Ich hĂ€tte ja nie gedacht, nach Berlin, dass ich mich auf den ersten Blick so in eine Stadt verlieben könnte, doch es ist passiert. Und ausgerechnet Paris! TrĂšs magnifique! Obwohl Paris nicht wirklich weit weg von ZĂŒrich oder meinem vorherigen Wohnort ist, war ich noch nie hier und das hatte einen ganz bestimmten Grund.

FĂŒr jemanden ganz besonderes aufgespart

Einige mag es nun vielleicht ĂŒberraschen, aber ich habe mir diese Stadt „aufgespart“ fĂŒr jemanden, na ja, das klingt nun echt kitschig. FĂŒr jemanden den ich wirklich liebe, der etwas besonders ist. Ich wollte meine erste Erfahrung in Paris mit jemanden teilen, mit dem ich auch mehr Zeit verbringen möchte, als es bisher der Fall war. Ich dachte mit meinem letzten Typen, mit dem ich intensiver Zeit verbrachte, diesen Menschen gefunden zu haben und ich rede nicht von Heirat und all dem. Einfach jemanden der ich so nimmt wie ich bin, und den ich nehmen kann wie er ist.

Der ehrlich ist mit sich, mit mir. Nun ja, es zeigte sich aber: Einmal LĂŒgner, immer LĂŒgner. Menschen Ă€ndern sich nicht wirklich und Ar… verdienen keine zweite Chance um es besser machen zu können. Auch fĂŒr die Zukunft gelernt…zweite Chancen sind fĂŒr den Popos und ich wurde um die Erfahrung reicher mich emotional nicht mehr fĂŒr andere aufzubrauchen sondern mich umzudrehen und zu gehen, wenn ich merke, derjenige respektiert weder sich noch mich. Durch meine Kindheit ist Abgrenzung nicht immer so einfach gewesen. Denn meine Eltern brachten mir bei: Egal wie schlecht der andere dich behandelt, wenn er sagt er liebt dich, dann meint er es nicht so. Was fĂŒr ein Trugschluss, welch eine Farce. Und so endete meine Illusion mit einem grossen, grandiosen Knall. Aber ich schweife ab.

Dieser „jemand“ bin ich

Ok, also, was hatte mich den nun bewegt, gerade jetzt als Single, ohne Anhang, alleine, hier nach Paris zu kommen? Inmitten der ganzen verliebten PĂ€rchen die sich wie besessen in die Augen schauen und sich gegenseitig die Hand halten, als hĂ€tten sie Angst, dass der andere weglaufen wĂŒrde, wenn sie los liessen. Ich habe nun endlich meine Liebe gefunden mit dem ich Paris sehen möchte. Das Einhorn, jaja. Und mich! Welche Beziehung hĂ€lt den auch ein Leben lang? Eben, die Beziehung zu einem selbst. Und ich kann nur sagen, es ist zwar erst der dritte Tag hier, aber es ist fantastisch!

Ich bereue es nicht, so gar nichts alleine hier zu sein. Denn ich habe hier auch so einges vor. Auch, werde ich immer an diesen Ort zurĂŒck kehren können, denn nur ich war hier mit mir, kein aussenstehender kann mir diese Erfahrung vermiesen. Denn wie schlimm muss es sein, sich hier die ewige Liebe zu schwören, die dann zwei, drei weiter Jahre anhĂ€lt, bis sie verblasst?! Wie gern kehrt man dann an so einen Ort zurĂŒck?

