Kontaktabbruch zu den eigenen Eltern – Warum rede ich darĂŒber?

Einige von euch werden sich sicher mal gewundert haben, warum ich die letzten zwei Wochen beim WDR und beim SRF mit dem Thema zu Gast war. Vielleicht fragt man sich, warum ich mit dem Kontaktabbruch zu den eigenen Eltern, so in die Öffentlichkeit stĂŒrme und was ich damit bezwecken möchte. Als erstes: Nein, ich bekam dafĂŒr kein Geld. Zweitens: Ich möchte auch kein Mitleid, oder als Opfer gesehen werden. Oder sonst irgendeine spezielle Behandlung. Ich bin immer noch der Mensch der ich war, bevor ich mein Schweigen brach und möchte auch so behandelt werden.

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Paris mon Amour 2.0

Nachdem ich es zwei Tage ruhiger nehmen musste in Paris, stand Montagabend endlich die Bartour an, ich wollte ja meine Reise nicht im Bett verbringen. Ich buchte die Tour ĂŒber AirnbnB Experience (nur auf dem Handy sichtbar) …bei Anto.  Wir trafen uns im 10. Arrondissement, die meisten, die dabei waren kamen aus der USA, waren aber easy drauf, eine Dame kam aus Afrika. So weit so gut, wir starteten im Baron Rouge, die eine unglaubliche Auswahl an Wein hatten. Man konnte sogar Wein aus FĂ€ssern trinken, sehr sehr fein. Anto beriet uns ganz gut und hatte sogar einen Freund mitgebracht, Leo.

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NatĂŒrlich weisst du, als Mann, was fĂŒr mich das Beste ist!

Danke, dass du dir auch noch die Zeit nimmst mich mit deinen guten RatschlÀgen voll zu texten:

„Du verbringst zu viel Zeit online!“ „Du wĂ€rst so eine gute Mutter!“ “ Da du gerne kochst und backst, wĂ€rst Du in einer Beziehung gut aufgehoben!“ „Ich an deiner Stelle wĂŒrde mir das gut nochmal gut ĂŒberlegen!“ „Das Beste fĂŒr dich wĂ€re…!“ „Du solltest da unbedingt hingehen!“ „Das redest Du Dir nur schön!“ „Warte mal ab bis Du Ă€lter wirst!“ „Vertragt euch doch wieder!“ „Du bist gar nicht so glĂŒcklich wie Du immer tust!“ „WĂ€rst Du nur anders, könntest Du andere von deiner Meinung ĂŒberzeugen!“ „Du solltest viel mehr unter Leute!“ „Wenn Du nur 10kg abnehmen wĂŒrdest, wĂ€rst Du wieder attraktiv wie auf diesem einen Bild!“ „DAS willst Du anziehen? Da schauen deine BrĂŒste raus!“  „Kannst du dich nicht normal anziehen wie jede andere auch?“ „Zu viel Make-up, zu wenig Make-up!“

Na liebe Frauen, kommt euch das bekannt vor? Das sind einige der Aussagen, die ich mir von MĂ€nnern anhören musste. Was haben diese Aussagen gemeinsam? Alle scheinen besser als ich zu wissen, was fĂŒr mich das beste ist. Sie versuchen mir zu suggerieren, dass ich als Frau, nicht weiss was mich glĂŒcklich macht und was fĂŒr mich das Beste ist. Weil diese MĂ€nner mich ja besser kennen als ich mich selbst, und sie natĂŒrlich infolge dessen meinen zu wissen, was mich glĂŒcklich machen wĂŒrde.

Rock ist zu kurz, Rock ist zu lang

Auch in punkto Kleidergeschmack hat man mich schon ausfĂŒhrlich beraten, ob ich wollte oder nicht. Dem einen war der Rock zu kurz, dem anderen zu lang. Der andere bemĂ€ngelte meinen Ausschnitt, der andere das Fehlen des Ausschnittes. Wiederum ein anderer meckerte an meinen, damals recht kurzen Haaren, dem anderen waren sie nicht kurz oder nicht lockig genug. Auch wie ich meine Freizeit gestalte oder wie ich sie verbringe, auch hier wird mit guten RatschlĂ€gen um sich geworfen: „Du bist zu viel im Social Media unterwegs!“ „Du solltest mal wieder unter Leute!“ „Bist du nicht zu alt fĂŒr solche Partys?“ „Du bist zu viel unterwegs!“ „Du mutest dir aber auch immer zu viel zu!“  „Fehlt dir nicht etwas, so als Single?“ „Was willst du 9. Tage alleine in den Ferien?“

