Hilfe, ich bin eine braune “Stimmungsmacherin”!

ÜBERALL! Sie sind wirklich überall! Die beleidigten, paranoiden Leberwürste! Langsam werde aber sicher alle recht empfindlich, auf gewisse Wörter, nicht nur Facebook, der meine Blogparade zum Thema “Dankbarkeit” nicht bewerben wollte, weil sich irgendwer “beleidigt” fühle und es gegen die Richtlinien verstosse. Auch Bürger sehen überall, wo “anonym” und “Dampf ablassen” drauf steht Nazis und Stimmungsmacher und fühlen sich gleich dazu berufen die Leute zu beschimpfen ohne den Kontext zu sehen.

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15. Dezember – Einfach mal die Klappe halten – kann ich!

Hallöchen ihr lieben! Heute halte ich keine Schweigeminute, auch wenn man das meinen könnte. Das ist eine Hommage an alle, die meinen ich rede zu viel. Roger schickte uns nämlich die nette Email mit der Aufforderung: “Halt doch einfach mal die Klappe!” Ich lasse mir ja nicht oft was sagen, aber diesbezüglich komme ich deiner Bitte nach Roger und halte einfach mal den Latz. Wie unglaublich spannend so eine Sendung ist, wenn die Moderatorin die Klappe hält, heute in meinem neusten Beitrag hinter der 15. Adventstürchen…

 

8. Dezember – Interreligiöse Weihnachten

Heute geht es um Interreligiöser Weihnachten und Tatjanas Blog – www.Tatjana-Rogalski.de

So stellt sie sich vor, anbei ein kleiner Auszug:

“Anfang des Jahres 2014 bin ich durch Recherche in Facebook auf die Integrationsblogger Plattform gestoßen. Mit dem Artikel „Kopftuchdebatte: „Cuiusregio, eiusreligio“-Denken muss aus den Köpfen!“ bin ich in die Bloggerszene eingestiegen, wobei das Schreiben von der Kindheit auf eine meiner Leidenschaften war und ist.”

Auf ihrem Blog geht es um ihren neu gewonnen Glauben, das Leben, Mode, Beauty, und vielem mehr. Ich finde es super, dass sie so einen wertvollen Beitrag für das des gegenseitige Verständnis der verschiedenen Lebensweisen leistet. Sie würde gern wissen wie ich zum Thema Interreligiöse Weihnachten stehe. Gesagt getan – hier ist der Beitrag.

 

Ps: Auch sie hat in diesen Tagen einen sehr interessanten Artikel darüber verfasst der absolut lesenswert ist:

Die Weihnachtskugel und das Fiasko

 

 

 

Bild – Pexels

6. Dezember – GAYZEMBER mit Frau Müller

Nikolaus du guter Mann, ich bin wieder zu spät dran. Drum wird mein Reim auch nur ganz kurz, dem Leser ist es bestimmt schnurz. Die ziehen sich nun fein das Video rein, von Frau Müller und ihrem Gayzember – im Kerzenschein!

 

Heute werde ich euch den ersten Blog vorstellen- Frau Müller, das Kuckucksei im Lehrerzimmer 

Und ich sage euch eins: Frau Müller rockt und nicht nur, weil sie Einhörner mag! So stellt sie sich in ihrem Blog vor:

Lehrer sind auch nur Menschen. Und nicht jeder trifft sich abends mit Kolleginnen abwechselnd zum Nordic Walking oder zum Fortgeschrittenenkurs in Seidenmalerei. Ich denke ich bin das Kuckucksei im Lehrerzimmer. Etwa wie ein Veganer, der aus versehen Metzger geworden ist oder ein Pilot mit Höhenangst. Oder wie eine Franzi van Almsick, die immer wieder vom Schwebebalken fällt weil sie noch nie jemand ins Wasser geschubst hat.

Wenn das mal kein Grund ist bei ihr vorbei zu schauen, dann weiss ich auch nicht! Zusätzlich wird es diesen Monat heiss zu und her gehen denn es ist GAYZEMBER. Was sich dahinter verbirgt, erfahrt ihr bei mir in der Sendung und bei ihr auf dem Blog…

 

Was man so nicht sagen darf – Das TV Interview

Morgen Abend geht es endlich in den wohlverdienten Urlaub. Hooray! Denn meine Augenringe haben nun bereits einen Namen “Graf Dracula”. Man muss sich ja schliesslich gerade damit abfinden, also warum sie nicht mit Würde und Spass tragen? Meinen ersten Schein auf dem Weg zur dipl. Erwachsenenbildnerin habe ich auch bestanden ..gleich doppelt Grund zur Freude, denn auch der damit verbundene Druck ist nun weg. Doch zurück zu meinen freien Tagen: Da heisst es aber dann wirklich – keine Termine, kein Laptop, keine Verpflichtungen. Genug Schlaf werde ich zwar dann nicht bekommen, aber auf ein wenig Farbe im Gesicht hoffe ich trotzdem und entspannt zurück komme ich garantiert.

