├ťber Schwangerschaftsabbruch in der ├ľffentlichkeit reden

Die ├ärztin Kristina H├Ąnel wurde gestern wegen ÔÇ×WerbungÔÇť f├╝r Schwangerschaftsabbr├╝che verurteilt zu einer Strafe von 6000 Euro. Denn Paragraf 219a von 1933 besagt unter anderem:

(1) Wer ├Âffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (┬ž 11 Abs. 3) seines Verm├Âgensvorteils wegen oder in grob anst├Â├čiger Weise

1. eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder F├Ârderung eines Schwangerschaftsabbruchs oder

2. Mittel, Gegenst├Ąnde oder Verfahren, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, unter Hinweis auf diese Eignung

anbietet, ank├╝ndigt, anpreist oder Erkl├Ąrungen solchen Inhalts bekanntgibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Quelle

Die Begr├╝ndung des Gerichtes ist, nun ja, sagen wir mal etwas..ich weiss nicht. Ich finde einfach gerade nicht die passenden Worte daf├╝r. R├╝ckst├Ąndig, ja, wobei das Wort noch zu positiv ist f├╝r die Argumentation der Richterin:

ÔÇ×Der Gesetzgeber wolle nicht, dass ├╝ber den Schwangerschaftsabbruch in der ├ľffentlichkeit diskutiert wird, als sei es eine normale Sache.ÔÇť

ÔÇ×├ťber Schwangerschaftsabbruch in der ├ľffentlichkeit redenÔÇť weiterlesen

├ťber Abtreibungen & der Frage, ob Frauen der Gesellschaft Kinder schulden

Es gibt einfach gewisse Themen, bei denen ich finde, dass M├Ąnner einfach mal die Klappe halten sollten. Z.B wenn sie mir und anderen Frauen die Welt mit Br├╝sten erkl├Ąren wollen, was ja noch harmlos war. Ich hatte mal dar├╝ber geschrieben, oder wie k├╝rzlich, als es darum ging, ob es Frauen zu stehe abzutreiben. Ja, ihr habt richtig gelesen. Man diskutiert im Jahr 2017 immer noch, ob Frauen in Deutschland das Recht haben abzutreiben!

ÔÇ×├ťber Abtreibungen & der Frage, ob Frauen der Gesellschaft Kinder schuldenÔÇť weiterlesen