Lebenszeichen

FĂŒr alle die sich gewundert haben, was ich in letzter Zeit so getrieben habe und warum es hier so still ist: Das Leben hat mich voll im Griff! Ja, es geht rasant voran und ich liebe es! 

Frankfurt 

Ich war in der Zwischenzeit in Frankfurt auf einem Workshop von Marina Abramović und werde auch ein Teil ihres Buches darĂŒber sein. Das Interview und mein chices Portrait werde ich euch nicht vorenthalten. Ich weiss aber noch nicht genau, wann das Buch im Handel erhĂ€ltlich sein wird. FĂŒr mich wurde ein riesiger Traum damit wahr, ihr und ihren Methoden zu begegnen, bzw  und nun ein Teil ihres Projektes zu sein, es ist einfach verrĂŒckt. 

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Sprachlos

Eine Politik, die es Ärzten verbietet ĂŒber SchwangerschaftsabbrĂŒchen zu informieren. Die gleiche Politik, die Frauen kriminalisiert, wenn sie ĂŒber ihren Körper entscheiden wollen. Eine Gesellschaft, die Frauen immer noch als hĂŒbsches AnhĂ€ngsel des Mannes sieht. MĂ€nner, mit einer immensen Anspruchshaltung an Frauen. Ein System, dass Eltern diskriminiert, speziell Alleinerziehende. Eine Familienpolitik, auch in der Schweiz, die unzureichend ist.  Feministin oder Pussy als Schimpfwort. 

Erwachsene, die sich ĂŒber die unpolitische Jugend beklagt, aber Jugendliche bestraft, weil sie sich politisch engagieren und gegen Klimawandel demonstrieren. Menschen, die Ableismus betreiben und einer jungen Frau das Denkvermögen absprechen, in einer Gossensprache, die man wahrscheinlich nicht mal im schlimmsten „Ghetto“ finden wĂŒrde. Menschen, die tĂ€glich im Mittelmeer ertrinken. 

Eine Verrohung sondergleichen, die nicht nur im Internet stattfindet. Ein Schulsystem und Teile der Gesellschaft, die gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnissen sind.  „LungenĂ€rzte“ die behaupten, die Luftschadstoffe NOx und Feinstaub sind gar nicht so schlimm, und den Grenzwerten dafĂŒr fehle die wissenschaftliche Grundlage. Was da fĂŒr Unsinn verbreitet wird und von wem (kein einziger „Experte“), hat der Volksverpetzer aufgelistet. 

Arbeitgeber, die Arbeitnehmer bestrafen, wenn sie auf MissstĂ€nde hinweisen oder sie an die Öffentlichkeit tragen. Hetzer und Trolle im Internet, die andere Menschen diskreditieren. Eltern, die einen fremden, unbescholtenen Mann, der noch nie Schnee gesehen hat, an den Pranger im Internet stellen – als KinderschĂ€nder. Menschen, die auf FlĂŒchtlinge schimpfen, weil sie Kosten verursachen, dabei aber kein Wort ĂŒber reiche Menschen verlieren, die Europa um Milliarden erleichtert haben. Altersarmut, Pflegenotstand, unbezahlte Carearbeit – fĂŒr mich einfach unbegreiflich, wie man so etwas zulassen kann als Gesellschaft. 

Politiker, weltweit, die frĂŒher wegen diverser Aussagen als Dorftrottel bekannt gewesen wĂ€ren.  Mir sind auch Menschen suspekt, die sich um die immer weiter ausdehnende Überwachung nix scheren. Stattdessen hört man: „Ich habe nichts zu verbergen!“ Polizeigesetze, die verabschiedet werden, die schon lange in keiner Relation mehr stehen. Medien, die lieber BĂŒrger gegeneinander aufbringen, statt ordentlich, objektiv und wahrheitsgemĂ€ss zu berichten. Die Liste liesse sich hier noch ewig weiter fĂŒhren. 

Das, das und vieles mehr macht mich gerade echt sprachlos 

Besonders bitter ist fĂŒr mich, dass immer mehr Menschen die Eigenverantwortung nicht kennen. „Ich hasse Drogen, sie haben meinen (hier x beliebige Person einfĂŒgen) umgebracht. Nein, Doris. Die Person hat selber beschlossen Drogen zu nehmen, und ist daran krepiert. 