Es wird über Berlin , wo ich Freunde besuchen werde, auf ein Festival im Norden Deutschlands gehen für knapp 7 Tage und ich bin schon im Kopf längst bereits dort. Es ist nämlich das erste Mal, dass ich alleine auf eine solch grosse Veranstaltung gehe. Die letzten Jahre, mit Begleitung waren mir einfach zu anstrengend…entweder man muss den Babysitter für die Leute machen oder sie laufen nervös und gestresst mit dem Programm in der Hand von Bühne zu Bühne. Nö Kinder, nicht mehr mit mir! Eure “Muddi” hat die Schnauze voll!

Auch dieses doofe “Wir machen alles gemeinsam” ging mir recht auf den Zeiger! Also werde ich mein Lieblingsfestival im Alleingang bestreiten – es wird sicher ein Abenteuer von dem ich euch berichten werde (nach einer unbestimmt langen Erholungsphase 😉 )

Heute gibt’s noch diesen kurzen Eintrag, denn ich hatte für Ehre bei CCONE ein Interview zu meinem Blog geben zu dürfen. Ja, ich war aufgeregt, sehr und auch ein wenig nervös mich über unseren grossen TV Bildschirm zu sehen =) Nur für euch, gibt es heute den Ausschnitt meines kurzen Interviews, enjoy!

Ich bin dann mal mit meinem Einhorn glitzern <3

Das Interview

 

Paula

Der Neid

 

“Neid zerstört auf Dauer nur den Neider selbst innerlich, der Beneidete blendet alle Neider mit der Zeit aus, denn ein guter Läufer hat immer sein Ziel vor Augen und schaut sich nicht um oder ständig nach links oder rechts , sondern nur nach vorne. Wenn man sich nämlich andauernd auf andere fokussiert, stolpert man über seine eigenen Füße.”  Ar Zu

Wie viele Neider kennt ihr? So Menschen, die den anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnen? Die alles zur Olympiade und Wettbewerb ausrufen oder die Erfolge von anderen nieder machen, koste es was es wolle? Ich kannte ich ein paar, denn in meinem Umfeld haben solche Menschen nichts mehr zu suchen. Denn ich bin zielstrebig, stur und verbissen wenn ich etwas wirklich will. Meist erreiche ich das angestrebte auch. Neider sind da nicht weit. Meist? Na ja, nur mit meinen Vorsätzen weniger Schokolade oder süsses zu essen, klappt es (bis jetzt) noch nicht so wie ich das gerne hätte.

„Wie du das immer alles schaffst!?“

Dass ich deswegen kaum noch Privatleben habe und mir den Hintern aufreisse wird dabei gern ausgeblendet. Weil eben nur der Erfolg sichtbar ist, nicht aber die Arbeit dahinter. Als ich letzte Woche den Beitrag über die Beauty & Fashion Blogs veröffentlichte kam mir da prompt eine Nachricht entgegen von einer anderen Bloggerin die ich euch nicht vorenthalten werde:

„Hallo! Ich finde es sehr arg, dass dein Text einfach meine Idee vor etwa 2 Wochen aufgreift, ohne jegliche Verlinkung. Bitte das zu ändern!“

Stimmt, das Thema war so aussergewöhnlich, so speziell und der Gedankengang soooo einzigartig, dass ich es ja nur von ihr geklaut haben kann. Schön dumm, haben sich noch ein paar andere Blogger gemeldet die das gleiche Thema aufgriffen vor und nach mir. Bei einer durchschnittlichen 70.Stunden Woche mit allen meinen Projekten habe ich auch extrem viel Zeit das Internet nach Ideen zum Klauen zu durchforsten. Nope! Ich schreibe um Themen die mich bewegen ohne mich vorher Stundenlang im Internet umzusehen ob bereits jemand über das Thema geschrieben hat, sorry!

Nicht nur wir finden diese Art von Blogs richtig Doof sondern tausende vor uns und tausende nach uns

Dass mein Text um Ellenlängen besser war, das heisst detaillierter, tiefer und Wortgewandter, sei hier mal nur so nebenbei erwähnt. Nein, Eigenlob stinkt nicht! Ich habe ihren nämlich dann im Nachhinein schon begutachtet, so ist es ja nicht. Man will ja wissen, ob die Themen sich wirklich so ähneln und dem war dann auch so. Bleibt nun mal in einer Bloggergemeinschaft auch nicht aus, dass gewisse Themen sich schneiden. Gerade im Beauty- und Fashionbereich. Oder wie hier, in der Antibewegung. Gerne hätte ich die Dame auch verlinkt um meinen Standpunkt weiter zu festigen, oder um ein Bündnis einzugehen mit den Menschen die, die gleiche Ansicht teilen, was im Nachhinein auch mit einem andern Blogger geschehen ist. Aber Pustekuchen, wer so ankommt, darf auch nichts erwarten. Wie auch im realen Leben, macht der Ton die Musik.

