Zu Gast bei FrauTV, WDR

Gestern war der grosse Tag, gestern wurde die Folge ausgestrahlt, die wir in Köln gedreht haben, vor ein paar Wochen. Leider kam ich nicht früher dazu einen Beitrag zu schreiben, um euch Bescheid zu geben,  da es die Woche vor dem grossen Urlaub ist und dem entsprechend viel an steht und stand. Aber: Die komplette Folge gibt es in der Mediathek zu sehen. Auch wird die Folge ein paar mal im TV wiederholt, wenn mich nicht alles täuscht.

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Ist glücklich sein denn kein Ziel im Leben?

Es ist ein wenig ruhiger geworden die Tage, das lag zum Teil an dem strengen Januar, der so einiges mit sich brachte, aber auch an der neuen Einstellung es einfach mal langsamer zu nehmen.

Ziel? Glücklich sein!

Heute soll es drum gehen, was man so vom Leben erwartet. Darf man auf die Frage: „Was hast du für Ziele im Leben?“ mit „Glücklich sein!“

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Ghosting light – Wenn Reden nichts mehr bringt

Ghosting? Was ist das denn schon wieder für ein Neumodischer Begriff? Das sagt Wikipedia dazu:

Unter dem Begriff Ghosting versteht man in einer Partnerschaft einen vollständigen Kontakt- und Kommunikationsabbruch ohne Vorwarnung. Obwohl vorher Dates stattgefunden oder eine Beziehung bestand, laufen plötzlich jedwede Kontaktversuche ins Leere.[1]

Unter Ghosting light verstehe ich: Sich zurück ziehen nach etlichen gescheiterten Versuchen das zwischenmenschliche Problem durch offene Kommunikation zu lösen. Ich werde euch heute versuchen zu erklären, wie es soweit kommen kann und, dass es auch dem Menschen, der sich zurück zieht nicht einfach fällt diese Entscheidung zu treffen.

Beziehungen vs Freundschaften beenden

Wer schon mal eine Beziehung beendet hat, weiss um den Schmerz dieser Entscheidung. Ob man den anderen nicht mehr liebt, oder der andere einen betrogen hat, oder wenn man merkt, die Zukunft in die man blickt, ist einfach nicht so wie man es mal zu zweit erträumt hatte. Auch da ist es nicht einfach die richtigen Worte zu finden, ohne den anderen noch mehr zu verletzen.

Doch was sagt man, wenn man eine Freundschaft beenden möchte? Wenn man sich als selbstständiges Individuum nicht mehr auf den anderen freundschaftlich einlassen möchte? Wie findet man die richtigen Worte, dass es der andere auch versteht? Ohne dabei einen hässlichen Krieg auszulösen? Denn diese Lästereien und der Gossip…ich hasse es. Und werde nie verstehen, wie Leute ihre kostbare Zeit damit verschwenden können.

Menschen verändern sich im Laufe des Lebens, alle und nicht jede Freundschaft ist dafür gemacht, bis ans Lebensende zu halten. Mir persönlich fällt es schwieriger Freundschaften zu beenden, dabei muss man nicht mal gestritten haben. Manchmal passt es einfach nicht mehr…

 

An was stirbt so eine Freundschaft?

Ich kann nur aus meiner Sicht sprechen, wenn ich ein paar Punkte aufzähle die für mich eine Freundschaft zum erliegen bringen:

  • Zu wenig Gemeinsamkeiten, Interessen
  • Fehlendes Interesse an der anderen Person
  • Verurteilung und herabschätziges Geschwätz über die andere Person (Lebensweise, Beziehungsmodell etc.)
  • Bedarfsgemeinschaft, d.h, der andere meldet sich grundsätzlich immer dann wenn er was braucht oder kein anderer gerade Zeit, Lust…hat
  • Gossip und lästern über andere, permanent
  • Ratschläge zur Änderung der Persönlichkeit, Zurechtweisungen  („Du redest zu viel!“  „Lachst zu laut!“) etc.
  • Rechtsradikale Einstellung
  • Unreflektiertes Verhalten
  • Schwarzmalen aller Situationen, Opferhaltung
  • Klammernde Menschen die einem die Luft abschnüren
  • Unzuverlässigkeit
  • Diebstahl
  • Unehrlichkeit, keinen Respekt
  • Leute die Erwartungen haben, berechnend sind
  • Keinen Support

Jetzt kann man von dem halten was man möchte. Das sind nun mal meine Grenzen. Ich versuche immer die Situation offen zu klären und wenn das nicht möglich ist, ziehe ich mich eben zurück.