Wem wurde denn bitte erzĂ€hlt, dass ich ihm irgendwas schulde? Letztens „beschwerte“ sich ein Bekannter darĂŒber, dass ich ein paar dumme Fragen eines dahergelaufenen Larrys nicht beantwortet habe. Ich meine ehrlich? Schulde ich irgendwem eine Auskunft zu meiner Person? Oder in dem Falle zu meiner Herkunft? Seh ich eben anders. Und wer mich abschĂ€tzig fragt ob ich deutsche bin, dem schulde ich höchstens ein mĂŒdes lĂ€cheln. Ich schulde denen und anderen keine ErklĂ€rung – weder zu meinem Leben, meinem Aussehen, oder zu dem was ich tue oder nicht tue. Mit welchem Recht werde ich und andere dann belehrt, beraten und niedergemacht, wenn es nicht so ist wie Mann es gern hĂ€tte?

Pardon?

Es ist ja immer wieder erstaunlich, wenn Menschen ihr Gesicht zeigen. Ich finde das herrlich, ehrlich. Auch, wenn sie am besten zu wissen scheinen, was fĂŒr einen das Beste ist und einen kostenlos beraten, wie man sein Leben zu fĂŒhren hat damit es dem MĂ€nnlein in seine kleine Welt passt. Oder was man posten darf, damit man seine GefĂŒhle nicht verletzt. Oder worĂŒber man lachen darf, und was absolut gar nicht geht ohne, dass man gleich einen Schaden angedichtet bekommt.

Psst….komm mal ganz nah…nĂ€her

Ich verrate euch nun ein Geheimnis meine kleinen „FĂŒhrer“ und „Komplexhaufen“. Gleichberechtigung ist nicht nur ein Wort, sondern wird hier so weit es geht gelebt. Wenn du als Mann dich in deiner Ehre oder in deinem SelbstwertgefĂŒhl gekrĂ€nkt fĂŒhlst, weil manche Frauen ihr Leben nicht nach deinem Fasson leben, solltest du einen Psychiater sehen, statt die Frauen zu „beraten“ oder ihnen deine Meinung aufzudrĂ€ngen. Because nobody gives a shit what you want.

Jeder sollte das Recht haben zu sein wie er ist, so lange er die Freiheiten des anderen nicht einschrĂ€nkt. Allgemein beschleicht mich das GefĂŒhl, seit dem gewisse Herrschaften in der Weltpolitik sich so negativ und abschĂ€tzig ĂŒber Frauen Ă€ussern, traut sich nun auch jeder noch so kleine Hanswurst seine latente Frauenfeindlichkeit offen zu zeigen. Der Ton ist schĂ€rfer geworden und MĂ€nner nehmen sich das Recht raus Frauen frei nach Schnauze zu beleidigen und Respektlos anzusprechen, aber erwarten auf der anderen Seite weiter respektiert zu werden. Nööööö, ich sehe das nicht ein. Respekt muss man sich verdienen. Und wir sind alle alt genug um unsere Wörter kontrollieren zu können..gerade im Internet, oder?

Andere versuchen runter zu machen, zeigt lediglich nur, die eigene Unzufriedenheit und den Versuch grösser auszusehen als man tatsÀchlich ist. <3

Randnotiz an alle Möchtegern: Nur, weil Du als Bauer eine Krone trÀgst, bist du noch lange nicht König!

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Weihnachten und Silvester in Warschau

Mit einem Tag VerspĂ€tung kam ich am 25.12 in Warschau an. Endlich Urlaub, endlich Ruhe. Niemand der etwas von mir möchte und ich muss mit niemandem reden, wenn ich keine Lust drauf habe. Herrlich! Ich fuhr mit dem Taxi ins Hotel, packte aus und beschloss es die Tage ruhig zu nehmen. Überraschender Weise meldete sich auch ein alter Freund mit dem ich gern und ausgiebig telefonierte. Es war schliesslich Weihnachten und ich hatte alle Zeit der Welt, weil nichts auf dem Programm stand. NatĂŒrlich stand auch Sauna und Schwimmen auf dem Programm, war das doch direkt im Hotel. Ich war im Marriot, 5 Sterne, alle Annehmlichkeiten die man sich vorstellen kann. Über Massagen und Kosmetikbehandlungen im Holmes Place, wo sich auch die Sauna, der Pool und das Fitness Studio befand, Room Service, Aussicht auf den Kulturpalast aus dem 34. Stockwerk, zwei Restaurants, ein Casino und drei Bars, was will Frau mehr?

