Warum du das Recht hast dich selbst zu lieben – auch wenn du mollig bist

GASTBEITRAG

Wenn es um Zufriedenheit und Glück im Leben geht, dreht sich das Thema häufig wie eine Spirale um die Selbstliebe. Nur wenn du weißt wer du bist und was du brauchst bist du zufrieden. Klingt einfach. Aber im Leben sieht es dann so aus das dir irgendwelche Bestseller-Autoren aus ihrem Ferienhaus in Hawaii und „Insta-Beautys“ in einer bilderbuchhaften Beziehung dir sagen wie wichtig Selbstliebe ist und wie sehr sich ihr Leben dadurch geändert hat. Ja schon klar. Denen fällt es ja auch sicher leicht sich so anzunehmen. 

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Heimlich, still und leise…

…habe ich das vierjährige bestehen des Blogs nicht gefeiert. Und nun, na ja, ich gratuliere mir zum Nichtgeburtstag!

„Alice im Wunderland“ Fans werden den verstehen! 

Was dachtet ihr denn?

Vier Jahre. Viel hat sich verändert, einiges ist geblieben. Demnächst wird der Blog nun etwas aufgeräumt. Denn nach vier Jahren muss ich mir eingestehen, dass einige Beiträge töricht waren. Ich habe mir da was rausgenommen, in meiner Wut auf die Welt, was mir nicht zusteht: Über andere zu urteilen. Klar, als ich anfing war ich noch nicht so weise wie jetzt, wobei das auch noch weiter ausbaufähig ist. Als ich anfing tat ich das aus Trotz, Wut und aus dem Drang heraus gehört zu werden. Alles musste raus.

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Jein?!

 

Soll ich’s wirklich machen, oder lass` ich’s lieber sein?

Allen über 30 werden diese Zeilen nur allzu bekannt vorkommen!

Ich entdeckte das Lied 1998, zwei Jahre nachdem es 1996 veröffentlicht wurde. Und als wäre es erst gestern gewesen, sehe ich mich in dem Partykeller meiner damaligen besten Freundin. Ich war 15 Jahre alt und hatte eigentlich einen Freund. Allerdings gab es da jemanden der mir sehr gut gefiel, dummerweise war er, der Cousin von meinem Ex-Freund und ein guter Bekannter meines aktuellen Freundes gewesen.

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Kinder? Nein Danke. Der argumentative Kampf aus Sicht eines Mannes.

GASTBEITRAG

Wenn es um die Frage “Kinder – Ja oder Nein” geht liest man überwiegend nur von Frauen und Ihrem gegenseitigen Kampf. Und das ist auch okay so, schließlich sind es Frauen, welche dieses Thema am meisten betrifft – Physisch und Psychisch.

Doch auch als Mann mit Anfang 30 geht mir diese Diskussion, mit welcher auch ich ständig konfrontiert werde, ziemlich auf die Nerven.

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Kinder? Nein, danke.

Mit 13 Jahren: „Ich will keine Kinder“ – „Du bist noch zu jung um das zu wissen!“

Mit 19 Jahren: „Ich will keine Kinder!“ – „Bist du sicher mit dem Abbruch?“

Mit 25 Jahren: „Ich will keine Kinder!“ – „Auch deine Uhr wird laut ticken!“

Mit 30 Jahren: „Ich will keine Kinder!“- „Warte nur bis der Richtige kommt!“

Mit 32 Jahren: „Ich will immer noch keine Kinder!“ – „Ich dachte genauso wie du, und dann wurde ich schwanger und es war DAS BESTE EVER in meinem Leben O.M.G, DIE ERFÜLLUNG!!!1!!“

Mit 35 Jahren: „Ich will keine Kinder!“ -„FRAUEN SIND DAZU DA UM KINDER ZU GEBÄREN, DU EGOISTISCHE HEDONISTISCHE HOE, WIR MISSBILLIGEN WIE DU LEBST, WIR SCHLIESSEN DICH VON DER RENTENKASSE AUS, WER DENKST DU WIRD DICH PFLEGEN, WER DEIN RENTE ZAHLEN, WÄHREND DU DIR EIN SCHÖNES LEBEN MACHST, DU SCHMAROTZERIN!