Was bringt es mir einer erwachsenen Person x mal meinen Standpunkt klar zu machen, wenn es doch nicht respektiert  oder gehört wird, oder die Person meine Grenzen überschreitet? Klar, ich kann den anderen nicht ändern, nur mich selber. Aber meine Einstellung zu gewissen Punkten ist nun mal da und ich würde mich schon als sehr toleranten Menschen bezeichnen. Doch alles muss man sich dann auch nicht gefallen lassen.

Ich mache es mir zu einfach!?

Das Leben ist zu kurz um sich ewig im Kreis zu drehen. Ob es eine Situation ist in der Arbeit oder im privat Leben. Wenn etwas nicht mehr funktioniert, neigen wir dazu festzuhalten. Egal wie schlecht es uns dabei geht. Man darf schliesslich nicht so schnell das Handtuch werfen. Doch lohnt sich das? Bringt es was mich mit jemanden zu treffen, Zeit zu verbringen, mit dem mich nichts mehr verbindet, ausser die Erinnerung an eine bessere Zeit? Die längst vorbei ist? Nö. Viele meinen ich mache es mir auch einfach, in dem ich mich zurück ziehe. Aber das stimmt so nicht. Ich gebe Menschen nicht so schnell auf, wie viele von euch nun denken. Doch ich lasse mich auch nicht mehr ausnutzen wie einst. Wenn eine Freundschaft einseitig wird, halte ich nicht mehr daran fest. Wenn die Leute unzuverlässig sind, frage ich nicht noch mal nach, ob wir etwas unternehmen könnten. Sondern gehe alleine los. Lieber nur 1-2 gute Freunde, als eine riesige Crowd auf die man nicht zählen kann in allen Lebenslagen. Gerade jetzt um die 30 werden die Karten neu gemischt, wie eine alte Freundin von mir sagte. Da passt dann vieles nicht mehr, da die Lebensmodelle auch unterschiedlicher nicht sein könnten.

Ich finde es viel ehrlicher, sich dann einzugestehen, wenn es nicht mehr passt, als krampfhaft etwas am Leben aufrecht erhalten zu wollen, was aber schon lange vorbei ist. Man nimmt sich und dem anderen die Möglichkeit sich nach Leuten umzusehen, die wirklich auf der gleichen Wellenlänge sind.

Wie beendet ihr Freundschaften ohne Streit? Wart ihr schon mal in der Situation? Wurde euch mal die Freundschaft gekündigt? Und wo sind eure Grenzen? Oder sehe ich das alles etwas zu eng?

 

 

Schönes Wochenende ihr lieben!

 

Paula

 

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Das Glück der anderen

„In der Not erkennst du wer deine wahren Freunde sind!“ sagt sich der Volksmund. Das mag zwar stimmen, doch auch wenn man gerade im Glück zu baden scheint, zeigt sich schnell wer Freund oder Feind ist. Wenn dann mal alles „richtig gut“ zu laufen scheint, ein schönes erfolgreiches Ereignis sich an das andere reiht und ihr euer Glück kaum fassen könnt, wie verhalten sich dann die Mitmenschen in eurem Umfeld? Freuen sie sich und unterstützen euch? Oder sind sie vor Neid zerfressen und neiden euch euer Glück? Natürlich würde es niemand offen zugeben, aber man merkt ab einem gewissen Punkt, dass irgendwas in der Luft liegt. Doch ich finde: Wer sich und sein Leben liebt, gönnt anderen auch ihr Glück und unterstützt sich gegenseitig. 

Feedback? Fehlanzeige… 

Ich erinnere mich, als ich letztes Jahr in Bayern war. Ich fragte den Mann meiner besten Freundin, wie er denn meine Blogs findet. Er redete sich raus, dass die Internetverbindung bei ihm zu Hause so schlecht sei und ausserdem; „Hast du schon XY`s Schwester gesehen? die war bei „Deutschland sucht den Superstar“, die geht voll ab! Hammer“…
Ähmm….ja, genau. Dumm nur, dass ich mal bei ihnen zu Besuch war und die Internetverbindung war grandios, denn besagter Herr hing die ganze Zeit im Netz ab.
Als er dann auch noch anfing als Ausländer in Deutschland über andere Ausländer zu hetzen im Netz war es dann vorbei mit der Freundschaft. Sorry – No Go!
Wer in einer Freundschaft nicht fähig ist zu kommunizieren oder zu kritisieren ist bei mir falsch. Eine Freundschaft muss das aushalten können! Wer alle Ausländer in einen Topf steckt, wo er selber drinsitzt, dann sowieso. 

Aber warum erzähl ich euch das alles? 

