Weihnachten und Silvester in Warschau

Mit einem Tag Verspätung kam ich am 25.12 in Warschau an. Endlich Urlaub, endlich Ruhe. Niemand der etwas von mir möchte und ich muss mit niemandem reden, wenn ich keine Lust drauf habe. Herrlich! Ich fuhr mit dem Taxi ins Hotel, packte aus und beschloss es die Tage ruhig zu nehmen. Überraschender Weise meldete sich auch ein alter Freund mit dem ich gern und ausgiebig telefonierte. Es war schliesslich Weihnachten und ich hatte alle Zeit der Welt, weil nichts auf dem Programm stand. Natürlich stand auch Sauna und Schwimmen auf dem Programm, war das doch direkt im Hotel. Ich war im Marriot, 5 Sterne, alle Annehmlichkeiten die man sich vorstellen kann. Über Massagen und Kosmetikbehandlungen im Holmes Place, wo sich auch die Sauna, der Pool und das Fitness Studio befand, Room Service, Aussicht auf den Kulturpalast aus dem 34. Stockwerk, zwei Restaurants, ein Casino und drei Bars, was will Frau mehr?

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Ja, ich bin alleine hier!

Da war sie wieder, diese leidige Frage, Freitagabend beim Apero einen Tag vor meinen Ferien: „Machst Du das denn öfters? So alleine weg fahren? Ist das nicht langweilig? Oder gefährlich?“

„Nein! Langweilig ist nur immer wieder diese Frage zu hören! Ja ich mache das öfters – Weil es GENIAL ist und ich abenteuerlustig bin! Und NEIN! Es ist nicht gefährlich!“  dachte ich so für mich, aber stattdessen erklärte ich der Dame kurz und bündig mit einem breiten lächeln im Gesicht: „Nein, das ist ganz und gar nicht langweilig, wenn man es mit sich selber aushält!“ drehte mich um und spazierte mit meinem Weinglas in der Hand davon. 

Als junger Mensch wollte ich nie alleine sein

Wenn junge Menschen mir diese Frage stellen, kann ich das noch einigermassen nach voll ziehen. Wenn man jünger ist, zumindest war das so bei mir vor 10. Jahren, möchte man umgeben sein von liebsten und am besten gar nichts alleine machen. Kam niemand mit ins Kino, dann ging man nicht ins Kino, sondern schaute sich absolut gelangweilt etwas im TV an. Was für eine Panik das war, wenn am Weekend niemand mit raus wollte, ich schmollte wie eine beleidigte Leberwurst vor mich hin.

Aber wenn erwachsene Menschen die gleiche Frage stellen, kann ich mich persönlich nur wundern. Wie viele sich immer noch abhängig machen von andern, wie viele von ihnen sich und ihre eigene Gesellschaft nicht ertragen. Und Langweile haben…dabei ist die Welt, das Universum und alles drin und drumherum so spannend und aufregend und es gibt so viel zu sehen, zu entdecken, zum lernen – Wie kann man da von langweile sprechen? Nun ja..

Zum Glück sind diese Zeiten vorbei

Wenn ich Lust habe auf eine Party zu gehen, mache ich mich parat und gehe, wenn niemand mit will- will niemand mit. Die Weekends in denen ich alleine weg war, waren meistens auch die besten. Man lernt neue Leute kennen, wenn man offen ist, ansonsten hat man seine Ruhe und kann tanzen, chillen oder sonst was machen…so lange man will! Gerade dieses Jahr auf der Fusion habe ich gemerkt, wie happy ich war ungebunden mich über das Gelände und auf dem Dancefloor bewegen zu können. Alleine oder gar Einsam war ich aber zu keinem Zeitpunkt. Auch wenn es mich ins Museum zieht, in dem ich gern Stundenlang verweile, dann mache ist das. Und noch so vieles mehr – ungebunden! Und ohne schlechtes Gewissen…

Die Crowd macht es aber auch aus!