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Das GlĂŒck der anderen

„In der Not erkennst du wer deine wahren Freunde sind!“ sagt sich der Volksmund. Das mag zwar stimmen, doch auch wenn man gerade im GlĂŒck zu baden scheint, zeigt sich schnell wer Freund oder Feind ist. Wenn dann mal alles „richtig gut“ zu laufen scheint, ein schönes erfolgreiches Ereignis sich an das andere reiht und ihr euer GlĂŒck kaum fassen könnt, wie verhalten sich dann die Mitmenschen in eurem Umfeld? Freuen sie sich und unterstĂŒtzen euch? Oder sind sie vor Neid zerfressen und neiden euch euer GlĂŒck? NatĂŒrlich wĂŒrde es niemand offen zugeben, aber man merkt ab einem gewissen Punkt, dass irgendwas in der Luft liegt. Doch ich finde: Wer sich und sein Leben liebt, gönnt anderen auch ihr GlĂŒck und unterstĂŒtzt sich gegenseitig. 

Feedback? Fehlanzeige… 

Ich erinnere mich, als ich letztes Jahr in Bayern war. Ich fragte den Mann meiner besten Freundin, wie er denn meine Blogs findet. Er redete sich raus, dass die Internetverbindung bei ihm zu Hause so schlecht sei und ausserdem; „Hast du schon XY`s Schwester gesehen? die war bei „Deutschland sucht den Superstar“, die geht voll ab! Hammer“…
Ähmm….ja, genau. Dumm nur, dass ich mal bei ihnen zu Besuch war und die Internetverbindung war grandios, denn besagter Herr hing die ganze Zeit im Netz ab.
Als er dann auch noch anfing als AuslĂ€nder in Deutschland ĂŒber andere AuslĂ€nder zu hetzen im Netz war es dann vorbei mit der Freundschaft. Sorry – No Go!
Wer in einer Freundschaft nicht fÀhig ist zu kommunizieren oder zu kritisieren ist bei mir falsch. Eine Freundschaft muss das aushalten können! Wer alle AuslÀnder in einen Topf steckt, wo er selber drinsitzt, dann sowieso. 

Aber warum erzÀhl ich euch das alles? 

Im Moment lĂ€uft es bei mir wirklich gut. Ich bin endlich wieder in ZĂŒrich, die Blogs laufen,
die Sendung im TV macht Spass und ich habe nach dem „Jahr der Fortbildungen“ endlich mal wieder ein bisschen Freizeit und Privatleben da der Pendlerstress wegfĂ€llt. Im Job auch alles Tip Top und mein Tattooprojekt ist auch bald fertig. 9.5 Stunden voller Qualen liegen bereits hinter mir, hooray! Da könnte man meinen alles ist in Butter…bis das gestern passierte. 

„Du bist grosskotzig, ich brauche dich nicht!“ 

(GrundsÀtzlich sollte niemand jemanden brauchen, so als Notiz am Rande.)
Joa, da war ich also beschimpft worden von einer „Freundin“ als Angeberin. Komisch war aber vor allem: 30 Minuten vorher sollte ich sie abends noch wohin begleiten…Aha! Ihr war wohl sauer aufgestossen, was ich so auf meiner Facebook Seite teile und wie ich mein Leben fĂŒhre. Nun ja, you can`t be everybodys darling I guess!
Und schon erstaunlich, wie es gewisse Menschen nicht ertragen können, wenn es anderen, ihrer Meinung nach, besser geht als ihnen. Don`t like your life? Change it! 

Nun, meine Facebookseite ist MEINE Seite! 

Da poste ich was ICH will und so oft ICH möchte. Wem das nicht passt, darf gerne entfreunden. Meine Facebookseite ist eine Monarchie, ihr versteht was ich sagen möchte? Ausserdem erspare ich mir mit Facebook einen Haufen Telefonate, denn die Leute sind  up to date. Und wenn man in 3. LĂ€ndern gelebt hat die letzten 20 Jahre, hat man halt noch einige Freundschaften, die ĂŒber die Landesgrenzen gehen. Und ja, ich teile eben viel, alles was mich so interessiert, meine Blogs, die Sendung..aber hey! Ich verrate euch ein Geheimnis: DafĂŒr ist Social Media da! Um sich zu vernetzen und zum Austausch von Informationen. 