Im Moment läuft es bei mir wirklich gut. Ich bin endlich wieder in Zürich, die Blogs laufen,
die Sendung im TV macht Spass und ich habe nach dem „Jahr der Fortbildungen“ endlich mal wieder ein bisschen Freizeit und Privatleben da der Pendlerstress wegfällt. Im Job auch alles Tip Top und mein Tattooprojekt ist auch bald fertig. 9.5 Stunden voller Qualen liegen bereits hinter mir, hooray! Da könnte man meinen alles ist in Butter…bis das gestern passierte. 

„Du bist grosskotzig, ich brauche dich nicht!“ 

(Grundsätzlich sollte niemand jemanden brauchen, so als Notiz am Rande.)
Joa, da war ich also beschimpft worden von einer „Freundin“ als Angeberin. Komisch war aber vor allem: 30 Minuten vorher sollte ich sie abends noch wohin begleiten…Aha! Ihr war wohl sauer aufgestossen, was ich so auf meiner Facebook Seite teile und wie ich mein Leben führe. Nun ja, you can`t be everybodys darling I guess!
Und schon erstaunlich, wie es gewisse Menschen nicht ertragen können, wenn es anderen, ihrer Meinung nach, besser geht als ihnen. Don`t like your life? Change it! 

Nun, meine Facebookseite ist MEINE Seite! 

Da poste ich was ICH will und so oft ICH möchte. Wem das nicht passt, darf gerne entfreunden. Meine Facebookseite ist eine Monarchie, ihr versteht was ich sagen möchte? Ausserdem erspare ich mir mit Facebook einen Haufen Telefonate, denn die Leute sind  up to date. Und wenn man in 3. Ländern gelebt hat die letzten 20 Jahre, hat man halt noch einige Freundschaften, die über die Landesgrenzen gehen. Und ja, ich teile eben viel, alles was mich so interessiert, meine Blogs, die Sendung..aber hey! Ich verrate euch ein Geheimnis: Dafür ist Social Media da! Um sich zu vernetzen und zum Austausch von Informationen. 

Und wenn ich mir dann anschaue, wer mich beschimpft, kann ich die Gründe natürlich nachvollziehen: 

– Leute mit geringer Bildung 

Aus welchen Gründen auch immer das geschah. Muss jeder selber wissen, ist mir auch egal. Aber bitte hört auf zu motzen ihr bekommt keine Arbeitsstelle! Und die bösen, bösen Ausländer nehmen euch die Arbeit weg. Noch werde ich mir weiter anhören, dass ich ein Streber bin und „Wieviele Fortbildungen willst du denn noch machen?“ Ich lerne gerne, sorry, wenn du das nicht nachvollziehen kannst. Not my problem! In der Schweiz kann jeder den Schulabschluss nachholen, oder eine Ausbildung machen, wenn er will. Wenn er nicht will, schimpft er auf andere und auf das System und findet Ausreden. 

Und wenn du Panik schiebst, weil du denkst das Internet wird abgeschaltet, weil es im Postillion stand, werde ich dich auslachen und dich aufklären. Wer irgendeine Meldung übernimmt, ohne sie zu prüfen, der ist selber schuld, im Zeitalter des Internets, sorry! Auch wenn du denkst, dass deine persönlichen Erfahrungen, mehr wert sind als Jahrelange Studien weil, bei dir war es ja anders, werde ich mich berufen fühlen dir zu sagen, dass du eben kein Masstab bist, ob es dir dann passt oder nicht. Auch Bullshit Aussagen wie diese: „Gewalt gehört zum Islam, das ist ihre Kultur!“ gehen gar nicht und ich werde dich daran erinnern, dass die deutschen 2 (!) Weltkriege angezettelt haben. Wer Bullshit raus lässt muss mit Gegenwind rechnen…der Kopf ist nicht nur zum frisieren, und schminken da 😉

 

– Leute die nicht reflektieren 

Ich schmücke mich nie mit fremden Federn, noch habe ich geerbt, noch finanzierte mich je irgendwer, ich sehe also das Problem nicht. Angeberin? Ich habe mir alles selber erarbeitet. Niemand kam an meine Türe und schenkte mir das Leben, das ich heute führe. Eventuell, nur vielleicht, wenn du dich mal reflektierst und dich fragst: Warum Neide ich den Leuten ihr Glück? Warum ertrage ich es nicht, wenn anderen etwas gelingt? Warum bin ich im innersten so unglücklich über das Glück meiner Freunde? Und wenn du den Grund gefunden hast..wirst du erkennen, dass es was mit dir zu tun hat, warum du so reagierst, nie mit den anderen.
– Leute die den Hintern nicht hochbekommen 

Du bist faul und beneidest alle die mehr Disziplin haben als du und ihre Träume verfolgen? Dann solltest du eben an dir arbeiten. Auch Disziplin kann man lernen in kleinen Schritten. Oder du bist zufrieden mit dem was du hast und hörst auf zu meckern, verdammt nochmal! Nichts nervt mehr, als Angst haben zu müssen was man sagt, weil sich irgendwer wieder beleidigt fühlt. 