Es kommt natürlich auch immer auf die Crowd darauf an, denn auf dem zweiten Festival waren wir viele..und es war trotzdem grandios! (Vermisse euch es bizzeli und freue mich auf die Wiedersehen in den nächsten Wochen u.a in Frankfurt und Hamburg <3 )Aber es waren auch Menschen die nicht gleich einen Nervenzusammenbruch erlitten, weil man nicht rund um die Uhr zusammen war. Danke, ihr wart super!

Die Gesellschaft suggeriert uns – Single = Einsam oder alleine

In etlichen Zeitschriften und Artikeln fällt mir immer wieder auf: Wer allein für sich steht, wird als bemitleidenswert, einsam und als alleine abgestempelt. Der braucht dann Freunde um sich herum die ihn aufbauen oder am besten einen Partner um sich ganz zu fühlen.  Warum eigentlich? Wir werden alleine geboren, wir sterben alleine, auch wenn uns jemand dann die Hand hält, in unserem innersten, auf die letzte Reise machen wir uns alleine. Warum sollten wir uns also alleine mit uns nicht wohl fühlen dürfen? Sicher sind Freunde was tolles, auch ich habe welche, stellt euch vor! Aber doch geniesse ich die Zeit in der ich alleine bin sehr.

Gerade bin ich in Bukarest

Seit Samstag bin ich alleine in Bukarest, ich habe mir hier ein kleines Apartment gemietet, habe die Stadt unsicher gemacht und das Nachtleben gerockt. Aber alleine war ich kaum…ganz im Gegenteil. Die Leute hier sind unglaublich offen und locker! Deswegen geniesse ich diesen ruhigen Tag heute umso mehr.Denn ich habe auch endlich Zeit gefunden einen neuen Artikel zu schreiben. Und da es draussen so scheusslich ist, bleibe ich den ganzen Tag, bis zum Umzug ins Hotel, im Bett. Denn für mich bedeutet Urlaub auch: Erholung und mal nix tun.

Wäre ich mit einer Freundin hier..ich weiss nicht ob sie das mitmachen würde. Oft habe ich es bereits erlebt, dass Menschen immer eine gewisse Anspruchshaltung entwickeln wenn man zusammen verreist. Und nicht nur bei mir persönlich, auch bei Pärchen. Sie will am Strand liegen – aber bitte nicht alleine. Er möchte durch die Stadt ziehen- aber bitte auch nicht alleine. Konflikte vorprogrammiert.  Ich kenne so einige Menschen die als Paar in den Urlaub sind und als Single zurück kamen. Und warum? Weil keiner bereit war mal einen Tag alleine los zu ziehen oder Kompromisse einzugehen. Aber ja, auch ich bekomme heute Abend Gesellschaft und freue mich darauf, evtl. auch, weil es nur ein paar Tage sind und ich danach wieder alleine hier bin 😉

Kompromisse & Ich? Wir sind keine Freunde

Und weil mir das sehr deutlich bewusst ist, und weil ich auch weiss, dass man Kompromisse eingehen muss, wenn man unter Menschen ist, entscheide ich mich meist für mich und gegen andere. Nicht weil ich die anderen nicht mag, sondern weil ich eben mein Ding durchziehen möchte.Und ich nicht darauf warte, dass sich jemand meiner erbarmt und mitkommt oder mir das Händchen hält. Wahrscheinlich tendiere ich auch eher zur Einzelgängerin und mein sturer Kopf unterstützt das natürlich umso mehr!

Deswegen verstehe ich die andere Seite nicht

Vor was hat man denn Angst, wenn man alleine los zieht? Ich kenne einige, die waren z.B. noch nie alleine im Kino! Ich meine, was quatscht man auch so zu zweit, während man sich einen Film ansieht? Eben…

Warum mal nicht alleine mit sich in den Urlaub fahren und schauen was passiert? Seinem eigenen Rhythmus folgen, lesen, shoppen oder mal gar nichts machen ohne schlechtes Gewissen? Alleine im Restaurant sitzen findet ihr doof?  Glaubt mir, ich war schon ein paar mal alleine abends im Restaurant und in den Gesprächen von einigen Damen, Herren oder Pärchen wäre niemand von uns gern verwickelt worden. Gepriesen sei die Ruhe beim Essen, wenn man allein speist! Und ausserdem: Warum verwöhnt man sich nicht so, wie man einen Partner verwöhnen würde?