Erster Tag – Samstag, die Anreise

Ich reiste von ZĂŒrich HBF mit dem TGV nach Paris Gare du Nord, es war gemĂŒtlich und ich stellte fest, wie wenig mich französische Kinder störten. Obwohl wir 4. Stunden auf engstem Raum verbringen mussten und ich einen glauben Magen hatte. Sie reden so sĂŒss und was ich bis jetzt so gesehen habe, sind sie auch gut erzogen. Keines schrie im Zug rum, auch nicht spĂ€ter in der U Bahn oder im Bus. Wahnsinn, wirklich Wahnsinn. Ich habe mir ĂŒber Airbnb ein kleines Apartment im Hipsterviertel Batignolles angemietet, das ich auch Problemlos erreichte. Die Ticketautomaten waren zwar bisschen herausfordernd aber kein Ding der Unmöglichkeit. Leider ging es mir bei der Ankunft nicht so gut und ich verbrachte den Abend bibbernd im Bett, nun ja, shit Happens, wozu gibt es Netflix und Lieferservice, schliesslich war Urlaub angesagt und nicht Marathon. DafĂŒr liebe ich das alleine Reisen auch, man kann nach seinem Rhythmus alles machen, ohne auf jemanden RĂŒcksicht nehmen zu mĂŒssen. Ohne schlechtes Gewissen.

Zweiter Tag – FrĂŒhstĂŒck mit Iza

Am zweiten Tag, wollte ich mich mit einer bekannten aus einer MĂ€delsreisegruppe aus Facebook treffen. Sie ist hier in Paris Aupair und kommt eigentlich aus Amerika. Aber vorher war ich noch am Eiffelturm am Morgen mit meinem kleinen Einhorn. Ich muss gestehen, ich hatte ihn mir etwas grösser vorgestellt, war aber trotzdem ein schönes GefĂŒhl, es mal in echt zu sehen, das Wetter machte auch super mit. Rauf wollte ich nicht, die Menschenmassen schreckten mich zu sehr ab. Vielleicht probiere ich es noch einmal zu frĂŒher Stunde oder hole mir ein Billet online. Zusammen sind wir brunchen gegangen in einem kleinen sĂŒssen CafĂ©, (OMG, diese Croissants, dieses Brioche, diese Baguette, der KĂ€se, YUMMY). Und zu meiner Überraschung konnte man in den beheizten VorrĂ€umen des CafĂ©s sogar rauchen. Da standen noch diese Pilze die in Deutschland und in der Schweiz verboten sind.

Erster Protest in Frankreich

Im Anschluss sind wir an eine Demo gegen Korruption. Ich war etwas enttĂ€uscht konnte ich nicht an die erste Demo am Samstag gegen Polizeigewalt auf dem gleichen Platz, aber als ich im Anschluss las wie das wieder eskalierte, konnte ich von GlĂŒck reden, dass ich krank wurde. Ein Kind wurde aus einem brennenden Auto gerettet und TrĂ€nengas wurde eingesetzt. Das wĂ€re kein guter Start fĂŒr den Parisaufenthalt gewesen. Auch wenn das, was ich Frankreich passiert ist, eine absolute Schande ist. Polizeigewalt geht gar nicht. Nun ja, sollte nicht sein. Korruption, ist momentan Weltweit auch ein grosse Thema und wenn ich schon nicht in Bukarest dabei sein kann, dann war ich eben aus SolidaritĂ€t mit den Menschen in Frankreich unterwegs. Izadora machte die SimultanĂŒbersetzerin, vieles konnte man aber auch ohne der Sprache mĂ€chtig zu sein verstehen.

Es war einfach schön zu beobachten, wie unterschiedliche Menschen aller Hautfarben friedlich zusammen standen, sassen um ihrer Stimme Ausdruck zu verleihen. Mein Favorit war ein Ă€lter Mann mit Moustache, eine roten Krawatte und schwarzen Lackschuhen. Er kannte dort sehr viele Leute, jeder dritte gab ihm die Hand. Ich muss unbedingt noch herausfinden wer das genau war.  Die Demo ging vier Stunden, endete auch friedlich,  danach spazierte ich eine Stunde nachhause, Paris by night ist toll. Viele bunte Lichter <3 Auch ein warmes Baguette und ein paar kleine EinkĂ€ufe konnte ich Sonntagabend um halb neun in Batignolles erledigen. Und es war lecker…sehr lecker. Und ja, ich hatte danach richtig Bauchweh…aber das war es wert, lol!