„Nie geschieht mir etwas Gutes im Leben!“ „Die anderen sind immer schuld!“ „XY fĂ€llt alles in den Schoss!“ „Ach, du hast es gut, du hast keine Kinder!“ 

Gerade beim letzten Mal muss ich mich dann schon fragen, ob ihr Kind ihnen einfach aufgezwungen wurde, wenn sie es als solche Last empfinden. 

Wir alle entscheiden uns fĂŒr etwas. Wenn ich mich entscheide jedem die Schuld fĂŒr meinen Misstand zu geben, entscheide ich mich automatisch in der Opferhaltung nichts an meiner Situation zu Ă€ndern. „Aber es ist so schwierig!“ Es ist schwierig, weil man nicht anfĂ€ngt. Es ist schwierig, weil man lieber andere neidet, sich in den Sozialen Medien als Opfer inszeniert, statt seinen Hintern hoch zu bekommen. Deswegen. 

*Ich spreche hier von gesunden Menschen, die ohne geistige oder körperliche Behinderung sind. 

Was also tun? 

Ich bin mĂŒde. MĂŒde von Diskussionen, von Uneinsichtigkeit, von Ignoranz und schlichtweg der Dummheit, die um sich greift, in einem Zeitalter, wo jegliche Information jederzeit verfĂŒgbar ist. Wir haben Zugang zu so viel Wissen, wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit und verblöden immer mehr. Liegt es daran, dass den Menschen die Kompetenz fehlt, diese Infos zu suchen bzw. von „Fakenews“ zu unterscheiden? Ist es zu viel Wissen, mit dem man nicht umgehen kann? Liegt es daran, dass man lieber sein Weltbild bestĂ€tigt sehen will, statt die Wahrheit zu hören? Ich weiss es nicht. Wirklich nicht. 

Muss ich meinen Fokus anders legen? Sehe ich vieles zu pessimistisch? Habe ich zu hohe Anforderungen an meine Mitmenschen und an die Umwelt? Mir fehlen Antworten. Und die richtigen Worte. Ich bin einfach fassungslos und vor allem: sprachlos. 

„Richtige Frauen haben Kurven!“

«Richtige MÀnner spielen nicht mit Knochen!» «Ess mal was, du siehst aus wie ein Kind aus der dritten Welt!» «Sicherlich hast du eine Essstörung, so wie du aussiehst!» «So flach wie du bist, machst du Holland Konkurrenz!» «Hungerhaken!» «Strich in der Landschaft!» «Du hast ja nicht mal einen Hintern!» «Man traut sich dich gar nicht anzufassen, aus lauter Angst, dass du auseinanderbrichst!»

Ihr glaubt, Body shaming funktioniert nur bei Dicken? Tja, das stimmt leider so nicht. Vor ungefĂ€hr 15 Jahren war das, mein tĂ€glich Brot. Kein Tag verging, an dem man mich nicht aufzog. Irgendwer hatte immer an meiner Figur zu meckern. Ja, ich war dĂŒnn mit 45-50 kg auf 1.60m. Ich war jung, ich ass normal, wie das halt eben so ist. Und 50 kg auf 1.60m ist auch keine Magersucht. Wir wĂŒrden auch niemanden mit 80 kg auf 1.90m hĂ€nseln, oder?

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Ein Jahr #Metoo

Was habe ich mich auch nachts auf der Strasse aufzuhalten oder in Bars, bzw. Clubs?! Klar, ich bin natĂŒrlich selber schuld. Das es mein damaliger „Partner“ war – bedeutungslos. Brave Frauen hocken nachts und ĂŒberhaupt zuhause und kĂŒmmern sich ausschliesslich um Kind, KĂŒche und Kirche. Wie im Mittelalter ĂŒblich, denn dort leben diese Menschen, mit diesen verqueren Ansichten.

 

Erinnert ihr euch, als es vor einem Jahr losging, und sich immer mehr Frauen zu Wort meldeten, im Rahmen der #Metoo Debatte? Tja, schon ein Jahr ist es her. Was hat sich seit dem getan? Ich hatte auch ĂŒber meine Erfahrungen geschrieben und wurde mehr oder weniger von MĂ€nnern beschimpft, weil der TĂ€ter ja Biodeutscher war. Auch das ich nicht nur einmal von MĂ€nner unflĂ€tig angesprochen, angefasst und belĂ€stigt wurde, liess man meist nicht gelten.

Was habe ich mich auch nachts auf der Strasse aufzuhalten oder in Bars, bzw. Clubs?! Klar, ich bin natĂŒrlich selber schuld. Das es mein damaliger „Partner“ war – bedeutungslos. Brave Frauen hocken nachts und ĂŒberhaupt zuhause und kĂŒmmern sich ausschliesslich um Kind, KĂŒche und Kirche. Wie im Mittelalter ĂŒblich, denn dort leben diese Menschen, mit diesen verqueren Ansichten.