Liebe fängt mit Selbstliebe an!

Sich ins Spa einladen zu einer Massage, davor ein Glas Champagner, anschliessend fein essen und nach Hause gehen zu einem Schlafzimmer voller Kerzen? Klingt verlockend? Warum warten dann einige auf einen  Menschen oder Partner um das in die Realität umzusetzen? Verwöhnt euch selbst! Gönnt euch all das, was ihr von einem anderen Menschen erwarten würdet, dass er für euch tut. Übernehmt Verantwortung für euch selbst, erfüllt euch selber eure Wünsche statt auf einen Menschen zu warten der mitgeht oder euch jeden Wunsch von den Augen abliest. Seid selbst dieser Mensch, der euch glücklich macht – no matter what. Denn wenn ihr das nicht könnt, wie soll euch dann ein anderer glücklich machen? Und sicher, am Anfang ist es ein wenig beängstigend, sich mit sich selber auseinander zu setzen, sich kennenzulernen ohne Ablenkung von aussen durch andere, aber es lohnt sich!

Eine Gute Zeit & bis bald,

 

Paula

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Erlaubt euch mal nicht erreichbar zu sein!

Kennt ihr das? Ihr geht mit euren Freunden weg, lernt jemanden kennen, man tauscht Nummern aus und dann geht man seiner Wege bis zum nächsten Wiedersehen. Wie lange man wartet bevor man sich meldet, ist bei jedem individuell wie ich aus meinem Freundeskreis und aus gewissen Foren im Nachhinein erfahren sollte. Und die Meinungen gehen weit auseinander. Von sofort (eher bei Menschen um die 20 Jahren beliebt), über 2. Tage später usw. Ich melde mich für gewöhnlich am nächsten Tag gegen Abend mit einer WhatsApp Nachricht oder einer SMS. Werde ich hingegen von der ersten Sekunde an mit Nachrichten überhäuft, erweckt das bei mir den Eindruck der Bedürftigkeit und schlägt mich in die Flucht. Denn man stelle sich nur vor, man lässt so eine Person in sein Leben, was passiert dann wohl, wenn man nicht sofort ans Handy geht wenn sie anrufen? Kommen dann solche Leute zu einem Nachhause um zu checken was man macht? Beängstigende Vorstellung!

Immer Erreichbar? Nein danke!

Man ist im Club, tauscht Nummern aus und geht wieder zurück auf die Tanzfläche zu seinen Freunden. Man geht noch später weiter zum einem Schlummi mit und schläft bei der Freundin auf der Couch weil man zu müde ist um sich noch mal ins Freie, nach Hause, zu wagen. Blick aufs Handy? Warum? War doch eine gute Zeit, mit meinen Freunden, einige habe ich länger nicht mehr gesehen, es gab viel zu erzählen. Und jeder der mal ein Smartphone in der Hand hatte, weiss dass die Akkuleistung nicht gerade durch Langlebigkeit hervorsticht. Schlussendlich fand ich auf dem Nachhauseweg meinem Telefon 3. Nachrichten, selber Absender…die letzte mit dem Wortlaut: „Warum meldest du dich nicht, was hab ich dir getan?“ Ähhmm, ja, eine Nachricht nach dem wir uns verabschiedet hatten, die nächste ein paar Stunden später und dann am Nachmittag schon verzweifelt? Sorry, aber da musst du dir wohl jemanden suchen, jemanden der raus geht um 24/7 am Handy zu hängen. Denn wenn ich draussen bin, lege ich für gewöhnlich weder Wert darauf mein Handy alle 2.Minuten zu checken. Noch weniger auf jemanden der schon die Krise bekommt weil ich mal nicht so schnell antworte wie er es sich vorstellt. Und wer möchte schon jemanden weiter kennenlernen, bei dem man sich schon vor dem ersten Date erklären muss?