Nachdem ich es zwei Tage ruhiger nehmen musste in Paris, stand Montagabend endlich die Bartour an, ich wollte ja meine Reise nicht im Bett verbringen. Ich buchte die Tour ĂŒber AirnbnB Experience (nur auf dem Handy sichtbar) …bei Anto.  Wir trafen uns im 10. Arrondissement, die meisten, die dabei waren kamen aus der USA, waren aber easy drauf, eine Dame kam aus Afrika. So weit so gut, wir starteten im Baron Rouge, die eine unglaubliche Auswahl an Wein hatten. Man konnte sogar Wein aus FĂ€ssern trinken, sehr sehr fein. Anto beriet uns ganz gut und hatte sogar einen Freund mitgebracht, Leo.

Er war DJ und auch aus Paris. Wir verstanden uns sofort auf anhieb, denn auch er war in Berlin und Ibiza in der gleichen Szene unterwegs und wir waren beide schnelle LÀufer. Wer mich kennt, er weiss ich habe einen Stechschritt drauf, der seinesgleichen sucht. Ich kenne nur eine Person, die noch schneller lÀuft, eine Dame aus Berlin.

Montagabend – Leckerer Wein, unglaubliche Cocktails und sehr feiner Gin

Nach ein paar GlĂ€sern Wein haben wir auch den Winzer getroffen und ein bisschen Konversation gefĂŒhrt, wo ich auch gelernt habe wie man Wein aussucht. Auch, hatte ich das erste Mal eine „andere“ Toilette, eine ohne Toilettensitz, benutzt, fĂŒr manchen war das ein kleiner Kulturschock. Dann ging es weiter ins Charlie wo ich einen feinen Gin Tonic hatte, ehrlich, er war richtig lecker und meinen Kumpel Einstein im Keller gefunden habe. Oben an der Bar hing einfach ein Roller an der Decke, auf jeden Fall sehr gemĂŒtlich und richtig guter Gin.

Die Gruppe war echt offen und lustig, wir hatten viel Spass.  Danach ging es in die Le Cal Bar wo die gut aussehenden Barkeeper in sĂŒssen Boxershorts unglaublich kreative Cocktails servierten. Man sitzt auf gemĂŒtlichen Ledercouches und hat ein wohliges, heimeliges GefĂŒhl bei all den tollen Bildern die an der Wand hĂ€ngen.Und ich meine es so wie ich es schreibe.

Ich habe noch nie in meinem Leben so tolle, exotische Cocktails getrunken und gesehen. Es ist wirklich einen Besuch wert! Nach dem ich die Jungs auf Facebook verlinkte, kannten sie sogar meinen Namen als ich von der Toilette zurĂŒck kam, das war wirklich lustig. Schon leicht angedĂŒddelt ging es weiter zur letzten Bar, dem Moonshiner.  Am Anfang sah es aus, als wĂ€re es nur eine kleine Bar, die bereits geschlossen hatte, doch man ging durch den kleinen Vorraum und öffnete die TĂŒr und war wie in einer anderen Welt. Eine lange Bar, gemĂŒtliche Sitzecken und ein Raucherzimmer erwartete uns. Nach dem wir dort noch einen Abstecher hatten, tauschten wir Kontaktdaten aus und Leo und ich gingen noch Schawarma essen, da wir den gleichen Heimweg hatten und entdeckten so noch eine Gemeinsamkeit – betrunken Fleisch lastige Gerichte in uns rein mampfen. War auf jeden Fall ein sehr gelungener Abend / Nacht.

Dienstag – CitĂ© des sciences et de l’industrie & Zusammentreffen mit KĂŒnstlern des Les Frigo inkl. Abendessen

Gegen Mittag, nach dem ich meinen Rausch ausgeschlafen hatte, ging es dann frĂŒhstĂŒcken und ins erste Museum, klar das Wissenschaftsmuseum, what else? Ausserdem holte ich meine Karte fĂŒr das Louvre ab. Es unterschied sich nicht wirklich vom Wissenschaftsmuseum in Warschau, wo ich bereits im Dezember zu Besuch war. Trotzdem tummelte ich mich ca 5. Stunden dort rum ohne alles gesehen zu haben. Im Anschluss kaufte ich Wein und begab mich ins Les Frigos, wo ich ein paar KĂŒnstlern und ihrer Arbeit vorgestellt werden sollte.

