute fĂŒhre!

„Warte bis du mal Arbeitslos wirst, dann reden wir weiter!“

Been there, danke. Als ich nach meiner ersten Ausbildung keinen Arbeitsplatz fand, da ich keine Erfahrung hatte, absolvierte ich eine andere Ausbildung, hatte vier Jobs und habe mich nebenbei selbststĂ€ndig gemacht. 80-90 Stunden Wochen waren keine Seltenheit. Ja, ich stand auch schon am Band in Akkordarbeit, in meinem Urlaub. Als ich davon die Nase voll hatte und mich wieder auf meinen Erstberuf konzentrieren wollte, bin ich Ausgewandert. Auch hier in der Schweiz schenkt dir keiner was. Man muss den hintern hoch bekommen, hart arbeiten und engagiert sein. Ich hatte immer einen Job, auch weil ich mir fĂŒr nichts zu schade war. Und fing erst mal als Au-pair an, fĂŒr einen Hungerlohn. Irgendwo muss man ja mal anfangen!

 „AuslĂ€nder sind alle kriminell!“

Ich bin in RumĂ€nien geboren, habe aber noch nie jemanden ausgeraubt oder Autos geklaut. Weder habe ich andere Dinge gemacht, die man den RumĂ€nen nachsagt. Stattdessen habe ich wahrscheinlich mehr gearbeitet in meinem jungen Leben als einer der den Tastaturrambo spielt hinter einem Fakeprofil. Und auch andere AuslĂ€nder wĂŒrden das gerne tun, wenn man ihnen die Chance dazu gibt und ihnen die erworbenen Ausbildungen in ihren HeimatlĂ€ndern bei uns leichter anerkennt oder ihnen Möglichkeiten gibt eine Gleichwertigkeit zu erreichen. Allgemein bessere Integration Programme wĂŒrden  helfen, ehrlich.

„Du lebst in einer Traumwelt!“

Oh, I wish, dann mĂŒsste ich mich eurem Hass und eurer Dummheit nicht aussetzen. Doch leider lebe ich mit euch auf diesem Planeten, von dem ihr so gut wie nichts wisst. Ihr kennt euch ja nicht mal selber! Auch ich arbeite, zahle Steuern und sehe das Leid dieser Welt. Doch sehe ich es nicht ein mich davon auffressen zu lassen. Macht es irgendwas besser, wenn ich nicht fröhlich bin? Nein. Helfe ich irgendwem, wenn ich depressiv alles durch den grauen Schleier sehe? Nein! Stattdessen versuche ich anderen zu helfen, sie mit meiner UnbekĂŒmmertheit und meinem fröhlichen Wesen anzustecken. Denn das Glas ist immer voll, auch wenn wir den Inhalt nicht mit dem Auge erfassen können. Ich kann die Welt nicht verĂ€ndern, doch ich kann meine RealitĂ€t steuern und wie ich die Dinge wahrnehmen möchte. Ich kann in meinem Umfeld etwas bewirken und vor allem in mir drin. Nicht in dem ich TrĂŒbsal blase, nein. Oder habt ihr etwas verĂ€ndert durch euer ewiges Jammern? Habt ihr euch und anderen dadurch in irgendeiner Weise geholfen? Warum wohl? Weil dieses Dauernörgeln zu nichts fĂŒhrt!

 „Du bist so kindisch!“

Ähmmm, sagt wer? Nur weil es euch nicht passt wie ich mich anziehe, was ich gern habe oder wie ich euch entgegen trete bin ich kindisch? Oder liegt es daran, dass ich keinen Mann oder Kinder habe? Niemand zahlt meine Rechnungen, ich ĂŒbernehme Verantwortung fĂŒr mein Handeln,  ich reflektiere mein Verhalten und arbeite daran ein besserer Mensch zu werden. Wo genau bin ich da kindisch? Nur weil ich Einhörner mag? Ihr behandelt teilweise eure Hunde wie Babys, ist das denn besser? Verurteile ich euch deswegen? Nope! Es geht mir schlicht und ergreifend am Arsch vorbei! Denn jeder muss sein Leben fĂŒhren wie er es fĂŒr richtig hĂ€lt. Sich anziehen wie er will, mögen was er will, Punkt! Da gab es mal diese tolle Zitat: „Es ist nie zu spĂ€t fĂŒr eine glĂŒckliche Kindheit!“ Viel kindischer finde ich dagegen die „Wir schreien alles nieder was uns nicht in den Kram passt!“ Idioten.

