Hilfe, ich bin eine braune „Stimmungsmacherin“!

√úBERALL! Sie sind wirklich √ľberall! Die beleidigten, paranoiden Leberw√ľrste! Langsam werde aber sicher alle recht empfindlich, auf gewisse W√∂rter, nicht nur Facebook, der meine Blogparade zum Thema „Dankbarkeit“ nicht bewerben wollte, weil sich irgendwer „beleidigt“ f√ľhle und es gegen die Richtlinien verstosse.¬†Auch B√ľrger sehen √ľberall, wo „anonym“ und „Dampf ablassen“ drauf steht Nazis und Stimmungsmacher und f√ľhlen sich gleich dazu berufen die Leute zu beschimpfen ohne den Kontext zu sehen.

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Was man so nicht sagen darf – Das TV Interview

Morgen Abend geht es endlich in den wohlverdienten Urlaub. Hooray! Denn meine Augenringe haben nun bereits einen Namen „Graf Dracula“. Man muss sich ja schliesslich gerade damit abfinden, also warum sie nicht mit W√ľrde und Spass tragen? Meinen ersten Schein auf dem Weg zur dipl. Erwachsenenbildnerin habe ich auch bestanden ..gleich doppelt Grund zur Freude, denn auch der damit verbundene Druck ist nun weg.

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Der Neid

„Neid zerst√∂rt auf Dauer nur den Neider selbst innerlich, der Beneidete blendet alle Neider mit der Zeit aus, denn ein guter L√§ufer hat immer sein Ziel vor Augen und schaut sich nicht um oder st√§ndig nach links oder rechts , sondern nur nach vorne. Wenn man sich n√§mlich andauernd auf andere fokussiert, stolpert man √ľber seine eigenen F√ľ√üe.“¬† Ar Zu

Wie viele Neider kennt ihr? So Menschen, die den anderen nicht die Butter auf dem Brot g√∂nnen? Die alles zur Olympiade und Wettbewerb ausrufen oder die Erfolge von anderen nieder machen, koste es was es wolle? Ich kannte ich ein paar, denn in meinem Umfeld haben solche Menschen nichts mehr zu suchen. Denn ich bin zielstrebig, stur und verbissen wenn ich etwas wirklich will. Meist erreiche ich das angestrebte auch. Neider sind da nicht weit. Meist? Na ja, nur mit meinen Vors√§tzen weniger Schokolade oder s√ľsses zu essen, klappt es (bis jetzt) noch nicht so wie ich das gerne h√§tte.

‚ÄěWie du das immer alles schaffst!?‚Äú

Dass ich deswegen kaum noch Privatleben habe und mir den Hintern aufreisse wird dabei gern ausgeblendet. Weil eben nur der Erfolg sichtbar ist, nicht aber die Arbeit dahinter. Als ich letzte Woche den Beitrag √ľber die Beauty & Fashion Blogs ver√∂ffentlichte kam mir da prompt eine Nachricht entgegen von einer anderen Bloggerin die ich euch nicht vorenthalten werde:

‚ÄěHallo! Ich finde es sehr arg, dass dein Text einfach meine Idee vor etwa 2 Wochen aufgreift, ohne jegliche Verlinkung. Bitte das zu √§ndern!‚Äú

Stimmt, das Thema war so aussergew√∂hnlich, so speziell und der Gedankengang soooo einzigartig, dass ich es ja nur von ihr geklaut haben kann. Sch√∂n dumm, haben sich noch ein paar andere Blogger gemeldet die das gleiche Thema aufgriffen vor und nach mir. Bei einer durchschnittlichen 70.Stunden Woche mit allen meinen Projekten habe ich auch extrem viel Zeit das Internet nach Ideen zum Klauen zu durchforsten. Nope! Ich schreibe um Themen die mich bewegen ohne mich vorher Stundenlang im Internet umzusehen ob bereits jemand √ľber das Thema geschrieben hat, sorry!

Nicht nur wir finden diese Art von Blogs richtig Doof sondern tausende vor uns und tausende nach uns

Dass mein Text um Ellenl√§ngen besser war, das heisst detaillierter, tiefer und Wortgewandter, sei hier mal nur so nebenbei erw√§hnt. Nein, Eigenlob stinkt nicht! Ich habe ihren n√§mlich dann im Nachhinein schon begutachtet, so ist es ja nicht. Man will ja wissen, ob die Themen sich wirklich so √§hneln und dem war dann auch so. Bleibt nun mal in einer Bloggergemeinschaft auch nicht aus, dass gewisse Themen sich schneiden. Gerade im Beauty- und Fashionbereich. Oder wie hier, in der Antibewegung. Gerne h√§tte ich die Dame auch verlinkt um meinen Standpunkt weiter zu festigen, oder um ein B√ľndnis einzugehen mit den Menschen die, die gleiche Ansicht teilen, was im Nachhinein auch mit einem andern Blogger geschehen ist. Aber Pustekuchen, wer so ankommt, darf auch nichts erwarten. Wie auch im realen Leben, macht der Ton die Musik.