Ein Beispiel: 

 „Ach, du gehst zum Sport? Musst du mir das nun auf die Nase binden?“  

„Du hattest gefragt was ich heute Abend mache und ich habe dir eine Antwort gegeben“ 

– Leute die andere scharf verurteilen aber selber Toleranz erwarten 

Du kannst nicht erwarten, dass andere dich so akzeptieren wie du bist, wenn du kein gutes Haar an niemanden lässt. Toleranz ist einfach keine Einbahnstrasse Leute! 

Im Endeffekt darf man dann gar nichts mehr sagen, denn Menschen, die chronisch unzufrieden sind, werden alles so auslegen wie sie es brauchen:
„Ich gehe zum Sport!“   -Musst du das den Leuten unter die Nase binden?
 
„Ich gehe ins Museum, Theater, Oper…!“ – Ach, die Dame hält sich wohl für was Besseres!
 
„Ich habe dieses Jahr 3. Fortbildungen absolviert!“  – Und jetzt hältst du dich für besonders schlau oder was?
 
„Ich liebe meinen Job!“ -Schön für dich! 

Ganz ehrlich? I don`t give a shit! 

Ich werde mich und das Leben weiter feiern, wem es nicht passt, der darf dann gehen. It`s that easy. Meine Zeit ist zu schade sie mit Leuten zu verbringen, bei denen ich ständig aufpassen muss was ich sage um nicht irgendwem auf den Schlips zu treten. 

Die Opferrolle gewisser Zeitgenossen nervt 

Und auch allgemein in der Gesellschaft, wird es eher kritisch begutachtet, wenn jemand sich und seine Erfolge zu sehr feiert. Warum eigentlich? Ist man bereits eine Angeberin, weil man sich öffentlich freut, dass etwas gelingt? Oder sich auf die Schulter klopft deswegen? Für mich ist ein Angeber jemand, der eine riesen Klappe hat und nichts dahinter. Jemand der sich mit dem Erfolg von anderen schmückt, wie Papis Geld, das Erbe oder VIP`s die er kennt. 

Wie ist es bei euch? Hat euch jemand mal gesagt, dass ihr Angeber seid? Oder stösst euch jemand besonders sauer auf mit seinem Verhalten? Und warum? 

Es braucht viel Mut, man selbst zu sein – warum eigentlich?

Ist Frau dünn, hat sie bestimmt Magersucht oder Bulimie. Ist Frau kurvig, ist sie bestimmt faul und ernährt sich ungesund. Achtet Frau auf eine gepflegte Erscheinung gilt man als „Tussig“, bevorzugt man eher den Schlabberlook, lässt man sich gehen. Liest man gerne Bücher, hat man bestimmt kein Privatleben und hält sich wohl für besonders schlau, gibt man hingegen die Partyqueen, hat man bestimmt ein Alkohol- oder gar Drogenproblem und ist sonst eher Oberflächig. 

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Dein erster Eindruck kann mich mal!

„Sag mal Paula, zeltest du eigentlich gerne?

„Ja, total!“

„Meinst du das ironisch?“

„Nein, das ist mein ich ernst!“

„Hmm, du siehst gar nicht so aus!“

„Wie sehen denn „Zelter“ aus?“

                                                                          

Das war ein kleines Gespräch von einem der Festivals die ich dieses Jahr besucht habe. Man muss sagen, das Mädel war noch recht jung, doch zog sich die Sache mit dem ersten Eindruck  die letzten Wochen durch mein Leben. Und auch durch die Medien.

Anmerkung: Die „Zelter“ haben wir das Festival über nicht gefunden. Es wurde aber zum Running Gag bei uns im Sternen Camp…

Jeder der mich näher kennt weiss, ich würde am liebsten auf Festivals leben. Frei sein und Barfuss in der Natur, hooray! Nein, ernsthaft, ich liebe Festivals! Teilweise zähle ich die Monate und Tage bis zum nächsten und strahle dann wie ein Honigkuchenpferd Einhorn, dass in Glitzer gebadet hat, wenn es dann so weit ist. Es ist auch toll, mal endlich den ganzen Glitzer im Gesicht und auf der Haut ohne „Fancytime“ aussenstehenden erklären zu müssen. Glitzer hat bei mir nämlich auch unter dem Jahr ein Platz auf meinem Körper! Bedarf aber einiger Erklärungen hier und da mal. Wobei ich nun aber auch sagen muss, dass immer mehr Frauen sich anstecken lassen von meinen Glitzernägeln. Was hervorragend ist. Mehr Glitzer braucht die Welt!