Und wenn ich mir dann anschaue, wer mich beschimpft, kann ich die GrĂŒnde natĂŒrlich nachvollziehen: 

– Leute mit geringer Bildung 

Aus welchen GrĂŒnden auch immer das geschah. Muss jeder selber wissen, ist mir auch egal. Aber bitte hört auf zu motzen ihr bekommt keine Arbeitsstelle! Und die bösen, bösen AuslĂ€nder nehmen euch die Arbeit weg. Noch werde ich mir weiter anhören, dass ich ein Streber bin und „Wieviele Fortbildungen willst du denn noch machen?“ Ich lerne gerne, sorry, wenn du das nicht nachvollziehen kannst. Not my problem! In der Schweiz kann jeder den Schulabschluss nachholen, oder eine Ausbildung machen, wenn er will. Wenn er nicht will, schimpft er auf andere und auf das System und findet Ausreden. 

Und wenn du Panik schiebst, weil du denkst das Internet wird abgeschaltet, weil es im Postillion stand, werde ich dich auslachen und dich aufklĂ€ren. Wer irgendeine Meldung ĂŒbernimmt, ohne sie zu prĂŒfen, der ist selber schuld, im Zeitalter des Internets, sorry! Auch wenn du denkst, dass deine persönlichen Erfahrungen, mehr wert sind als Jahrelange Studien weil, bei dir war es ja anders, werde ich mich berufen fĂŒhlen dir zu sagen, dass du eben kein Masstab bist, ob es dir dann passt oder nicht. Auch Bullshit Aussagen wie diese: „Gewalt gehört zum Islam, das ist ihre Kultur!“ gehen gar nicht und ich werde dich daran erinnern, dass die deutschen 2 (!) Weltkriege angezettelt haben. Wer Bullshit raus lĂ€sst muss mit Gegenwind rechnen…der Kopf ist nicht nur zum frisieren, und schminken da 😉

 

– Leute die nicht reflektieren 

Ich schmĂŒcke mich nie mit fremden Federn, noch habe ich geerbt, noch finanzierte mich je irgendwer, ich sehe also das Problem nicht. Angeberin? Ich habe mir alles selber erarbeitet. Niemand kam an meine TĂŒre und schenkte mir das Leben, das ich heute fĂŒhre. Eventuell, nur vielleicht, wenn du dich mal reflektierst und dich fragst: Warum Neide ich den Leuten ihr GlĂŒck? Warum ertrage ich es nicht, wenn anderen etwas gelingt? Warum bin ich im innersten so unglĂŒcklich ĂŒber das GlĂŒck meiner Freunde? Und wenn du den Grund gefunden hast..wirst du erkennen, dass es was mit dir zu tun hat, warum du so reagierst, nie mit den anderen.
– Leute die den Hintern nicht hochbekommen 

Du bist faul und beneidest alle die mehr Disziplin haben als du und ihre TrĂ€ume verfolgen? Dann solltest du eben an dir arbeiten. Auch Disziplin kann man lernen in kleinen Schritten. Oder du bist zufrieden mit dem was du hast und hörst auf zu meckern, verdammt nochmal! Nichts nervt mehr, als Angst haben zu mĂŒssen was man sagt, weil sich irgendwer wieder beleidigt fĂŒhlt. 

Ein Beispiel: 

 „Ach, du gehst zum Sport? Musst du mir das nun auf die Nase binden?“  

„Du hattest gefragt was ich heute Abend mache und ich habe dir eine Antwort gegeben“ 

– Leute die andere scharf verurteilen aber selber Toleranz erwarten 

Du kannst nicht erwarten, dass andere dich so akzeptieren wie du bist, wenn du kein gutes Haar an niemanden lÀsst. Toleranz ist einfach keine Einbahnstrasse Leute! 

Im Endeffekt darf man dann gar nichts mehr sagen, denn Menschen, die chronisch unzufrieden sind, werden alles so auslegen wie sie es brauchen:
„Ich gehe zum Sport!“   -Musst du das den Leuten unter die Nase binden?
 
„Ich gehe ins Museum, Theater, Oper…!“ – Ach, die Dame hĂ€lt sich wohl fĂŒr was Besseres!
 
„Ich habe dieses Jahr 3. Fortbildungen absolviert!“  – Und jetzt hĂ€ltst du dich fĂŒr besonders schlau oder was?
 
„Ich liebe meinen Job!“ -Schön fĂŒr dich! 

Ganz ehrlich? I don`t give a shit! 

Ich werde mich und das Leben weiter feiern, wem es nicht passt, der darf dann gehen. It`s that easy. Meine Zeit ist zu schade sie mit Leuten zu verbringen, bei denen ich stÀndig aufpassen muss was ich sage um nicht irgendwem auf den Schlips zu treten. 