Anmerkung: Nach diesem Vorfall, verlinkte uns eine andere Bloggerin mit drei anderen Menschen, die sich alle samt mit dem gleichen Thema befassten, in einem Beitrag. Es gab kein Halten mehr, ich lachte und lachte und lache eigentlich immer noch. Ob diese Damen dann auch des Ideendiebstahls bezichtigt wurden weiss ich nicht. Denkbar wäre es. Ps. Durch diesen Plagiatsvorwurf bekam ich nur noch mehr Leser auf meinen Blog. Danke an dieser Stelle =)

Noch schlimmer als der Neid im Netz, sind die Neidhammel in der realen Welt

Da hat sich doch das Freilichtmuseum Hessen erlaubt, Fl√ľchtlingen freien Eintritt zu gew√§hren. Unerh√∂rt, eine Schande f√ľr Deutschland und Diskriminierung der Arbeitslosen und Behinderten schrie es da aus allen (rechten Ecken) Und es hagelte nur so von negativen Bewertungen…

Ob diese Menschen jemals nur ein Museum von innen gesehen haben, ist fraglich. Denn sind es nicht gerade sie, die nach Integrierung rufen, um dann, wenn diese Integrierung stattfindet, Diskriminierung zu rufen? Anstatt sich zu freuen, dass es Menschen gibt, die sich der Fl√ľchtlinge annehmen, ihnen unsere Kultur zeigen, wird den Betreibern vom Museum mit dem Tode gedroht! Leicht schizophren wenn ihr mich fragt. Denn in den Heimen wo sie unter kommen hat man leider keine Zeit um ihnen die Kultur n√§her zu¬† bringen. Woher ich das weiss? Weil ich in einem Durchgangsheim Deutschunterricht gebe seit √ľber einem halben Jahr. Ich bin also vor Ort.

Und ja, die Fl√ľchtlinge bekommen alles in den Hintern gesteckt, wirklich. Nicht!

Ich mag mich gut erinnern, als meine Familie und ich selbst 1989 noch den Status ‚ÄěFl√ľchtlinge‚Äú hatten in welchem Luxus wir uns aalten. Zu f√ľnft in einem 18 Quadratmeter grossen Zimmer, Gemeinschaftsbad und K√ľche, ach was war das herrlich. Die tausende von Pfennigen die wir bekamen reichten hinten und vorne nicht, 2 Jahre ging das so, obwohl wir einen „Vertriebenen“ Status hatten und unser Antrag noch recht ‚Äěschnell‚Äú von statten ging. Ich mag mich auch gut erinnern, an die vielen Freunde die ich hatte. Nicht! Denn Mobbing und Auseinandersetzungen standen in den ersten Jahren in Deutschland f√ľr mich an der Tagesordnung. Ich war ja ein Fl√ľchtlingskind, keins von ihnen, obwohl ich die deutsche Staatsangeh√∂rigkeit hatte und deutsch sprach. Und gerade weil ich weiss, wie grausam es ist, bekomme ich einen halben Tobsuchtsanfall wenn ich dann so S√§tze a la PEGIDA h√∂re. Oder: ‚ÄěDer Ausl√§nder nimmt uns die Arbeit weg!‚Äú gab mal ein ehemaliger Schulkollege von sich. Dass er noch nie in seinem Leben gearbeitet hatte und in der 8.ten Klasse einige Mitsch√ľler bezahlte die sein Zimmer aufr√§umten schien er komplett auszublenden.

Woher kommt all dieser Neid?

Die meisten die voller Neid sind, sind meines Erachtens ungl√ľckliche Menschen, die lieber auf andere schauen als auf sich selber. Anstatt Verantwortung zu √ľbernehmen, schieben sie ihr Ungl√ľck den anderen in die Schuhe. Ist ja auch einfacher andere niederzumachen, anstatt an sich selber zu arbeiten. Neid unter Frauen ist auch unertr√§glich, dieses st√§ndige Vergleichen, diese st√§ndigen K√§mpfe.¬† Forscher und Gelehrte¬† suchen auch nicht erst seit gestern nach Antworten zu meiner Frage.

Mein Fazit: Neidisch sein ist Zeitverschwendung. Denn anstatt Neidisch zu sein, bin ich lieber Gönnerin und freue mich mit anderen mit. It`s that easy!

Nachtrag: Auch mein Bloggerkollege Sebastian hat vor √ľber einem halben Jahr auf seinem Seppolog¬† einen tollen Beitrag¬† zum Thema „Neid“ geschrieben. Absolut Lesenswert!