Internet – & Mobiltelefonfreie Zeitfenster

Ausserdem, man mag es kaum glauben, habe ich mich an diese Mobiltelefon freie Zeit gewöhnt. Ich war früher 24 Stunden erreichbar, es könnte ja was passieren. Ich habe früher alles stehen und liegen gelassen um SMS, Emails usw. zu checken und zu beantworten, alles erschien mir sehr wichtig. Und war durchaus enttäuscht, wenn es andere nicht so handhabten. Dabei vergass ich mich und setzte mich unnötig dem Stress aus und die Bedürfnisse von anderen vor die meinigen. Ja, auch Heutzutage sieht man mich noch oft mit Handy, Laptop, durch die Blogs und die nötige Recherche dazu. Ich poste auch viel und gern in den sozialen Netzwerken. Aber es gibt wirklich Situationen an denen ich die Finger von allem lasse. An meinen freien Tagen und in der Nacht ist das Handy aus, auch während der Arbeit teilweise, oder ich melde mich erst danach, wenn es wirklich nur um Smalltalk geht. Oder wenn ich mit Freunden unterwegs bin, im Kino sitze, essen gehe, beim Wellnessen, beim Bücher lesen. (Doch schon sehr oft wie ich gerade feststelle!) Es bringt auch nichts mir dann über Facebook mitzuteilen (wo ich meistens nur online bin, weil ich diverse Berichte lese), dass man mir eine WhatsApp geschrieben hat, Geduld ist eine Tugend meine lieben.

Nichts nervt mehr als ständige Erreichbarkeit

Ich weiss noch als ich im Urlaub war über Weihnachten, da las ich doch erstaunt eine E-Mail, nach dem ich wieder da war: „Hallo Paula…hast du meine zwei SMS bekommen, manchmal geht das ja unter…“ Nö, bin verschollen in Bayern, die SMS hat ausserdem mein Hund gefressen.“ Nein, Spass bei Seite. Warum muss man im Urlaub erreichbar sein? Warum schreiben einem andere Menschen Emails, ob man die SMS erhalten hat, in denen es schlussendlich um banale Sachen ging wie: „Wie ist das Fest in Bayern?“ und „Guten Rutsch!“ Ja, manche empfinden es evtl. als unfreundlich nicht sofort zu antworten, andere haben mich gefragt, wenn ich nicht zurückschreibe, warum ich meine Nummer dann rausgebe. Na ja, wie war das denn früher? Wenn man nicht zuhause war und das Telefon klingelte, konnte ich nicht ran gehen! Wenn ich also nicht zurück schreiben kann oder gerade will, aus welchen Gründen auch immer, dann tue ich das nicht. Auch nicht wenn bei WhatsApp 5. blaue Häkchen in Regenbogenfarben blinken würden. Hätte ich kein Interesse, würde ich das auch klar kommunizieren, wie sonst auch immer. Und wie so oft habe ich vom Leben gelernt: Mit ein wenig Geduld, erledigt sich das meiste eh von selbst!

 

Wie handhabt ihr das? Sofort immer augenblicklich auf alles antworten? Im Urlaub, in der Freizeit, bei neuen Bekanntschaften? Und ich frage hier nicht nach „Spielchen“ in denen man beweisen muss wie cool man ist. Oder habt ihr gar einen Arbeitgeber der 24/7 Verfügbarkeit verlangt? Seid ihr selber „Stürmer“ der bei nichtbeantwortung noch 10 weitere SMS hinterherschickt? Erzählt mir davon!

 

Schönes Wochenende

 

Paula

 

Ps. Dieser Beitrag erscheint auch bei Ron Orp Zürich.

Wie wär`s mal mit Gemütlichkeit?

Jedes Jahr um diese Zeit das gleiche Bild. Menschen, gehetzte Menschen überall in der Stadt, in den Einkaufszentren, in der Arbeit. Alle befinden sich in einem Modus, in der niemand eigentlich sein will. Bei jedem das gleiche Szenario: „Weihnachtszeit ist die mühsamste Zeit im Jahr!“ Dabei handelte es sich mal irgendwann um die „besinnliche Zeit des Jahres.“ Nur wo zum Teufel ist diese Besinnung hin? Nicht einer der um diese Zeit nicht kurz vor dem Nervenzusammenbruch steht, selten treffe ich auf Menschen die es ruhig angehen (können) so kurz vor den Feiertagen.