Die Opferrolle gewisser Zeitgenossen nervt 

Und auch allgemein in der Gesellschaft, wird es eher kritisch begutachtet, wenn jemand sich und seine Erfolge zu sehr feiert. Warum eigentlich? Ist man bereits eine Angeberin, weil man sich öffentlich freut, dass etwas gelingt? Oder sich auf die Schulter klopft deswegen? FĂŒr mich ist ein Angeber jemand, der eine riesen Klappe hat und nichts dahinter. Jemand der sich mit dem Erfolg von anderen schmĂŒckt, wie Papis Geld, das Erbe oder VIP`s die er kennt. 

Wie ist es bei euch? Hat euch jemand mal gesagt, dass ihr Angeber seid? Oder stösst euch jemand besonders sauer auf mit seinem Verhalten? Und warum? 

DrogenaufklÀrung statt Verbote!

Drogen! Sie sind gerade in aller Munde. Ob es durch das „Jenke Experiment“ von RTL, die Schliessung vom Club „Fabric“ in London oder durch den baldigen Beginn der Wiesn. Was? Drogen auf der traditionellen Wiesn? Jawohl! Man darf schliesslich nicht aus den Augen verlieren, dass Alkohol auch eine Droge ist, sowie auch Tabak.

„Durch Alkohol- und Tabakkonsum sterben in Deutschland mehr als hundertmal so viele Menschen als durch illegale Drogen. Das ist das Ergebnis des Jahrbuchs der Deutschen Hauptstelle fĂŒr Suchtfragen (DHS). Etwa 74.000 Menschen sterben demnach jedes Jahr allein durch Alkohol oder den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Tote durch die Folgen des Rauchens gab es zuletzt zwischen 100.000 und 120.000 jĂ€hrlich. Damit bleiben laut DHS Alkohol und Tabak „die Drogen mit dem grĂ¶ĂŸten Schadenspotenzial“. An den Folgen illegaler Drogen starben im vergangenen Jahr 1.032 Menschen.“

Quelle:  Zeit

Anmerkung: Die neuen Zahlen sind gerade erschienen, der Bericht ist von 2015.

So, da hÀtten wir also auch Zahlen du dem ganzen Drama. Warum wird das nicht öfter und deutlicher Sprache gebracht? Wo sind die hÀsslichen Bilder der Fettleber auf den Alkoholflaschen? Die Toten? Nope! Warum ist die Drogenpolitik so Scheinheilig?

In Bayern herrscht die Null-Toeranz Politik gegenĂŒber Drogen, im Gegensatz zur Stadt ZĂŒrich. Es  ist dort akzeptiert, dass es zum FrĂŒhstĂŒck Bier gibt, es ist akzeptiert, dass an jedem Stadt fest, das wĂ€hrend der Sommermonaten im Wochenrhytmus in ganz Bayern, in jedem Kaff stattfindet,  14 jĂ€hrige sich mit Bier zu laufen lassen. Es ist auch akzeptiert, dass man sich im Winter an dem GlĂŒhweinstand mal eben so eine Tasse holen kann, auch wenn man unter 18 Jahren ist. Die jĂ€hrlichen TestkĂ€ufe beweisen jedes mal, dass es möglich ist unter 18 Jahren Alkohol zu beziehen.  Alkohol gehöre ja schliesslich zur Tradition und Traditionen sind wichtig.

Man kann euch den FĂŒhrerschein entziehen, mit allen Konsequenzen, wenn ihr als FussgĂ€nger öfter angehalten werdet von der Polizei, wenn ihr Drogen konsumiert habt. (ZĂŒrich)

Aber niemand nimmt euch den Schein weg, wenn ihr als FussgĂ€nger alkoholisiert heim lauft. Warum? Kann ja bei beiden der Fall sein, dass sie sich nicht immer nĂŒchtern ans Steuer setzen. Aber nur bei den Drogenkonsumenten wird hart durchgegriffen, obwohl die meisten UnfĂ€lle unter Alkoholeinfluss passieren.

Es soll hier kein Beitrag fĂŒr „Pro Drogen“ werden, sondern ich möchte, dass man sich und seine Einstellung zu Drogen mal sachlich anschaut.

Und als ob man sich von irgendwas abhalten lĂ€sst nur weil, es verboten ist. Macht nicht gerade der Reiz des Verbotenen alles verbotene interessant? Es gibt nicht nur schwarz (sĂŒchtig) und weiss (clean) so, wie nicht jeder Konsum von Illegalen Drogen einen nicht gleich zum Junkie macht oder einen gleich umbringt. Es landet ja auch nicht jeder der ein Glas Wein oder Bier am Abend hat Obdachlos und als Alkoholiker in der Gosse. Deswegen finde ich das Experiment von RTL durchaus sinnvoll. Man redet darĂŒber. Ich wĂŒrde sagen: Ziel erreicht. Es nun so hinzustellen, als sei es jugendgefĂ€hrdend ist einfach nur lĂ€cherlich.