All die Kleidchen können getragen werden inklusive diverser Kopfschmuck und ich kann ohne mich zu entschuldigen so viel Prosecco zum „Frühstück“ haben wie ich möchte 😉 Die Musik,die Menschen, das Zeitlose, die Natur, die Ausgelassenheit..hach, ihr seht schon. Ich bin ein hoffnungsloser Fall. Dieses Jahr habe ich mir sogar von der Kosmetikerin die Wimpern verlängern lassen, um mir lästiges hantieren mit der Mascara zu ersparen. Ich bin so begeistert von meinen Klimperwimpern, dass sie nun auch weiterhin meine Augen zieren werden, evtl nur nicht mehr ganz so im „Festivalmodus“

Wenn man mich dann so sieht, fällt man schnell in die Falle mich abzustempeln. Der erste Eindruck und all der gleichen. Und das ist auch ganz normal. Aber ja, sollte man dann nicht erst mal hinter die Erscheinung blicken bevor man sich ein Bild von dem Menschen macht? Der erste Eindruck, ist nämlich nur eine Momentaufnahme. Und nur weil ich ein paar Tage rumlaufe wie eine Glitzerprinzessin, bedeutet es ja nicht, dass ich mich nur auf Kleidchen, Makeup und mein Aussehen fokussiere. Ich mag auch Seifenblasen! Und Bücher und…soo soo vieles mehr!

Szenenwechsel: Olympia 2016

Christoph Harting gewann Gold. Bei der Siegerehrung, kapserte er auf dem Podest rum. An der Pressekonferenz stammelte er vor sich hin. Auch nicht so förderlich war, dass er keine Interviews geben wollte. Was war der Aufschrei der Empörten mal wieder gross. Ich erfuhr davon aus den Medien, da ich von Olympia nichts halte…

*Kopfschütteln

„Das macht man nicht!“ „Man kaspert doch nicht so rum!“ „Respektloses Arschloch!“ „Kein Anstand!“  „Eingebildeter, unsympatischer ..“ und so weiter und so fort.

So so, das macht man also nicht. Man ist nicht aufgeregt , wenn einem die ganze Nation und darüber hinaus zusieht, wie man da auf dem Podest steht. Man darf sich auch nicht zu seher freuen über seinen Sieg, das nennen sie dann Respektlos! Und dann hat man keinen Anstand. Freuen, ausgelassen ist schliesslich was für kleine Kinder. Als Erwachsener braucht man ein Resting Bitch Face…Moment mal…das fanden andere bei der Beckham und der Kirsten dann doch nicht so dolle.

Man(n) ist natürlich auch nicht aufgeregt, wenn die Nationalhymne nur für einen gespielt wird während man da oben steht. Das Adrenalin das da durch den Körper fliesst, kann man einfach abstellen, weil man ja ein Übermensch ist und jedem Anspruch der „Ich motze an allem rum Jammerlappen“ genügen muss. Und auch, dass man keine Interviews gibt kann ich verstehen, der Kerl kann eben noch nicht so gut mit den Medien. Was soll`s, eine Pressekonferenz reicht doch. „Wie erklären sie sich ihren Sieg?“ oder so ähnlich, ist auch eine beschissene Frage, mit Verlaub liebe Presseheinis.

So zum Vergleich von wegen aufgeregt sein & Co.: Wisst ihr noch als ihr verliebt wart, Schmetterlinge im Bauch hattet und eurer Liebsten / eurem Liebsten teilweise mit feuchten Händen, Herzrasen, weichen Knie entgegengetreten seid? Teilweise einen Mist von euch gegeben habt, der euch im nachhinein immer noch peinlich ist?

Das alles, war Adrenalin!

Danke auch für die Blackouts bei Prüfungen und in wichtigen Situationen, Adrenalin alter Kumpel!

(Hurra, wir haben nun einen schuldigen gefunden!)

Und nun stellt euch vor, wenn das ein einziger Mensch auslösen kann in euch…

Was macht es dann mit einem, wenn man das Siegertreppchen besteigt? Die Goldmedaille um den Hals bekommt – und die ganze Welt sieht zu?