Anmerkung: Nach diesem Vorfall, verlinkte uns eine andere Bloggerin mit drei anderen Menschen, die sich alle samt mit dem gleichen Thema befassten, in einem Beitrag. Es gab kein Halten mehr, ich lachte und lachte und lache eigentlich immer noch. Ob diese Damen dann auch des Ideendiebstahls bezichtigt wurden weiss ich nicht. Denkbar wäre es. Ps. Durch diesen Plagiatsvorwurf bekam ich nur noch mehr Leser auf meinen Blog. Danke an dieser Stelle =)

Noch schlimmer als der Neid im Netz, sind die Neidhammel in der realen Welt

Da hat sich doch das Freilichtmuseum Hessen erlaubt, Flüchtlingen freien Eintritt zu gewähren. Unerhört, eine Schande für Deutschland und Diskriminierung der Arbeitslosen und Behinderten schrie es da aus allen (rechten Ecken) Und es hagelte nur so von negativen Bewertungen…

Ob diese Menschen jemals nur ein Museum von innen gesehen haben, ist fraglich. Denn sind es nicht gerade sie, die nach Integrierung rufen, um dann, wenn diese Integrierung stattfindet, Diskriminierung zu rufen? Anstatt sich zu freuen, dass es Menschen gibt, die sich der Flüchtlinge annehmen, ihnen unsere Kultur zeigen, wird den Betreibern vom Museum mit dem Tode gedroht! Leicht schizophren wenn ihr mich fragt. Denn in den Heimen wo sie unter kommen hat man leider keine Zeit um ihnen die Kultur näher zu  bringen. Woher ich das weiss? Weil ich in einem Durchgangsheim Deutschunterricht gebe seit über einem halben Jahr. Ich bin also vor Ort.

Und ja, die Flüchtlinge bekommen alles in den Hintern gesteckt, wirklich. Nicht!

Ich mag mich gut erinnern, als meine Familie und ich selbst 1989 noch den Status „Flüchtlinge“ hatten in welchem Luxus wir uns aalten. Zu fünft in einem 18 Quadratmeter grossen Zimmer, Gemeinschaftsbad und Küche, ach was war das herrlich. Die tausende von Pfennigen die wir bekamen reichten hinten und vorne nicht, 2 Jahre ging das so, obwohl wir einen “Vertriebenen” Status hatten und unser Antrag noch recht „schnell“ von statten ging. Ich mag mich auch gut erinnern, an die vielen Freunde die ich hatte. Nicht! Denn Mobbing und Auseinandersetzungen standen in den ersten Jahren in Deutschland für mich an der Tagesordnung. Ich war ja ein Flüchtlingskind, keins von ihnen, obwohl ich die deutsche Staatsangehörigkeit hatte und deutsch sprach. Und gerade weil ich weiss, wie grausam es ist, bekomme ich einen halben Tobsuchtsanfall wenn ich dann so Sätze a la PEGIDA höre. Oder: „Der Ausländer nimmt uns die Arbeit weg!“ gab mal ein ehemaliger Schulkollege von sich. Dass er noch nie in seinem Leben gearbeitet hatte und in der 8.ten Klasse einige Mitschüler bezahlte die sein Zimmer aufräumten schien er komplett auszublenden.

Woher kommt all dieser Neid?

Die meisten die voller Neid sind, sind meines Erachtens unglückliche Menschen, die lieber auf andere schauen als auf sich selber. Anstatt Verantwortung zu übernehmen, schieben sie ihr Unglück den anderen in die Schuhe. Ist ja auch einfacher andere niederzumachen, anstatt an sich selber zu arbeiten. Neid unter Frauen ist auch unerträglich, dieses ständige Vergleichen, diese ständigen Kämpfe.  Forscher und Gelehrte  suchen auch nicht erst seit gestern nach Antworten zu meiner Frage.

Mein Fazit: Neidisch sein ist Zeitverschwendung. Denn anstatt Neidisch zu sein, bin ich lieber Gönnerin und freue mich mit anderen mit. It`s that easy!

 

Nachtrag: Auch mein Bloggerkollege Sebastian hat vor über einem halben Jahr auf seinem Seppolog  einen tollen Beitrag  zum Thema “Neid” geschrieben. Absolut Lesenswert!

Schönes Wochenende ihr lieben

 

Paula

 

 

Bild: Christian Moser