Die Schliessung des Clubs „Fabric“ in London

Da sind also zwei Teenager an Drogen gestorben, so weit, so schlecht. Die Polizei drĂ€ngte darauf, dass man den Betreibern die Lizenz entzieht, weil sie das Drogenproblem nicht in den Griff bekommen, worauf der Club tatsĂ€chlich schliessen musste. So mit wĂ€re dann das Drogenproblem in London gelöst – oder?

Als erstes muss man sich mal ĂŒberlegen: Wie sollen die das denn in den Griff bekommen? Drogentests am Eingang fĂŒr alle und alle 30. Minuten an der Bar? VideoĂŒberwachung in allen Winkeln der Toiletten, Flure usw? Jedem wird ein Security zur Seite gestellt? Go Pro Kamera auf die Stirn montieren?

Kaum war die Nachricht  draussen kamen die ersten Gastronomie- & Nachtleben Möchtegernexperten mit sehr hilfreichen Tipps daher: „Hart durchgreifen!“ „Mehr Securitys einstellen!“ „Dealer raus werfen, man sieht ja wer ein Dealer ist und ohne Dealer hat es keine Drogen im Club!“

Die letztere Aussage kam von einem Mann und einer Frau. Als ich sie fragte, warum sie mit ihrem Wissen und Kompetenzen nicht schon lange als verdeckte Ermittler arbeiten hiess es: Mit mir könnte man nicht sachlich diskutieren. Well, to bad. Und als ob jeder seine Drogen im Club bezieht oder nur im Club konsumiert.

Zweitens: Auch in London ist Alkohol omniprĂ€sent. Als ich dort war vor ein paar Jahren zu Besuch war, waren die Pubs randvoll, bereits um 17 Uhr. Und niemand dort trank Mineralwasser. SpĂ€ter ging es dann an die Happy Hour, die auch sehr gut besucht war. Auch dort hatten alle alkoholische GetrĂ€nke in der Hand. EnglĂ€nder sind allgemein bekannt, (klar nicht alle) dass sie gern mal einen ĂŒber den Durst trinken und sich danach total daneben benehmen. Wer schon mal in England weg war oder in Ibiza /  San Antonio feierte, weiss was ich meine.

Drittens: WĂ€re es denn nicht viel schlauer, wenn die Politik sich mal einen Kopf macht und eher ĂŒber AufklĂ€rung a la Eve & Rave nachdenkt statt auf Verbote zu setzen? Auf  akzeptierende Drogenarbeit und Drug-Checking ? Denn wie kann es sein, dass Alkohol erlaubt ist, an dem bewiesenermaßen so viele Leute sterben und andere Substanzen sind es nicht?

Die Londoner jedenfalls antworten auf die Schliessung des Clubs mit 172 illegalen Partys dieses Wochenende. Ob dann der Polizei auch die Lizenz entzogen wird, weil sie nicht Herr der Lage werden können?

Wie steht ihr zu dem ganzen? Sind Verbote die Lösung oder plĂ€diert ihr auch fĂŒr einen Verantwortungsvollen Umgang und AufklĂ€rung?

 

Schönes Wochenende

 

Paula

 

Pic. Pixabay

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Es braucht viel Mut, man selbst zu sein – warum eigentlich?

Ist Frau dĂŒnn, hat sie bestimmt Magersucht oder Bulimie. Ist Frau kurvig, ist sie bestimmt faul und ernĂ€hrt sich ungesund. Achtet Frau auf eine gepflegte Erscheinung gilt man als „Tussig“, bevorzugt man eher den Schlabberlook, lĂ€sst man sich gehen. Liest man gerne BĂŒcher, hat man bestimmt kein Privatleben und hĂ€lt sich wohl fĂŒr besonders schlau, gibt man hingegen die Partyqueen, hat man bestimmt ein Alkohol- oder gar Drogenproblem und ist sonst eher OberflĂ€chig. 

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Raus aus der Komfortzone!