Ich frage mich bei all dem Wind der gemacht wurde um seinen Auftritt, was seine sportlichen Leistungen in den Hintergrund rückte, woher nehmen sich solche Leute das Recht raus andere zu beurteilen anhand von ein paar Minuten, die wir ihn alle unter einer extrem Situation erleben durften? Wären die Menschen die ihn verurteilen denn glücklich würde man von ihnen etwas erwarten um sie dann an den Pranger zu stellen, weil sie den Ansprüchen des Mobs nicht genügen? Oder sie gar bewerten, als Menschen, anhand von ein paar Minuten / Stunden die wir sie erlebt haben? Anhand ihres Aussehens? Ihrer Kleidung?  Anhand des peinlichen Ausrutschers letzten Samstag im Ausgang? Ihr merkt hoffentlich auf was ich hinaus möchte… Jeder hatte Momente im Leben auf die er nicht sonderlich stolz ist, oder er überfordert war. „Aber der / die kennt mich doch gar nicht…blablabla…mimimimimi“ höre ich sie schon wimmern, wenn man sie dann behandelt, wie sie andere behandeln.

Lasst uns doch alle dem ersten Eindruck eine zweite Chance geben. Lasst uns hinter die Kulisse schauen, lasst uns weniger verurteilen. Denn der erste Eindruck, ist manchmal ein falscher Eindruck!

Paula

 

Pic by Paula Deme

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Was man so nicht sagen darf – Kleine, freche Häppchen

Hoooray! Ferien! Ja, schon wieder….Und da den meisten von uns eh schon besonders heiss ist, möchte ich euch nicht zuviel zumuten, deswegen serviere ich euch heute kleinere Häppchen als sonst. Los gehts!

Im Restaurant

19:00 Uhr abends, ich betrete alleine ein Restaurant und warte auf den Kellner der mich zu meinem Tisch bringen soll. Freundlich begrüsst er mich: „Guten Abend, Sie hätten gern ein Tisch für zwei?“ „Oh!“ antwortete ich überrascht, „Sie können mein Ego sehen? Dann ist Ihnen auch bestimmt nicht entgangen, dass es sehr gross ist. Wir brauchen mindestens einen Tisch für vier!“ Wortlos drehte er sich um, ich folgte ihm unauffällig zu meinem Tisch.

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Die Creme de la Creme der Hasskommentare

Ja, lange habe ich es nicht ausgehalten, ich weiss. Doch kann ich mir diesen Beitrag nicht verkneifen. Da ich zu faul bin jedem Hater einzeln auf seine immer gleiche wiederholenden Aussagen zu antworten, habe ich mir gedacht: Hey, warum eigentlich kein „Best off, ein Creme de la Creme der Hasskommentare“ machen? Das erspart mir in Zukunft Sinnlose im Kreis drehende Diskussionen, denn auf mir sitzen lassen mag ich gewisse Dinge einfach nicht, mich aber immer wieder wiederholen auch nicht. Es ist eigentlich egal was die Leute denken oder sagen, ich schlafe nachts sogar ganz hervorragend und habe fantastische Träume.

Doch irgendwie na ja, liebe ich es die Leute eines besseren zu „belehren“, ihnen zu zeigen:

Hey! You are wrong.

So wrong, gerade wenn es um meine eigene Person geht. Die Leute sehen nur, gerade auf Facebook: „Junge naive Frau mit einem Plüscheinhorn im Arm.“ Und das ist so gewollt, volle Absicht, ich schwör! Denn ich liebe Einhörner, doch viel mehr liebe ich die Tatsache, dass mich meist kognitiv nicht so gesegnete Menschen unterschätzen. Muss man denn Gesellschaftskonfrom sein um als Intelligent zu gelten? Waren Intelligente Menschen jemals Gesellschaftskonform? Sind Genie und Wahnsinn Nachbarn? Fragen über Fragen, um die ich mich ein anderes Mal kümmern werde.

Also, wenn Du hier gelandet bist, folgst du mir und meinem Blog oder bist neugierig (viel Spass beim Lesen), oder Du bist einer der grenzdebilen die mir solche Aussagen ununterbrochen um die Ohren hauen. Langsam wird es langweilig…kommt mal mit was neuem!

Los geht es mit meinem Favoriten:

„Du hast doch keine Ahnung vom Leben! Oder „Geh du erst mal in die Schule des Lebens“

Nein, natürlich habe ich das nicht, ich wohne in meinem Glitzerschloss mit meinem magischen Einhorn. Nein, im Ernst jetzt.

