Die Ungefickten

 

„Jede Frau die im Netz präsent ist, in Form von Kommentaren oder einer eigenen Meinung muss sich über früh oder lang im Internet gefallen lassen, dass sie irgendein Troll eine „ungefickte“, schimpft, die es mal wieder dringend besorgt braucht. 

Wenn eine Frau aber gern und viel Sex hat, ist das auch wieder nicht recht und sie ist eine Schlampe. Nun habe ich lange überlegt mit welchem Thema ich nach der Sommerpause den Podcast wieder starte, und das erschien mir dann doch passend. Denn die wahren ungefickten, sind diese Trolle selbst. 

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Der Podcast zum Blog ist da!

Das ist zwar nun nichts neues, aber ich dachte mir, ich sollte euch einfach mal bescheid geben. Der Podcast zum Blog ist da! Mittlerweile ist die sechste Folge draussen, ich hatte einen Gast da und erkläre mal etwas ausführlicher, warum ich mein Leben und meine Erfahrungen im Internet ausbreite.

 

Der Podcast ist zu hören bei Spotify, iTunes, Google Play Music, SoundCloud  unter „Paula Deme“ oder „Was man so nicht sagen darf“ oder direkt hier bei mir auf dem Blog. Ausserdem auf allen gängigen Podcast Kanälen.

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Für mehr Rechte und Anerkennung kämpfen, nicht nur am Frauentag!

Gestern war also Frauentag, was haben sich die Medien mal wieder drauf gestürzt, um heute wieder alles zu vergessen.  Frauen, die sich gestern noch für Gleichberechtigung und Frauenrechte eingesetzt  haben, hinter den heimischen Computern,  schauen in den kommenden Tagen wieder sowas wie den „Bachelor“ und „Germanys next Topmodell“, nach dem sie über die Nachbarin lästern und ihr Liebesleben. Oder ihren kurzen Rock. Oder der Tatsache, dass sie ihre  Kinder in eine Kinderkrippe gibt, um arbeiten zu gehen. Oder, warum sie denn überhaupt keine Kinder hat. Die Liste liesse sich hier beliebig weiterführen. Also ist heute wieder alles beim alten, sozusagen.

 

Nackte Statuen in Zürich

Als ich mich kürzlich gegen die nackten Frauen Statuen aussprach, unterstellte man mir, nichts von Kunst zu verstehen. 3 Tage lang, über 2 verschiedene Accounts. Immer derselbe Mann, ein älterer Herr  über 50 Jahren, der mir auch persönlich bekannt ist. Nun ja, Kunst ist für mich, auch Platz zu machen für die schlauen Frauen der letzten Jahrhunderte. Schliesslich können Frauen viel mehr als acht gut auszusehen. Sie zu huldigen, mit Statuen, die angezogen sind, wie ihre männlichen Kollegen, die man nie so nackt in der Öffentlichkeit, in der dichte vorfinden würde. Und gerade Zürich hat so einige starke Frauen, die eine Statue verdient hätten. Denn was sagt das öffentliche Bild gerade aus?

Frauen sind als Objekte, schön zu betrachten, Männer als Menschen, die „jemand“ waren. Nope. „Harmlose Kunst“ nannte es der ältere Mann. Ja, harmlos schon, aber mit einer Message, die sich gewaschen hat. Tut mir leid. Mir fehlt die Wertschätzung von Frauen. Auch im öffentlichen Raum.

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