 „Du hast all das was du in dem Blog schreibst gar nicht selber erlebt, das ist alles gelogen!“

Richtig, ich mache mir dir MĂŒhe euch hier irgendeinen Scheiss  aufzutischen weil ich langweile habe.  By the way, kennen wir uns? Hat einer von euch eine Ahnung von meinem Leben? Wohl eher weniger. Also geht man davon aus, dass es ja Mumpitz ist was die Autorin so von sich gibt, weil dein Leben einfach so Ă€tzend ist, dass es deine Vorstellungskraft sprengt, dass es tatsĂ€chlich Menschen gibt, die was erleben. Die leben, ausserhalb vom Wohnzimmer.

Die Neugierig sind und Lebenshungrig. Die alleine den Mut haben Sachen anzugehen. Und so ganz ohne Partner oder FamiliĂ€re UnterstĂŒtzung. Ja wo gibt es denn sowas? Es soll doch auch Menschen geben, die sich nicht fĂŒrchten ihre Meinung zu sagen. Herrje, stell` dir das mal vor, alle wĂŒrden ihr Leben so fristen wie ihr, die ewig unzufriedenen? Trist wĂ€re dieser Ort, genannt Erde. Trist und Grau, ZombiemĂ€ssig. Ihr seid wie Zombies, innerlich Tod, zermĂŒrbt, Hirntod! Warum wĂŒrde ich mir die Zeit nehmen einen Blog zu schreiben, wenn ich alles erst erfinden mĂŒsste? Ich habe im wahren Leben genug andere Hobbies. Und wie anstrengend das wĂ€re, Pfui. Ja, aber die Sache mit dem Neid ist halt schon Ă€tzend, gell?

„Hast du denn keine Hobbies, warum diskutiert du stĂ€ndig mit Menschen im Netz?“

Oh, wo soll ich da nur anfangen. Ich liebe Astrophysik, Quantenmechanik, schreibe Gedichte, fahre gern mit Flash durch die Gegend, gehe gern ins Kino, lese viel, bin gern draussen in der Natur, bin gerne mit Freunden unterwegs und fĂŒhre liebend gern Diskussionen um Gott und die Welt, wie man so schön sagt. Doch habe ich auch das BedĂŒrfnis manchen Schwachmaten ihre komische Ansicht von FlĂŒchtlingen, AuslĂ€ndern und Co. zu zerschlagen. Mit Argumenten und Fakten. Ist dir fremd? Geh das mal Googeln! Immer in der Hoffnung, jemanden evtl. die Augen öffnen zu können. Denn wenn die ihren braunen MĂŒll und ihre Hetze im Netz verbreiten, warum sollte man sich nicht dagegen stellen dĂŒrfen?

„Du hĂ€ltst dich wohl  fĂŒr was besseres!“

Nee, das ist nur die Art und Weise wie du mich siehst. Und fĂŒr deine Minderwertigkeitskomplexe und wie du die Welt und mich siehst kann ich beim besten Willen nichts. Auch wie du meine Texte auslegst und was du da meinst zwischen den Zeilen zu lesen, nicht mein Problem. Behalte es! Oder arbeite an dir, statt jedem anderen die Butter auf dem Brot zu neiden.