 

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Das MUST HAVE des Jahres, fĂŒr die trendbewusste Frau-Der Schwangerschaftsabbruch!

Ist Ihr Leben langweilig? Sehnen sie sich nach etwas Abenteuer?  Haben Sie den Alltag satt? Sie haben mal wieder Lust was richtig Verwegenes zu tun? Etwas, das Sie vorher noch nie getan haben? Ihnen sind Drogen aber zu riskant? Ich hĂ€tte dann genau das passende fĂŒr Sie, verehrte Damen.

Kommen Sie in unseren Club! Treffen Sie  gleichgesinnte Frauen, die auch nur das Eine wollen. Mit unserem neuen ABO „Gönn dir!“ profitieren Sie von unserem attraktiven Bonussystem. Drei bezahlen, die Vierte ist umsonst!

Rufen Sie heute noch an und werden sie Mitglied, im Club

„Nur zum Spass“ 

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FĂŒr mehr Rechte und Anerkennung kĂ€mpfen, nicht nur am Frauentag!

Gestern war also Frauentag, was haben sich die Medien mal wieder drauf gestĂŒrzt, um heute wieder alles zu vergessen.  Frauen, die sich gestern noch fĂŒr Gleichberechtigung und Frauenrechte eingesetzt  haben, hinter den heimischen Computern,  schauen in den kommenden Tagen wieder sowas wie den „Bachelor“ und „Germanys next Topmodell“, nach dem sie ĂŒber die Nachbarin lĂ€stern und ihr Liebesleben. Oder ihren kurzen Rock. Oder der Tatsache, dass sie ihre  Kinder in eine Kinderkrippe gibt, um arbeiten zu gehen. Oder, warum sie denn ĂŒberhaupt keine Kinder hat. Die Liste liesse sich hier beliebig weiterfĂŒhren. Also ist heute wieder alles beim alten, sozusagen.

 

Nackte Statuen in ZĂŒrich

Als ich mich kĂŒrzlich gegen die nackten Frauen Statuen aussprach, unterstellte man mir, nichts von Kunst zu verstehen. 3 Tage lang, ĂŒber 2 verschiedene Accounts. Immer derselbe Mann, ein Ă€lterer Herr  ĂŒber 50 Jahren, der mir auch persönlich bekannt ist. Nun ja, Kunst ist fĂŒr mich, auch Platz zu machen fĂŒr die schlauen Frauen der letzten Jahrhunderte. Schliesslich können Frauen viel mehr als acht gut auszusehen. Sie zu huldigen, mit Statuen, die angezogen sind, wie ihre mĂ€nnlichen Kollegen, die man nie so nackt in der Öffentlichkeit, in der dichte vorfinden wĂŒrde. Und gerade ZĂŒrich hat so einige starke Frauen, die eine Statue verdient hĂ€tten. Denn was sagt das öffentliche Bild gerade aus?

Frauen sind als Objekte, schön zu betrachten, MĂ€nner als Menschen, die „jemand“ waren. Nope. „Harmlose Kunst“ nannte es der Ă€ltere Mann. Ja, harmlos schon, aber mit einer Message, die sich gewaschen hat. Tut mir leid. Mir fehlt die WertschĂ€tzung von Frauen. Auch im öffentlichen Raum.

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Hinter jedem starken Mann, steht niemand!

Wer hat den Spruch noch nicht gehört? „Hinter jedem starken Mann, steht eine starke Frau!“ Wer mein Video am Freitag gesehen hat, der weiss, wie sehr mich dieser Satz aufgeregt hat.

Denn Partner auf Augenhöhe stehen nebeneinander, da muss niemand hinten anstehen und die Zeiten in der man die Frau in der KĂŒche versteckt sind auch vorbei. Klar, sich gegenseitig unterstĂŒtzen ist wichtig in Partnerschaften, aber dann doch gleichberechtigt, ohne dass jemand hinten dran stehen muss.

I am not your mommy!

Mich erinnert dieser Spruch ja eher so ein wenig an einen Buben, der von seiner Mutti zu einem starken Mann „gemacht“ wird, sorry. Und das letzte was ich will in einer Beziehung ist einen Buben stark fĂŒrs Leben zu machen. Welche Frau will das, sein wir mal ehrlich?

