Der copy / paste Poet

Wenn man von Plagiaten hört, denken viele von uns an gefakte Louis Vuitton Taschen, Gürtel oder sonstige Marken, die billig irgendwo kopiert und vertrieben werden für kleines Geld. So weit so gut. Nun, stellen Sie sich vor, Sie betreiben einen Twitter Account. Sie zwitschern so vor hin sich, bekommen ein paar Likes, retweeten, haben ein paar replys, es macht Spass seinen Alltag mit anderen zu teilen. Man kann motzen über den ollen Chef, kann aber auch seine tiefsten Gefühle offenbaren. Und sie in mittlerweile 240 Zeichen kurz und knackig verpacken. Schliesslich ist man ja irgendwie geschützt, räumlich und auch ein wenig anonym im Netz.

“*Und es ist alles nur geklaut…”

Eines Tages, stossen sie auf eine Seite, auf einem anderen sozialen Portal und sehen, dass sich jemand einfach so an ihren Sprüchen bedient hat und die als seine eigenen ausgibt. Und dann entdecken sie noch viel mehr „Zitate“ und Sprüche, von ihren Freunden, oder von anderen Twitter Usern, mit denen sie verkehren. Und weil sie so schockiert sind und es nicht fassen können, klicken Sie sich durch weitere Portale dieses Menschen und entdecken mehr. Viel mehr.
*Die Prinzen – Alles nur geklaut

 

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Die erotische Massage: Ein ganz persönlicher Einblick in eine sinnliche Welt

Herzlich Willkommen zu meiner neuen Rubrik auf dem Blog:

“Paula fragt nach!”

Hier bekommen aussergewöhnliche Menschen die Möglichkeit von sich  zu erzählen und uns somit einen Einblick gewähren in ihre Welt.

Magst du dich bitte kurz vorstellen?

Klar, gerne. Mein Name ist Aksana Rasch. Ich bin Sexcoach und Beckenbodentrainerin für Frauen. Auf meinem Blog und Podcast weiblichundintim.de teile ich seit 2015 meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Sexualität.

Seit 2009 forsche ich auf dem Gebiet weiblicher Sexualität. Ich begann damals als Sexspielzeugberaterin auf Homeparties. Ein wirklich spannender Job. An diesen Abenden ist mir immer wieder aufgefallen, wie wenig Frauen, selbst heute noch, über die eigene Sexualität wissen. Es gab immer wiederkehrende Fragen über die weibliche Sexualität und natürlich über den weiblichen Orgasmus. Neben dieser Arbeit begann ich die weibliche Sexualität zu studieren. Bücher, Filme, Seminare. Ich wählte dabei die Themen, die mich neugierig machten. In diesem Zusammenhang machte ich auch zwei Seminar über die Yoni- und Lingammassage und sammelte erste Erfahrungen mit der erotischen Massage.

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34. Chaos Communications Congress

Wie passt das Thema heute zum Blog?

Sprecht diesen Satz mal laut aus:

“Ich war auf einem Hacker Congress. Einem der grössten, weltweit!”

Na, wie viele Vorurteile schiessen euch gerade so durch den Kopf? Viele? Bingo! Willkommen bei “Was man so nicht sagen darf!”

Unverhofft kommt oft und so landete ich letztes Jahr, nach Weihnachten in Leipzig auf dem 34. Chaos Communications Congress organisiert vom Chaos Computer Club.   

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GASTBEITRAG – Schwerelose Nächte im Rausch der Sinne

Im „Mensch Meier“

Unter den flackernden bunten Lichtern durchgetanzt bis zum Morgengrauen. Es hat viele, dunkle Gänge aus denen wummernde Bässe klingen. Wir rauchten Joints auf dem Sofa in der dunklen Ecke und irgendwann beugte Dobermann sich zu mir rüber und fing an mich leidenschaftlich mit seiner Zunge aufzufressen. Ich fing an seinen schönen Schwanz zu blasen, er stöhnte auf, fing an zu knurren. Ich wurde nass, zwischen meinen Beinen meine Pussy pulsierte. Wir klettern rauf zum höchsten Punkt des Floors, da gibt’s einen Zwinger mit einem grossen Sofa. Im Zwinger Liebe gemacht. Wir fickten zehnmal, wir konnten nicht aufhören. Katze und Dobermann verfliessen ineinander, spüren grenzenlose Lust füreinander. Nonstop am Fliegen und einfach nur frei und high sein.

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Zu Gast beim Nachtcafé

Meine lieben!

Ich weiss, was ihr nun denkt: “Wo ist nun endlich der zweite Beitrag über den Digitalen Nachlass” und “Warum ist es hier so ruhig in letzter Zeit?”

Ich war nun ein paar Wochen mit Bronchitis angeschlagen, und ehrlich gesagt habe ich noch nicht alle Infos zusammen, den ich für den Beitrag bräuchte. So kurz vor Weihnachten wird es auch schwierig. Auch gibt es das Jahr hier auf dem Blog keinen Adventskalender oder Ähnliches.  Dafür hat der Blog nun aber ein neues Gesicht!