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Die Saga vom Sündenbock

GASTBEITRAG

Als der junge Wassermann noch klein war, liebte er Märchen, Sagen und Legenden. Tag für Tag erzählte ihm die Flussfrau vom Rumpelstilzchen, vom Piraten von Störtebeker oder von Till Eulenspiegel. Und kaum war eine Geschichte zu Ende, wollte er die nächste hören, stundenlang, mit grossen Augen und mucksmäuschenstill, bis er schliesslich einschlief.

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Neophobie & Neophilie

Wann hattet ihr das letzte mal Angst? Und wie seid ihr damit umgegangen? Habt ihr euch verkrochen, wie man sich früher unter der Bettdecke versteckte, vor den vermeintlichen Monstern unter dem Bett? Seid ihr eher der vermeidende Typ, der dann die Flucht antritt? Werdet ihr aggressiv und geht in ein Angriffsverhalten über?  Habt ihr eure Angst mal genauer angesehen, um herauszufinden, woher sie überhaupt kommt? Angst wird geschürt, gelernt, anerzogen.

Haben Männer und Frauen gleichermassen Angst? Dürfen beide diese Angst gleichermassen zeigen, oder ihre Furchtlosigkeit? Wie wird Furchtlosigkeit von der Gesellschaft gewertet? Frauen sorgen sich doch so viel, haben Angst vor Neuem, brauchen Beständigkeit und Sicherheit und trauen sich weniger zu als Männer, nicht? Während Männer automatisch furchtlose Helden sind, muss mit mutigen, furchtlosen Frauen ja grundsätzlich etwas nicht stimmen.

Denn letzteres darf nicht sein. Frauen, die sich mutig verhalten, offen und Abenteuerlustig, sind ein Mythos. Werden wir doch dazu erzogen, auch heutzutage, leise, still und gefügig zu sein.

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Lebenszeichen

Für alle die sich gewundert haben, was ich in  letzter Zeit so getrieben habe und warum es hier so still ist: Das Leben hat mich voll im Griff! Ja, es geht rasant voran und ich liebe es!

Frankfurt

Ich war in der Zwischenzeit in Frankfurt auf einem Workshop von Marina Abramović und werde auch ein Teil ihres Buches darüber sein. Das Interview und mein chices Portrait werde ich euch nicht vorenthalten. Ich weiss aber noch nicht genau, wann das Buch im Handel erhältlich sein wird. Für mich wurde ein riesiger Traum damit wahr, ihr und ihren Methoden zu begegnen, bzw  und nun ein Teil ihres Projektes zu sein, es ist einfach verrückt.

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Sprachlos

Eine Politik, die es Ärzten verbietet über Schwangerschaftsabbrüchen zu informieren. Die gleiche Politik, die Frauen kriminalisiert, wenn sie über ihren Körper entscheiden wollen. Eine Gesellschaft, die Frauen immer noch als hübsches Anhängsel des Mannes sieht. Männer, mit einer immensen Anspruchshaltung an Frauen. Ein System, dass Eltern diskriminiert, speziell Alleinerziehende. Eine Familienpolitik, auch in der Schweiz, die unzureichend ist.  Feministin oder Pussy als Schimpfwort.

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„Richtige Frauen haben Kurven!“

„Richtige Männer spielen nicht mit Knochen!“ „Ess mal was, du siehst aus wie ein Kind aus der dritten Welt!“ „Sicherlich hast du eine Essstörung, so wie du aussiehst!“ „So flach wie du bist, machst du Holland Konkurrenz!“ „Hungerhaken!“ „Strich in der Landschaft!“ „Du hast ja nicht mal einen Hintern!“ „Man traut sich dich gar nicht anzufassen, aus lauter Angst, dass du auseinander brichst!“

Ihr glaubt, Body shaming funktioniert nur bei Dicken? Tja, das stimmt leider so nicht. Vor ungefähr 15 Jahren war das mein täglich Brot. Kein Tag verging, an dem man mich nicht aufzog. Irgendwer hatte immer an meiner Figur zu meckern. Ja, ich war dünn mit 45-50 kg auf 1.60m. Ich war jung, ich ass normal, wie das halt eben so ist. Und 50 kg auf 1.60m ist auch keine Magersucht. Wir würden auch niemanden mit 80 kg auf 1.90m hänseln, oder?

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