Nach dem ich ja diesen fĂŒrchterlichen Beitrag vom „modernen Mann“ und den 14 Punkten gelesen habe, von dem ich auch im Video sprach, habe ich beschlossen aus meiner Sicht auch 14. Punkte aufzustellen, die mir wichtig wĂ€ren. Denn ich kann nur fĂŒr mich sprechen, von meinen AnsprĂŒchen. Und fĂŒr alle, die das Video sehen wollen, sorry, da ich kein Facebook mehr habe, ist das Video auch nicht mehr verfĂŒgbar:

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Die erotische Massage: Ein ganz persönlicher Einblick in eine sinnliche Welt

Magst du dich bitte kurz vorstellen?

Klar, gerne. Mein Name ist Aksana Rasch. Ich bin Sexcoach und Beckenbodentrainerin fĂŒr Frauen. Auf meinem Blog und Podcast weiblichundintim.de teile ich seit 2015 meine Erfahrungen und Erlebnisse mit SexualitĂ€t.

Seit 2009 forsche ich auf dem Gebiet weiblicher SexualitĂ€t. Ich begann damals als Sexspielzeugberaterin auf Homeparties. Ein wirklich spannender Job. An diesen Abenden ist mir immer wieder aufgefallen, wie wenig Frauen, selbst heute noch, ĂŒber die eigene SexualitĂ€t wissen. Es gab immer wiederkehrende Fragen ĂŒber die weibliche SexualitĂ€t und natĂŒrlich ĂŒber den weiblichen Orgasmus. Neben dieser Arbeit begann ich die weibliche SexualitĂ€t zu studieren. BĂŒcher, Filme, Seminare. Ich wĂ€hlte dabei die Themen, die mich neugierig machten. In diesem Zusammenhang machte ich auch zwei Seminar ĂŒber die Yoni- und Lingammassage und sammelte erste Erfahrungen mit der erotischen Massage.

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Über Schwangerschaftsabbruch in der Öffentlichkeit reden

Die Ärztin Kristina HĂ€nel wurde gestern wegen „Werbung“ fĂŒr SchwangerschaftsabbrĂŒche verurteilt zu einer Strafe von 6000 Euro. Denn Paragraf 219a von 1933 besagt unter anderem:

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) seines Vermögensvorteils wegen oder in grob anstĂ¶ĂŸiger Weise

1. eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder Förderung eines Schwangerschaftsabbruchs oder

2. Mittel, GegenstÀnde oder Verfahren, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, unter Hinweis auf diese Eignung

anbietet, ankĂŒndigt, anpreist oder ErklĂ€rungen solchen Inhalts bekanntgibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Quelle

Die BegrĂŒndung des Gerichtes ist, nun ja, sagen wir mal etwas..ich weiss nicht. Ich finde einfach gerade nicht die passenden Worte dafĂŒr. RĂŒckstĂ€ndig, ja, wobei das Wort noch zu positiv ist fĂŒr die Argumentation der Richterin:

„Der Gesetzgeber wolle nicht, dass ĂŒber den Schwangerschaftsabbruch in der Öffentlichkeit diskutiert wird, als sei es eine normale Sache.“

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Das gehört sich nicht fĂŒr eine Frau!

James Bond liebt Wodka Martini. Nie und nimmer wĂ€re man bei seinem hohen Alkoholkonsum auf die Idee gekommen ihn einen Alkoholiker zu nennen. Jessica Jones ist ein Marvel Charakter auf Netflix. Privat Detektivin mit SuperkrĂ€ften und einem „Alkoholproblem“. Zumindest wird’s so auf diversen Webseiten kommuniziert, wenn man ihren Charakter beschreibt. Beide haben so ungefĂ€hr gleich oft das Glas in der Hand, der eine gilt aber als fancy Herr von Welt. Sie hingegen ist eine Alkoholikerin.

Ich bin viele

Meine verschiedensten Persönlichkeitsanteile haben Namen. Nicht, weil ich schizophren bin, sondern weil ich Dingen gern Namen gebe. Zum Spass, einfach so. Vielleicht arbeite ich auch schon zu lange mit Kindern, wer weiss das schon so genau. Selbst meine Pickel, die ich selten habe, bekommen lustige Namen, der letzte, der sich hartnĂ€ckig ĂŒber drei Tage hielt, hiess Herbert. Eine grosse Narbe vom rasieren am Knie hatte den wohlklingenden Namen Sarah. Bisschen Diva, weil echt gross und an einer unmöglichen Stelle.

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