FĂŒr mehr Rechte und Anerkennung kĂ€mpfen, nicht nur am Frauentag!

Gestern war also Frauentag, was haben sich die Medien mal wieder drauf gestĂŒrzt, um heute wieder alles zu vergessen.  Frauen, die sich gestern noch fĂŒr Gleichberechtigung und Frauenrechte eingesetzt  haben, hinter den heimischen Computern,  schauen in den kommenden Tagen wieder sowas wie den „Bachelor“ und „Germanys next Topmodell“, nach dem sie ĂŒber die Nachbarin lĂ€stern und ihr Liebesleben. Oder ihren kurzen Rock. Oder der Tatsache, dass sie ihre  Kinder in eine Kinderkrippe gibt, um arbeiten zu gehen. Oder, warum sie denn ĂŒberhaupt keine Kinder hat. Die Liste liesse sich hier beliebig weiterfĂŒhren. Also ist heute wieder alles beim alten, sozusagen.

 

Nackte Statuen in ZĂŒrich

Als ich mich kĂŒrzlich gegen die nackten Frauen Statuen aussprach, unterstellte man mir, nichts von Kunst zu verstehen. 3 Tage lang, ĂŒber 2 verschiedene Accounts. Immer derselbe Mann, ein Ă€lterer Herr  ĂŒber 50 Jahren, der mir auch persönlich bekannt ist. Nun ja, Kunst ist fĂŒr mich, auch Platz zu machen fĂŒr die schlauen Frauen der letzten Jahrhunderte. Schliesslich können Frauen viel mehr als acht gut auszusehen. Sie zu huldigen, mit Statuen, die angezogen sind, wie ihre mĂ€nnlichen Kollegen, die man nie so nackt in der Öffentlichkeit, in der dichte vorfinden wĂŒrde. Und gerade ZĂŒrich hat so einige starke Frauen, die eine Statue verdient hĂ€tten. Denn was sagt das öffentliche Bild gerade aus?

Frauen sind als Objekte, schön zu betrachten, MĂ€nner als Menschen, die „jemand“ waren. Nope. „Harmlose Kunst“ nannte es der Ă€ltere Mann. Ja, harmlos schon, aber mit einer Message, die sich gewaschen hat. Tut mir leid. Mir fehlt die WertschĂ€tzung von Frauen. Auch im öffentlichen Raum.

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