Für mehr Rechte und Anerkennung kämpfen, nicht nur am Frauentag!

Gestern war also Frauentag, was haben sich die Medien mal wieder drauf gestürzt, um heute wieder alles zu vergessen.  Frauen, die sich gestern noch für Gleichberechtigung und Frauenrechte eingesetzt  haben, hinter den heimischen Computern,  schauen in den kommenden Tagen wieder sowas wie den „Bachelor“ und „Germanys next Topmodell“, nach dem sie über die Nachbarin lästern und ihr Liebesleben. Oder ihren kurzen Rock. Oder der Tatsache, dass sie ihre  Kinder in eine Kinderkrippe gibt, um arbeiten zu gehen. Oder, warum sie denn überhaupt keine Kinder hat. Die Liste liesse sich hier beliebig weiterführen. Also ist heute wieder alles beim alten, sozusagen.

 

Nackte Statuen in Zürich

Als ich mich kürzlich gegen die nackten Frauen Statuen aussprach, unterstellte man mir, nichts von Kunst zu verstehen. 3 Tage lang, über 2 verschiedene Accounts. Immer derselbe Mann, ein älterer Herr  über 50 Jahren, der mir auch persönlich bekannt ist. Nun ja, Kunst ist für mich, auch Platz zu machen für die schlauen Frauen der letzten Jahrhunderte. Schliesslich können Frauen viel mehr als acht gut auszusehen. Sie zu huldigen, mit Statuen, die angezogen sind, wie ihre männlichen Kollegen, die man nie so nackt in der Öffentlichkeit, in der dichte vorfinden würde. Und gerade Zürich hat so einige starke Frauen, die eine Statue verdient hätten. Denn was sagt das öffentliche Bild gerade aus?

Frauen sind als Objekte, schön zu betrachten, Männer als Menschen, die „jemand“ waren. Nope. „Harmlose Kunst“ nannte es der ältere Mann. Ja, harmlos schon, aber mit einer Message, die sich gewaschen hat. Tut mir leid. Mir fehlt die Wertschätzung von Frauen. Auch im öffentlichen Raum.

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Es gibt Neuigkeiten & Das eBook zum Blog ist da!

Für treue Leser bestimmt nicht so interessant, doch für die, die den Blog noch nicht kennen, umso mehr. Ich habe ein paar delikate Beiträge aus dem Blog genommen und sie als Ebook bei iTunes veröffentlicht. Insgesamt ist es eher ein kleines Werk von 29 Seiten. Auf dem iPhone usw sind es allerdings 130.

Warum? Ja, warum denn nicht? So kommen auch Menschen mit dem Blog in Berührung, die ihn noch nicht kannten über einen anderen Kanal. Ein Gedichteband soll folgen.

Das eBook könnt ihr hier runterladen

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Leben am Existenzminimum

PAULA FRAGT NACH

 

Die meisten Menschen, reagieren überrascht, wenn man ihnen erzählt, dass in der Schweiz nicht alle im Wohlstand baden. Ich habe zu dem Thema „Leben am Existenzminimum“  für meine Rubrik „Paula fragt nach“  drei  Frauen befragt.

Hallo Jasmin, magst du dich bitte kurz vorstellen?

Mein Name ist Jasmin, ich bin 54 Jahre alt und lebe in einer Kleinstadt im Thurgau. Gerade lebe ich vom Sozialamt und bin in der IV Abklärung, wegen meiner Krankheit. Ich habe COPD Stufe 3.5 von möglichen 4. Meine Wohnung teile ich mir mit einem Hund und einer Katze.

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Der Poet & die Leute dahinter – Ein offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren von  Roundaboutmedia  & Talentopia  

Sehr geehrter Herr Alisan Saltik, Geschäftsführer beider Firmen

Sehr geehrter Herr Alexander Pickl, Inhaber http://picklunited.de / Visual Creator. Herr Pickl arbeitet  mit Talentopia zusammen, wird auch in deren Impressum genannt.

 

Sicher wird Ihnen nicht entgegen sein, was sich seit dem 6. Februar in den Sozialen Medien rund um den Poeten getan hat. Falls doch, empfehle ich ihnen diesen Beitrag, dort finden Sie alle Infos. Und nun, da ich weiss, wer hinter dem Poeten, Denis Licina, aus Tannhausen, einem 6000 Seelendorf im beschaulichen Bayern, steht, hätte ich dann doch ein paar Fragen:

 

Wie können Sie hinter einen „Künstler“ stellen, der sich seit Jahren, vom ersten Band an, bei anderen bedient?  Denn ich weiss, dass es mit dem ersten Buch schon „Probleme“ gab, weil er sich bei einem anderen Autor bedient hatte, was ich auch beweisen kann. Auch wurden Stimmen laut, auf Twitter,  dass Herr Licina sich schon früher bei anderen bedient hat, die man im Keim erstickte, in dem man die Urheber einfach gesperrt hatte auf allen Kanälen.

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Hinter jedem starken Mann, steht niemand!

Wer hat den Spruch noch nicht gehört? „Hinter jedem starken Mann, steht eine starke Frau!“ Wer mein Video am Freitag gesehen hat, der weiss, wie sehr mich dieser Satz aufgeregt hat.

Denn Partner auf Augenhöhe stehen nebeneinander, da muss niemand hinten anstehen und die Zeiten in der man die Frau in der Küche versteckt sind auch vorbei. Klar, sich gegenseitig unterstützen ist wichtig in Partnerschaften, aber dann doch gleichberechtigt, ohne dass jemand hinten dran stehen muss.

I am not your mommy!