Im Anschluss sollte ich bekocht werden und einen netten Abend dort haben. Gesagt getan, Les Frigos war frĂŒher ein grosser KĂŒhlschrank, wo man das Fleisch der Stadt aufbewahrte. Seit ĂŒber 30 Jahren sind dort KĂŒnstler drin. Die, die ich traf, 2 MĂ€nner und 2 Frauen, waren von Anfang an drin, teilten sich mit noch einem Herren die gesamte 3.te Etage. Beim reinkommen und auch von aussen erinnerte mich das GebĂ€ude sehr an das frĂŒhere Tacheles in Berlin und ich bekam etwas Heimweh. Die Gastgeberin hatte ein tolles Atelier, das gehörte frĂŒher ihrem Vater, er ist ein bekannter Photograph, sie ist Journalistin.

Ihre Freundin war auch da und so quatschten wir ĂŒber Gott und die Welt und schlemmten uns durch ein 4. GĂ€nge Menu. Sie gaben mir viele Tipps, was man so in Paris unternehmen kann. Mir wurde bewusst, dass ich auf jeden Fall nochmal kommen muss, da die Zeit nicht reichte, sich alles anzuschauen.

Paris 

Paris war, wie ein Liebhaber 
An dem man sich weder satt sehen 
Oder satt schmecken kann 
Man beobachtet ihn, den heiss Geliebten,
heimlich beim schlafen und auch ich lief
Nachts durch die stillen Strassen, als die meisten friedlich
schliefen nur um mich satt zu sehen
Paris, war Inspiration pur,
vergleichbar mit verliebt sein, beflĂŒgelt, erhaben
Geschmeidig, wie Seide auf der Haut, und intensiv,
wie die erste richtige BerĂŒhrung eines Menschen, den man begehrt
Wie der erste magische Kuss und dem resultierenden Funkensprung
Paris war wie die Melodie, zu der man niemals aufhören will zu tanzen

Je t’aime Paris, auf bald! 

Mittwoch – Der heiss herbeigesehnte Besuch im Louvre 

Ja, was soll ich ĂŒber das Louvre schreiben? Ich war immer hin 8 Stunden drin. Ich habe ein paar mal geweint, freudige TrĂ€nken waren das,  GĂ€nsehaut inklusive. Und ich hab immer noch nicht alles gesehen. Es war unglaublich spannend, interessant, einfach WOW. Am besten ihr zieht euch das selber rein und bringt viel Geduld und Zeit mit, es gibt wirklich unglaublich viel zum bestaunen. Nehmt euren Ausweis mit, ohne gibt es keinen Audio Guide. Definitiv, werde ich Ende Mai nochmal anreisen um mir gewisse Sachen nochmal in Ruhe anzusehen.

Mein Lieblingsbild ist „Die Krönung Napoleons“ von J.L. David. Auch, wenn das Kunstwerk ein Propagandamittel war, dieser Blick den Napoleon da hat, hypnotisierte mich fĂŒr eine halbe Ewigkeit. In diesem Bild steckt mehr Leben, als in so manchem lebendigen Menschen. Auch die Statue von Armor und Psyche und die Geschichte dahinter hat es mir besonders angetan. Wie kaputt und ĂŒberreizt ich an dem Abend war, brauche ich hier glaub ich nicht mehr zu erwĂ€hnen. Es ging nach einem kleinen Spaziergang auch gleich ins Bett, denn am nĂ€chsten Tag wollte ich Napoleons GrabstĂ€tte besuchen.