Ich bin in Rumänien geboren unter einer Diktatur, bin mit meiner Familie nach Deutschland gekommen und habe zwei Jahre in einem Auffanglager gewohnt. Ich habe in meiner Familie und in diesem Lager mehr Leid gesehen als man sich das vorstellen kann, denn schliesslich bekommen Flüchtlinge alles in den hintern gesteckt, oder? Integration war prima, trotz deutschem Vater, man wurde mit offenen Armen und tollen Geschenken incl. Villa und 5000 Mark Taschengeld im Monat empfangen.* Und schliesslich bekam ich auch weiterhin alles geschenkt im Leben. Nur wo zum Geier steckte ich da, als mir dieses Geschenk überreicht wurde?

*IRONIE!!!1!!!drölf <—Ich hoffe inständig es wird als solche erkannt!!!!1!!!!1!!

Das führt mich zu meinem nächsten Favorit:

„Dir hat man auch alles in die Wiege gelegt!“

Bin mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen, (weil es mir zu Hause zu gut ging) habe zwei abgeschlossene Ausbildungen, war vier Jahre selbstständig (bis ich in die Schweiz auswanderte) habe in vier Grundverschiedenen Ländern gewohnt und bin alleine in zwei davon ausgewandert. Ich spreche drei Sprachen fliessend, die andere, na ja da fehlt mir die Übung. Ich kann problemlos in vier verschiedenen Berufen arbeiten (im Moment arbeite ich in drei verschiedenen Bereichen) und habe drei Diplome an Privat Schulen in der Schweiz erworben, in den nächsten Jahren folgt ein Studium. Und das alles habe ich selber finanziert! Niemand hat an meiner Türe geklopft und hat mir das schöne Leben geschenkt, das ich heute führe!

„Warte bis du mal Arbeitslos wirst, dann reden wir weiter!“

Been there, danke. Als ich nach meiner ersten Ausbildung keinen Arbeitsplatz fand, da ich keine Erfahrung hatte, absolvierte ich eine andere Ausbildung, hatte vier Jobs und habe mich nebenbei selbstständig gemacht. 80-90 Stunden Wochen waren keine Seltenheit. Ja, ich stand auch schon am Band in Akkordarbeit, in meinem Urlaub. Als ich davon die Nase voll hatte und mich wieder auf meinen Erstberuf konzentrieren wollte, bin ich Ausgewandert. Auch hier in der Schweiz schenkt dir keiner was. Man muss den hintern hoch bekommen, hart arbeiten und engagiert sein. Ich hatte immer einen Job, auch weil ich mir für nichts zu schade war. Und fing erst mal als Au-pair an, für einen Hungerlohn. Irgendwo muss man ja mal anfangen!

 „Ausländer sind alle kriminell!“

Ich bin in Rumänien geboren, habe aber noch nie jemanden ausgeraubt oder Autos geklaut. Weder habe ich andere Dinge gemacht, die man den Rumänen nachsagt. Stattdessen habe ich wahrscheinlich mehr gearbeitet in meinem jungen Leben als einer der den Tastaturrambo spielt hinter einem Fakeprofil. Und auch andere Ausländer würden das gerne tun, wenn man ihnen die Chance dazu gibt und ihnen die erworbenen Ausbildungen in ihren Heimatländern bei uns leichter anerkennt oder ihnen Möglichkeiten gibt eine Gleichwertigkeit zu erreichen. Allgemein bessere Integration Programme würden  helfen, ehrlich.

„Du lebst in einer Traumwelt!“

Oh, I wish, dann müsste ich mich eurem Hass und eurer Dummheit nicht aussetzen. Doch leider lebe ich mit euch auf diesem Planeten, von dem ihr so gut wie nichts wisst. Ihr kennt euch ja nicht mal selber! Auch ich arbeite, zahle Steuern und sehe das Leid dieser Welt. Doch sehe ich es nicht ein mich davon auffressen zu lassen. Macht es irgendwas besser, wenn ich nicht fröhlich bin? Nein. Helfe ich irgendwem, wenn ich depressiv alles durch den grauen Schleier sehe? Nein! Stattdessen versuche ich anderen zu helfen, sie mit meiner Unbekümmertheit und meinem fröhlichen Wesen anzustecken. Denn das Glas ist immer voll, auch wenn wir den Inhalt nicht mit dem Auge erfassen können. Ich kann die Welt nicht verändern, doch ich kann meine Realität steuern und wie ich die Dinge wahrnehmen möchte. Ich kann in meinem Umfeld etwas bewirken und vor allem in mir drin. Nicht in dem ich Trübsal blase, nein. Oder habt ihr etwas verändert durch euer ewiges Jammern? Habt ihr euch und anderen dadurch in irgendeiner Weise geholfen? Warum wohl? Weil dieses Dauernörgeln zu nichts führt!