Mich erinnert dieser Spruch ja eher so ein wenig an einen Buben, der von seiner Mutti zu einem starken Mann „gemacht“ wird, sorry. Und das letzte was ich will in einer Beziehung ist einen Buben stark fürs Leben zu machen. Welche Frau will das, sein wir mal ehrlich?

Nach dem ich ja diesen fürchterlichen Beitrag vom „modernen Mann“ und den 14 Punkten gelesen habe, von dem ich auch im Video sprach, habe ich beschlossen aus meiner Sicht auch 14. Punkte aufzustellen, die mir wichtig wären. Denn ich kann nur für mich sprechen, von meinen Ansprüchen. Und für alle, die das Video sehen wollen, sorry, da ich kein Facebook mehr habe, ist das Video auch nicht mehr verfügbar:

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PMS – Prepare to meet Satan!

Bevor ich euch nun von meiner Zeit mit PMS erzähle, möchte ich kurz klären, was PMS eigentlich ist.

„Etwa jede zehnte Frau im gebärfähigen Alter leidet Monat für Monat unter Beschwerden, die unter dem Begriff Prämenstruelles Syndrom (PMS) zusammengefasst werden. Die Beschwerden der “Tage vor den Tagen“ sind vielfältig und zeigen sich bei jeder Frau anders. Mit der Menopause verschwinden die Symptome meist spontan.

„Prämenstruell“ bezeichnet die Zeit vor dem Einsetzen der Monatsblutung. Die Beschwerden können bereits ein bis zwei Wochen vor der Blutung beginnen und verschlimmern sich, je näher die Regelblutung rückt. “

Quelle

Als ich bei Beatrice gelesen habe, dass sie zu einer Blogparade zum Thema PMS aufruft, konnte ich nicht widerstehen. Denn eigentlich wollte ich euch schon länger mit einer PMS Geschichte beglücken, oder zwei, oder drei.  Na dann, auf los gehts los!

PMS – Prepare to meet Satan

Die Tage vor den Tagen, wie PMS auch genannt wird, können mit mir die Hölle sein. Betonung liegt auf können. Denn meistens habe ich absolut keine Lust auf Menschen und meide sie weitgehend deswegen so gut es geht. Wortwörtlich. Ich hatte z.B mal vor zwei Jahren wirklich Bedenken den Zimmerservice zu rufen um 2 Uhr Nachts, weil ich keine Lust hatte auf Menschen. Aber der Hunger war dann doch stärker und es war alles halb so wild. Aber man kann schon sagen, wenn es wirklich schlimm ist habe ich eine Soziale Phobie.

In diesem „Zustand“ zweifle ich an mir, habe Gedanken a la „Was denken denn die anderen, wenn ich …Blablabla“ -Gedanken, die ich sonst nicht habe.

 

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Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch!

Heute ist Heiligabend – unglaublich, wie schnell das Jahr an mir vorübergezogen ist. Es ist viel passiert und doch ist alles noch so beständig wie Anfang des Jahres. Das hier wird mein letzter Blogpost für dieses Jahr und ich wollte mich bei euch bedanken.

Für die lieben Worte, den Zuspruch, den Trost den ihr mir gespendet habt und auch die Unterstützung. Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich habe alle meine Vorsätze für 2017 umsetzen können, selbst den Sport!

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Willkommen im Darknet

Das Darknet? Nein, ich werde euch heute mit nichts Illegalem behelligen, so kurz vor Heiligabend. Auch werden wir nicht besprechen, wie wir Drogen oder diverse andere illegale Sachen aus dem Darknet kaufen können. Aber, ich werde euch erklären, was es mit dem Darknet auf sich hat.

Viele Mythen und noch viel mehr Unwissen ranken sich um das Darknet. Denn jedes mal, wenn ich erwähnt hatte, dass ich mich im Darknet rumtreibe, in den letzten Tagen schauten mich Menschen ungläubig an oder rieten mir, Zitat: „Mach bloss keinen Scheiss Mädel!“ Und da ich selber, muss ich ehrlich gestehen, wenig bis gar keine Ahnung hatte vom ominösen Darknet, habe ich mich für einen Workshop „Darknet und Gomorra“ angemeldet, bei Otto Hostettler, im „Karl der Grosse“ in Zürich.

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#Metoo – Das Nachspiel

Ich melde mich mal wieder aus der Versenkung zurück, obwohl. So versenkt war ich gar nicht in letzter Zeit, eher das Gegenteil. Nach meinem letzten Beitrag bleib mir nämlich erst mal die Spuke im Hals stecken, denn der Trollexpress war mal wieder unterwegs. All die sexuell frustrierten des Internets schlugen nicht nur auf mich ein, sondern auch auf alle anderen Frauen, die von deutschen misshandelt, begrapscht oder vergewaltigt wurden und sich trauten das nun an die Öffentlichkeit zu bringen mit dem Hashtag #metoo. Denn deutsche Männer, die machen so etwas nicht!

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Über erlebten Rassismus im Laufe der Zeit – Ich, das Flüchtlingskind

Es waren Wahlen in Deutschland. 87% sind gegen Ausländerhetze, und für Demokratie und Vielfalt. Das dürfen wir nie aus den Augen verlieren, statt ständig uns über die 13 % zu echauffieren, die einfach ignorant bis dumm sind. Man wird ja dann noch am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet diese menschenverachtende Partei gewählt zu haben. Und ganz ehrlich? Ich gönne es den Menschen von ganzem Herzen, ihre eigene Medizin zu kosten. Aber darum soll es heute nicht gehen sondern um meine Sicht der Dinge bezüglich des Themas Rassismus im Laufe der Zeit und wie ich ihn erlebt habe als Flüchtlingskind und ausgewanderte.

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