Der Neid

„Neid zerstört auf Dauer nur den Neider selbst innerlich, der Beneidete blendet alle Neider mit der Zeit aus, denn ein guter LĂ€ufer hat immer sein Ziel vor Augen und schaut sich nicht um oder stĂ€ndig nach links oder rechts , sondern nur nach vorne. Wenn man sich nĂ€mlich andauernd auf andere fokussiert, stolpert man ĂŒber seine eigenen FĂŒĂŸe.“  Ar Zu

Wie viele Neider kennt ihr? So Menschen, die den anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnen? Die alles zur Olympiade und Wettbewerb ausrufen oder die Erfolge von anderen nieder machen, koste es was es wolle? Ich kannte ich ein paar, denn in meinem Umfeld haben solche Menschen nichts mehr zu suchen. Denn ich bin zielstrebig, stur und verbissen wenn ich etwas wirklich will. Meist erreiche ich das angestrebte auch. Neider sind da nicht weit. Meist? Na ja, nur mit meinen VorsĂ€tzen weniger Schokolade oder sĂŒsses zu essen, klappt es (bis jetzt) noch nicht so wie ich das gerne hĂ€tte.

„Wie du das immer alles schaffst!?“

Dass ich deswegen kaum noch Privatleben habe und mir den Hintern aufreisse wird dabei gern ausgeblendet. Weil eben nur der Erfolg sichtbar ist, nicht aber die Arbeit dahinter. Als ich letzte Woche den Beitrag ĂŒber die Beauty & Fashion Blogs veröffentlichte kam mir da prompt eine Nachricht entgegen von einer anderen Bloggerin die ich euch nicht vorenthalten werde:

„Hallo! Ich finde es sehr arg, dass dein Text einfach meine Idee vor etwa 2 Wochen aufgreift, ohne jegliche Verlinkung. Bitte das zu Ă€ndern!“

Stimmt, das Thema war so aussergewöhnlich, so speziell und der Gedankengang soooo einzigartig, dass ich es ja nur von ihr geklaut haben kann. Schön dumm, haben sich noch ein paar andere Blogger gemeldet die das gleiche Thema aufgriffen vor und nach mir. Bei einer durchschnittlichen 70.Stunden Woche mit allen meinen Projekten habe ich auch extrem viel Zeit das Internet nach Ideen zum Klauen zu durchforsten. Nope! Ich schreibe um Themen die mich bewegen ohne mich vorher Stundenlang im Internet umzusehen ob bereits jemand ĂŒber das Thema geschrieben hat, sorry!

Nicht nur wir finden diese Art von Blogs richtig Doof sondern tausende vor uns und tausende nach uns

Dass mein Text um EllenlĂ€ngen besser war, das heisst detaillierter, tiefer und Wortgewandter, sei hier mal nur so nebenbei erwĂ€hnt. Nein, Eigenlob stinkt nicht! Ich habe ihren nĂ€mlich dann im Nachhinein schon begutachtet, so ist es ja nicht. Man will ja wissen, ob die Themen sich wirklich so Ă€hneln und dem war dann auch so. Bleibt nun mal in einer Bloggergemeinschaft auch nicht aus, dass gewisse Themen sich schneiden. Gerade im Beauty- und Fashionbereich. Oder wie hier, in der Antibewegung. Gerne hĂ€tte ich die Dame auch verlinkt um meinen Standpunkt weiter zu festigen, oder um ein BĂŒndnis einzugehen mit den Menschen die, die gleiche Ansicht teilen, was im Nachhinein auch mit einem andern Blogger geschehen ist. Aber Pustekuchen, wer so ankommt, darf auch nichts erwarten. Wie auch im realen Leben, macht der Ton die Musik.