„Na ja, der Sex ist nicht mehr so toll, doch mit den netten AffĂ€ren nebenbei kommt das schon gut. Ich liebe sie, das musst du mir glauben! Doch mit ihr reden kann ich darĂŒber nicht.“ „Jetzt wo wir zusammen wohnen, ist das nicht so einfach sich zu trennen, so finanziell, eine eigene Wohnung ist teuer, gerade in ZĂŒrich
“ „Ich warte noch bis die Kinder aus dem gröbsten draussen sind, ich weiss nicht wie ich das sonst schaffen soll als Alleinerziehende.“ „Sport? Da geh ich nĂ€chste Woche hin, gerade bin ich zu mĂŒde und im TV lĂ€uft abends meine Lieblingssendung!“

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Der Neid

„Neid zerstört auf Dauer nur den Neider selbst innerlich, der Beneidete blendet alle Neider mit der Zeit aus, denn ein guter LĂ€ufer hat immer sein Ziel vor Augen und schaut sich nicht um oder stĂ€ndig nach links oder rechts , sondern nur nach vorne. Wenn man sich nĂ€mlich andauernd auf andere fokussiert, stolpert man ĂŒber seine eigenen FĂŒĂŸe.“  Ar Zu

Wie viele Neider kennt ihr? So Menschen, die den anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnen? Die alles zur Olympiade und Wettbewerb ausrufen oder die Erfolge von anderen nieder machen, koste es was es wolle? Ich kannte ich ein paar, denn in meinem Umfeld haben solche Menschen nichts mehr zu suchen. Denn ich bin zielstrebig, stur und verbissen wenn ich etwas wirklich will. Meist erreiche ich das angestrebte auch. Neider sind da nicht weit. Meist? Na ja, nur mit meinen VorsĂ€tzen weniger Schokolade oder sĂŒsses zu essen, klappt es (bis jetzt) noch nicht so wie ich das gerne hĂ€tte.

„Wie du das immer alles schaffst!?“

Dass ich deswegen kaum noch Privatleben habe und mir den Hintern aufreisse wird dabei gern ausgeblendet. Weil eben nur der Erfolg sichtbar ist, nicht aber die Arbeit dahinter. Als ich letzte Woche den Beitrag ĂŒber die Beauty & Fashion Blogs veröffentlichte kam mir da prompt eine Nachricht entgegen von einer anderen Bloggerin die ich euch nicht vorenthalten werde:

„Hallo! Ich finde es sehr arg, dass dein Text einfach meine Idee vor etwa 2 Wochen aufgreift, ohne jegliche Verlinkung. Bitte das zu Ă€ndern!“

Stimmt, das Thema war so aussergewöhnlich, so speziell und der Gedankengang soooo einzigartig, dass ich es ja nur von ihr geklaut haben kann. Schön dumm, haben sich noch ein paar andere Blogger gemeldet die das gleiche Thema aufgriffen vor und nach mir. Bei einer durchschnittlichen 70.Stunden Woche mit allen meinen Projekten habe ich auch extrem viel Zeit das Internet nach Ideen zum Klauen zu durchforsten. Nope! Ich schreibe um Themen die mich bewegen ohne mich vorher Stundenlang im Internet umzusehen ob bereits jemand ĂŒber das Thema geschrieben hat, sorry!

Nicht nur wir finden diese Art von Blogs richtig Doof sondern tausende vor uns und tausende nach uns

Dass mein Text um EllenlĂ€ngen besser war, das heisst detaillierter, tiefer und Wortgewandter, sei hier mal nur so nebenbei erwĂ€hnt. Nein, Eigenlob stinkt nicht! Ich habe ihren nĂ€mlich dann im Nachhinein schon begutachtet, so ist es ja nicht. Man will ja wissen, ob die Themen sich wirklich so Ă€hneln und dem war dann auch so. Bleibt nun mal in einer Bloggergemeinschaft auch nicht aus, dass gewisse Themen sich schneiden. Gerade im Beauty- und Fashionbereich. Oder wie hier, in der Antibewegung. Gerne hĂ€tte ich die Dame auch verlinkt um meinen Standpunkt weiter zu festigen, oder um ein BĂŒndnis einzugehen mit den Menschen die, die gleiche Ansicht teilen, was im Nachhinein auch mit einem andern Blogger geschehen ist. Aber Pustekuchen, wer so ankommt, darf auch nichts erwarten. Wie auch im realen Leben, macht der Ton die Musik.