 „Du bist so kindisch!“

Ähmmm, sagt wer? Nur weil es euch nicht passt wie ich mich anziehe, was ich gern habe oder wie ich euch entgegen trete bin ich kindisch? Oder liegt es daran, dass ich keinen Mann oder Kinder habe? Niemand zahlt meine Rechnungen, ich übernehme Verantwortung für mein Handeln,  ich reflektiere mein Verhalten und arbeite daran ein besserer Mensch zu werden. Wo genau bin ich da kindisch? Nur weil ich Einhörner mag? Ihr behandelt teilweise eure Hunde wie Babys, ist das denn besser? Verurteile ich euch deswegen? Nope! Es geht mir schlicht und ergreifend am Arsch vorbei! Denn jeder muss sein Leben führen wie er es für richtig hält. Sich anziehen wie er will, mögen was er will, Punkt! Da gab es mal diese tolle Zitat: „Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!“ Viel kindischer finde ich dagegen die „Wir schreien alles nieder was uns nicht in den Kram passt!“ Idioten.

 „Du hast all das was du in dem Blog schreibst gar nicht selber erlebt, das ist alles gelogen!“

Richtig, ich mache mir dir Mühe euch hier irgendeinen Scheiss  aufzutischen weil ich langweile habe.  By the way, kennen wir uns? Hat einer von euch eine Ahnung von meinem Leben? Wohl eher weniger. Also geht man davon aus, dass es ja Mumpitz ist was die Autorin so von sich gibt, weil dein Leben einfach so ätzend ist, dass es deine Vorstellungskraft sprengt, dass es tatsächlich Menschen gibt, die was erleben. Die leben, ausserhalb vom Wohnzimmer.

Die Neugierig sind und Lebenshungrig. Die alleine den Mut haben Sachen anzugehen. Und so ganz ohne Partner oder Familiäre Unterstützung. Ja wo gibt es denn sowas? Es soll doch auch Menschen geben, die sich nicht fürchten ihre Meinung zu sagen. Herrje, stell` dir das mal vor, alle würden ihr Leben so fristen wie ihr, die ewig unzufriedenen? Trist wäre dieser Ort, genannt Erde. Trist und Grau, Zombiemässig. Ihr seid wie Zombies, innerlich Tod, zermürbt, Hirntod! Warum würde ich mir die Zeit nehmen einen Blog zu schreiben, wenn ich alles erst erfinden müsste? Ich habe im wahren Leben genug andere Hobbies. Und wie anstrengend das wäre, Pfui. Ja, aber die Sache mit dem Neid ist halt schon ätzend, gell?

„Hast du denn keine Hobbies, warum diskutiert du ständig mit Menschen im Netz?“

Oh, wo soll ich da nur anfangen. Ich liebe Astrophysik, Quantenmechanik, schreibe Gedichte, fahre gern mit Flash durch die Gegend, gehe gern ins Kino, lese viel, bin gern draussen in der Natur, bin gerne mit Freunden unterwegs und führe liebend gern Diskussionen um Gott und die Welt, wie man so schön sagt. Doch habe ich auch das Bedürfnis manchen Schwachmaten ihre komische Ansicht von Flüchtlingen, Ausländern und Co. zu zerschlagen. Mit Argumenten und Fakten. Ist dir fremd? Geh das mal Googeln! Immer in der Hoffnung, jemanden evtl. die Augen öffnen zu können. Denn wenn die ihren braunen Müll und ihre Hetze im Netz verbreiten, warum sollte man sich nicht dagegen stellen dürfen?

„Du hältst dich wohl  für was besseres!“

Nee, das ist nur die Art und Weise wie du mich siehst. Und für deine Minderwertigkeitskomplexe und wie du die Welt und mich siehst kann ich beim besten Willen nichts. Auch wie du meine Texte auslegst und was du da meinst zwischen den Zeilen zu lesen, nicht mein Problem. Behalte es! Oder arbeite an dir, statt jedem anderen die Butter auf dem Brot zu neiden.

Was darf Satire? ALLES!

Was man so nicht sagen darf…das Motto dieses Blogs, wie könnte ich also Ruhe bewahren, wenn ich die Nachrichten über Jan Böhmermanns „Schmähgedicht“ über Erdogan höre. Ja, man mag von Jan halten was man will, von dem Gedicht übrigens auch. Doch ist es bereits Strafbar, etwas zu sagen, wenn man vorher schon ankündigt, dass man es so eigentlich sicht sagen darf?  Wie weit darf Satire gehen?

„Was darf Satire? ALLES!“ weiterlesen