Donnerstag – MusĂ©e de l’ArmĂ©e, Napoleons Grab

Zuerst ging es zum Friseur und ich liess mir die Haare schneiden – zu einem kurzen Bob. ca. 15 cm Haare, Ade und bye bye, es wurde Zeit die alten Zöpfe abzuschneiden. Dann machte ich mich mit der U Bahn auf den Weg zu Napoleon. Vorher schaute ich aber noch in einen kleinen Laden, den ich ein paar Tage vorher entdeckt hatte rein und kaufte mir ein rote BaskenmĂŒtze und ein kleines glitzerndes Portmonee aus Wildleder. Alles made in Frankreich 😀

Sehr eindrĂŒcklich liegt er dort, im Invalidendom, in einem ganz besonderen Grab, umgeben von weiblichen Statuen und seinen Erfolgen. Neben an befindet sich das MilitĂ€rmuseum, dass ich auch mal kurz besuchte, aber es interessierte mich nicht sonderlich.

Der Tag war sehr grau, doch als ich endlich den Invalidendom betrat, blinzelte die Sonne auf und der ganze Dom erstrahlte plötzlich in sehr hellem Licht, es war ein magischer Anblick. SpÀter sollte ich erfahren, dass es Àhnlich war, wie in dem Augenblick, als Napoleon in seine letze RuhestÀtte gelegt wurde..das Leben ist manchmal sonderbar. Man braucht auf jeden Fall einen Audioguide, da weder der Dom noch die GrabstÀtte Schilder mit ErklÀrungen hat.

Es war auch jeden Fall sehr beeindruckend was dieser Mann geleistet hat. Ich werde mich in Zukunft noch intensiver mit ihm beschĂ€ftigen mĂŒssen. Abends ging es ins Theater, ich habe dort Olivier getroffen, den Darsteller des StĂŒckes „How to become a Parisan in one hour“ Auch dieses Erlebnis buchte ich, wie die Begegnung im Frigo, ĂŒber AirBnb. Es funktioniert, wie bereits erwĂ€hnt, nur ĂŒber das mobile Telefon. Er zeigte mir das Theater, wir unterhielten uns, machten ein paar Bilder auf der BĂŒhne,  ich bekam ein Glas Champagner und fĂŒhlte mich sehr gut aufgehoben.

Ein richtig netter Mann, der seinen Traum nie aufgab, sein StĂŒck schrieb und nun der einzige ist, der in Paris ein StĂŒck in englisch auffĂŒhrt. Das StĂŒck war eine One man show, sehr lustig und unterhaltsam. Nach der Vorstellung gingen wir noch zum Abendessen. Wir unterhielten und ĂŒber Paris, Indien und Erziehung. Er selber hatte eine kleine Tochter. Alles in allem war es ein sehr interessanter und amĂŒsanter Abend und ich habe die Möglichkeit bekommen in Indien, nĂ€he Auroville in einem Kinderheim mitzuarbeiten. Das war auch der Grund, warum ich meine Indien Reise dieses Jahr verschoben habe. Ich brauche einfach mehr Zeit fĂŒr so einen grossen Schritt. Es bleibt also spannend. Stattdessen gibt es eine kleine Italien Reise..endlich auch nach Rom, Florenz, Neapel uvm, aber dazu ein anderes mal.

Freitag – L‘ Eclair de Genie und RĂŒckreise

Klar, durfte ich mir eine grosses Eclair (fr) essen nicht entgehen lassen in dem besten Landen der Stadt. Nicht, dass ich vorher nicht gesĂŒndigt hatte, aber diese sollten anders sein. Nach dem ich vor dem Notre Dame eine XXXL Menschenwarteschlange gesichtet hatte, spazierte ich gemĂŒtlich dahin. Mein Gott! So so so unglaublich viele leckere Eclairs, dass ich knapp 10 Minuten ĂŒberlegen musste welchen ich wollte. Ich ging mit vier verschiedenen raus und kaufte noch Karamell in der Tube. Stirb DiĂ€t, stirb! (Ich kam mit 2 kg mehr auf den Rippchen zurĂŒck, aber das war es wert) Doch bevor ich mich dem Zucker ergab war ich noch ein letztes mal fein essen. Kugelrund und total zufrieden sass ich spĂ€ter im Zug Richtung ZĂŒrich. Paris, Paris geht durch den Magen,  aber auch unter die Haut.

Pic- Privat