Anmerkung: Nach diesem Vorfall, verlinkte uns eine andere Bloggerin mit drei anderen Menschen, die sich alle samt mit dem gleichen Thema befassten, in einem Beitrag. Es gab kein Halten mehr, ich lachte und lachte und lache eigentlich immer noch. Ob diese Damen dann auch des Ideendiebstahls bezichtigt wurden weiss ich nicht. Denkbar wÀre es. Ps. Durch diesen Plagiatsvorwurf bekam ich nur noch mehr Leser auf meinen Blog. Danke an dieser Stelle =)

Noch schlimmer als der Neid im Netz, sind die Neidhammel in der realen Welt

Da hat sich doch das Freilichtmuseum Hessen erlaubt, FlĂŒchtlingen freien Eintritt zu gewĂ€hren. Unerhört, eine Schande fĂŒr Deutschland und Diskriminierung der Arbeitslosen und Behinderten schrie es da aus allen (rechten Ecken) Und es hagelte nur so von negativen Bewertungen…

Ob diese Menschen jemals nur ein Museum von innen gesehen haben, ist fraglich. Denn sind es nicht gerade sie, die nach Integrierung rufen, um dann, wenn diese Integrierung stattfindet, Diskriminierung zu rufen? Anstatt sich zu freuen, dass es Menschen gibt, die sich der FlĂŒchtlinge annehmen, ihnen unsere Kultur zeigen, wird den Betreibern vom Museum mit dem Tode gedroht! Leicht schizophren wenn ihr mich fragt. Denn in den Heimen wo sie unter kommen hat man leider keine Zeit um ihnen die Kultur nĂ€her zu  bringen. Woher ich das weiss? Weil ich in einem Durchgangsheim Deutschunterricht gebe seit ĂŒber einem halben Jahr. Ich bin also vor Ort.

Und ja, die FlĂŒchtlinge bekommen alles in den Hintern gesteckt, wirklich. Nicht!

Ich mag mich gut erinnern, als meine Familie und ich selbst 1989 noch den Status „FlĂŒchtlinge“ hatten in welchem Luxus wir uns aalten. Zu fĂŒnft in einem 18 Quadratmeter grossen Zimmer, Gemeinschaftsbad und KĂŒche, ach was war das herrlich. Die tausende von Pfennigen die wir bekamen reichten hinten und vorne nicht, 2 Jahre ging das so, obwohl wir einen „Vertriebenen“ Status hatten und unser Antrag noch recht „schnell“ von statten ging. Ich mag mich auch gut erinnern, an die vielen Freunde die ich hatte. Nicht! Denn Mobbing und Auseinandersetzungen standen in den ersten Jahren in Deutschland fĂŒr mich an der Tagesordnung. Ich war ja ein FlĂŒchtlingskind, keins von ihnen, obwohl ich die deutsche Staatsangehörigkeit hatte und deutsch sprach. Und gerade weil ich weiss, wie grausam es ist, bekomme ich einen halben Tobsuchtsanfall wenn ich dann so SĂ€tze a la PEGIDA höre. Oder: „Der AuslĂ€nder nimmt uns die Arbeit weg!“ gab mal ein ehemaliger Schulkollege von sich. Dass er noch nie in seinem Leben gearbeitet hatte und in der 8.ten Klasse einige MitschĂŒler bezahlte die sein Zimmer aufrĂ€umten schien er komplett auszublenden.

Woher kommt all dieser Neid?

Die meisten die voller Neid sind, sind meines Erachtens unglĂŒckliche Menschen, die lieber auf andere schauen als auf sich selber. Anstatt Verantwortung zu ĂŒbernehmen, schieben sie ihr UnglĂŒck den anderen in die Schuhe. Ist ja auch einfacher andere niederzumachen, anstatt an sich selber zu arbeiten. Neid unter Frauen ist auch unertrĂ€glich, dieses stĂ€ndige Vergleichen, diese stĂ€ndigen KĂ€mpfe.  Forscher und Gelehrte  suchen auch nicht erst seit gestern nach Antworten zu meiner Frage.

Mein Fazit: Neidisch sein ist Zeitverschwendung. Denn anstatt Neidisch zu sein, bin ich lieber Gönnerin und freue mich mit anderen mit. It`s that easy!

Nachtrag: Auch mein Bloggerkollege Sebastian hat vor ĂŒber einem halben Jahr auf seinem Seppolog  einen tollen Beitrag  zum Thema „Neid“ geschrieben. Absolut Lesenswert!

Erlaubt euch mal nicht erreichbar zu sein!

Kennt ihr das? Ihr geht mit euren Freunden weg, lernt jemanden kennen, man tauscht Nummern aus und dann geht man seiner Wege bis zum nÀchsten Wiedersehen. Wie lange man wartet bevor man sich meldet, ist bei jedem individuell wie ich aus meinem Freundeskreis und aus gewissen Foren im Nachhinein erfahren sollte.

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