Anmerkung: Nach diesem Vorfall, verlinkte uns eine andere Bloggerin mit drei anderen Menschen, die sich alle samt mit dem gleichen Thema befassten, in einem Beitrag. Es gab kein Halten mehr, ich lachte und lachte und lache eigentlich immer noch. Ob diese Damen dann auch des Ideendiebstahls bezichtigt wurden weiss ich nicht. Denkbar wÀre es. Ps. Durch diesen Plagiatsvorwurf bekam ich nur noch mehr Leser auf meinen Blog. Danke an dieser Stelle =)

Noch schlimmer als der Neid im Netz, sind die Neidhammel in der realen Welt

Da hat sich doch das Freilichtmuseum Hessen erlaubt, FlĂŒchtlingen freien Eintritt zu gewĂ€hren. Unerhört, eine Schande fĂŒr Deutschland und Diskriminierung der Arbeitslosen und Behinderten schrie es da aus allen (rechten Ecken) Und es hagelte nur so von negativen Bewertungen…

Ob diese Menschen jemals nur ein Museum von innen gesehen haben, ist fraglich. Denn sind es nicht gerade sie, die nach Integrierung rufen, um dann, wenn diese Integrierung stattfindet, Diskriminierung zu rufen? Anstatt sich zu freuen, dass es Menschen gibt, die sich der FlĂŒchtlinge annehmen, ihnen unsere Kultur zeigen, wird den Betreibern vom Museum mit dem Tode gedroht! Leicht schizophren wenn ihr mich fragt. Denn in den Heimen wo sie unter kommen hat man leider keine Zeit um ihnen die Kultur nĂ€her zu  bringen. Woher ich das weiss? Weil ich in einem Durchgangsheim Deutschunterricht gebe seit ĂŒber einem halben Jahr. Ich bin also vor Ort.

Und ja, die FlĂŒchtlinge bekommen alles in den Hintern gesteckt, wirklich. Nicht!

Ich mag mich gut erinnern, als meine Familie und ich selbst 1989 noch den Status „FlĂŒchtlinge“ hatten in welchem Luxus wir uns aalten. Zu fĂŒnft in einem 18 Quadratmeter grossen Zimmer, Gemeinschaftsbad und KĂŒche, ach was war das herrlich. Die tausende von Pfennigen die wir bekamen reichten hinten und vorne nicht, 2 Jahre ging das so, obwohl wir einen „Vertriebenen“ Status hatten und unser Antrag noch recht „schnell“ von statten ging. Ich mag mich auch gut erinnern, an die vielen Freunde die ich hatte. Nicht! Denn Mobbing und Auseinandersetzungen standen in den ersten Jahren in Deutschland fĂŒr mich an der Tagesordnung. Ich war ja ein FlĂŒchtlingskind, keins von ihnen, obwohl ich die deutsche Staatsangehörigkeit hatte und deutsch sprach. Und gerade weil ich weiss, wie grausam es ist, bekomme ich einen halben Tobsuchtsanfall wenn ich dann so SĂ€tze a la PEGIDA höre. Oder: „Der AuslĂ€nder nimmt uns die Arbeit weg!“ gab mal ein ehemaliger Schulkollege von sich. Dass er noch nie in seinem Leben gearbeitet hatte und in der 8.ten Klasse einige MitschĂŒler bezahlte die sein Zimmer aufrĂ€umten schien er komplett auszublenden.

Woher kommt all dieser Neid?

Die meisten die voller Neid sind, sind meines Erachtens unglĂŒckliche Menschen, die lieber auf andere schauen als auf sich selber. Anstatt Verantwortung zu ĂŒbernehmen, schieben sie ihr UnglĂŒck den anderen in die Schuhe. Ist ja auch einfacher andere niederzumachen, anstatt an sich selber zu arbeiten. Neid unter Frauen ist auch unertrĂ€glich, dieses stĂ€ndige Vergleichen, diese stĂ€ndigen KĂ€mpfe.  Forscher und Gelehrte  suchen auch nicht erst seit gestern nach Antworten zu meiner Frage.

Mein Fazit: Neidisch sein ist Zeitverschwendung. Denn anstatt Neidisch zu sein, bin ich lieber Gönnerin und freue mich mit anderen mit. It`s that easy!

Nachtrag: Auch mein Bloggerkollege Sebastian hat vor ĂŒber einem halben Jahr auf seinem Seppolog  einen tollen Beitrag  zum Thema „Neid“ geschrieben. Absolut Lesenswert!