√úber Schwangerschaftsabbruch in der √Ėffentlichkeit reden

Die √Ąrztin Kristina H√§nel wurde gestern wegen ‚ÄěWerbung‚Äú f√ľr Schwangerschaftsabbr√ľche verurteilt zu einer Strafe von 6000 Euro. Denn Paragraf 219a von 1933 besagt unter anderem:

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) seines Vermögensvorteils wegen oder in grob anstößiger Weise

1. eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder Förderung eines Schwangerschaftsabbruchs oder

2. Mittel, Gegenstände oder Verfahren, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, unter Hinweis auf diese Eignung

anbietet, ank√ľndigt, anpreist oder Erkl√§rungen solchen Inhalts bekanntgibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Quelle

Die Begr√ľndung des Gerichtes ist, nun ja, sagen wir mal etwas..ich weiss nicht. Ich finde einfach gerade nicht die passenden Worte daf√ľr. R√ľckst√§ndig, ja, wobei das Wort noch zu positiv ist f√ľr die Argumentation der Richterin:

‚ÄěDer Gesetzgeber wolle nicht, dass √ľber den Schwangerschaftsabbruch in der √Ėffentlichkeit diskutiert wird, als sei es eine normale Sache.‚Äú

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Gleichberechtigung? Von Männern und Frauen im Jahr 2016

Am 8.M√§rz¬† war Weltfrauentag. Weltfrauentag. Wie das schon klingt. Genauso doof wie Valentinstag, Mutter- oder Vatertag. Und meiner Meinung nach ¬†sind alle miteinander v√∂llig √ľberfl√ľssig. Ich brauche keinen besonderen Tag um mich an meine Mama, meinen Papa, meine liebsten oder an die Gleichberechtigung zu erinnern. Ausserdem, von Gleichberechtigung sind wir noch immer Meilenweit entfernt.

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