Samstag ist eigentlich mein freier Tag, an dem ausser Sport und etwas Erholung meist nichts auf dem Programm steht. Doch seit dem die bunten Lichter in der Stadt leuchten, ist auch bei mir der Stress eingezogen. Noch mal schnell Geschenke kaufen, den Nanny Anny Blog Weihnachtlich ausstatten, Umfrage im Familien Forum starten, Promotour, Interviewanfragen verschicken, noch mal ein paar Freunde treffen, weil man später im Laufe des Monats nicht mehr dazu kommt, Ferien organisieren und buchen, ein paar Vorträge besuchen, lange rede kurzer Sinn:

Mein Terminkalender platzt aus allen Nähten.

Und wie gestresst ich eigentlich bin, merkte ich an folgender Situation: 07:38 Uhr, ich öffnete die Augen, sah dass ich, erschrocken, dass der Bus, den ich normalerweise nehme um 07:36 Uhr längst abgefahren war. Und dann ging es los, Herzrasen, Panik, mit einem Sprung aus dem Bett, um dann zwei Sekunden später festzustellen: Ähmm, ja. Es ist Samstag, verdammt! Ich hab F.R.E.I.! Nichtsdestotrotz, musste ich mein Ämtliplan in der WG abarbeiten, die Wäsche machen und was man halt so macht, wenn man frei hat. Alles aufarbeiten, was sich an den restlichen Tagen so ansammelt. Dann war Sport geplant, anschliessend Lunch mit einem lieben Freund, gefolgt von einem Vortrag und abends wollte ich noch einen Beitrag schreiben. Strukturierter Tag von morgens bis abends…

Um im Endeffekt nur mit dem guten Kollegen zum Lunch zu gehen und anschliessend ins Hürlimann über den Dächern von Zürich zu entspannen. Keinen Beitrag geschrieben, sondern mir bei einer guten Tasse Tee und bisschen Musik ein gutes Buch gegönnt um anschliessend ins Lala Land zu reisen. Warum? Weil mir klar wurde, dass ich genauso wie alle anderen um diese Zeit, gehetzt von A nach B sprintete. Mir gefiel das ganz und gar nicht, warum tat ich mir das dann eigentlich an? Und ich muss euch gestehen, ich bereue es keine einzige Minute, wir hatten einen schönen, sehr entspannten Tag. Warum fällt es uns so schwer mal abzuschalten? Entschleunigung, entspannen, sich Zeit nehmen um sich auf die wichtigen Sachen im Leben zu besinnen, Zeit zum nichts tun finden? Obwohl wir es dann alle schätzen,  wenn wir mal einen Tag „nichts“ tun.

Vielleicht hilft es uns es mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.    

In einer Zeit von ständiger Erreichbarkeit, rund um die Uhr online sein, ist Entschleunigung, Offline gehen, ein bisschen Luxus, denn man sich aber durchaus hier und da gönnen sollte ohne die Stimme des schlechten Gewissens. Wenn man sich entspannt, tut man etwas für sich, seine Gesundheit, ich persönlich sehe es als eine Art Investition. In mich selber. Und ja, entspannen ist produktiv, denn ich bin erst dann funktionsfähig, wenn ich nicht überreizt, gestresst sondern erholt bin, wie die meisten von uns. Und was macht mehr Sinn an meinem freien Tag, als meinem Körper und meiner Psyche Erholung zu gönnen gerade in der besinnlichen Zeit, kurz vor Weihnachten? Ab und an mal zur Massage, ins Wellness, mal zu Hause bleiben Samstagabend, Badewasser einlassen und relaxen zu einem guten Buch, gemütlich mit den Freunden kochen, richtig lange ausschlafen und alles ohne schlechtes Gewissen, es gibt 1001 Möglichkeiten mal ein paar Gänge runterzuschalten. Probiert es aus, es lohnt sich!

Dieser Beitrag erschien gestern auch auf Ron Orp.

Entspanntes Wochenende ihr lieben

 

Paula