Ich habe es einfach besinnlich genommen und Ruhiger. Das was ich das Jahr so oder so machen wollte. Mehr auf mich achten. Meine Grenzen erkennen und einlenken. In der Zwischenzeit war ich auch zu Gast beim Nachtcafé. Jetzt ist die Katze aus dem Sack! Es war eine wunderbare Erfahrung und ich habe wundervolle Menschen getroffen. Und da wären wir schon beim nächsten Punkt:

Kommt jemand von meinen Lesern  aus Pforzheim?

Ich bin noch am überlegen, ob und wie man etwas organisieren könnte für Weihnachten. Wir hatten einen Gast im Studio, Herr Dera, der ganz einsam und verlassen Weihnachten in einem Altersheim verbringen wird. Er hat dort leider keine Verwandten oder Bekannte. Gibt es eine Familie, jemanden vor Ort der ihn besuchen könnte?  Ich bin schon am überlegen, zur Not fahre ich auch persönlich vorbei.

Anbei nun der Link zur Sendung

 

Ein kleines Geschenk habe ich trotzdem für euch. Aber alles zu seiner Zeit. Bis dahin, einen besinnlichen dritten Advent morgen und bis bald!

 

 

Paula

 

 

 

Ps: Danke, der Nachtcafé Redaktion für das tolle Bild  und der Erlaubnis es hier benutzen zu dürfen!

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Das gehört sich nicht für eine Frau!

James Bond liebt Wodka Martini. Nie und nimmer wäre man bei seinem hohen Alkoholkonsum auf die Idee gekommen ihn einen Alkoholiker zu nennen. Jessica Jones ist ein Marvel Charakter auf Netflix. Privat Detektivin mit Superkräften und einem „Alkoholproblem“. Zumindest wird’s so auf diversen Webseiten kommuniziert, wenn man ihren Charakter beschreibt. Beide haben so ungefähr gleich oft das Glas in der Hand, der eine gilt aber als fancy Herr von Welt. Sie hingegen ist eine Alkoholikerin.

Ich bin viele

Meine verschiedensten Persönlichkeitsanteile haben Namen. Nicht, weil ich schizophren bin, sondern weil ich Dingen gern Namen gebe. Zum Spass, einfach so. Vielleicht arbeite ich auch schon zu lange mit Kindern, wer weiss das schon so genau. Selbst meine Pickel, die ich selten habe, bekommen lustige Namen, der letzte, der sich hartnäckig über drei Tage hielt, hiess Herbert. Eine grosse Narbe vom rasieren am Knie hatte den wohlklingenden Namen Sarah. Bisschen Diva, weil echt gross und an einer unmöglichen Stelle.

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Was ist, wenn wir nicht mehr sind?

Der Tod ist etwas, über das wir uns am liebsten keine Gedanken machen, obwohl er für jeden von uns sicher ist, eines Tages. Wenn man jung ist, schiebt man es vor sich hin, denn der Tod, das ist etwas, dass nur alte Menschen trifft. Meint man zumindest. Der Tod aber kennt kein Alter, er kommt, wenn er kommt und meistens ohne eine Vorwarnung. Viele haben sich bereits vielleicht Gedanken gemacht, ob sie eher begraben werden möchten, oder verbrannt, andere haben vielleicht schon das Testament aufgesetzt oder eine Patientenverfügung erstellt. Oder ich, ich bin bei EXIT. 

 

Was den freiwilligen Tod betrifft: Ich sehe in ihm weder eine Sünde noch eine Feigheit. Aber ich halte den Gedanken, dass dieser Ausweg uns offen steht, für eine gute Hilfe im Bestehen des Lebens und all seiner Bedrängnisse. 

Hermann Hesse

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#MeToo

Ich war 14 Jahre alt als ich zum ersten mal belästigt wurde. “Entweder du fickst mit mir, oder ihr steig aus!” Abends, um 21 Uhr, in einem Auto, mitten im Wald. Er schien nett, wir wollten abends mit ihm, meiner Freundin und seinem Kumpel was trinken gehen. Doch zu dem kam es nicht. Wir steigen aus und liefen im Regen nachhause. Knapp 4. Stunden. Ohne dicke Jacken. Im November.

Er vergewaltigte ein paar Wochen später ein Mädchen auf einem Parkplatz, nahe einer Disko und wurde zu drei Jahren Haft verurteilt.

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Über erlebten Rassismus im Laufe der Zeit – Ich, das Flüchtlingskind

Es waren Wahlen in Deutschland. 87% sind gegen Ausländerhetze, und für Demokratie und Vielfalt. Das dürfen wir nie aus den Augen verlieren, statt ständig uns über die 13 % zu echauffieren, die einfach ignorant bis dumm sind. Man wird ja dann noch am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet diese menschenverachtende Partei gewählt zu haben. Und ganz ehrlich? Ich gönne es den Menschen von ganzem Herzen, ihre eigene Medizin zu kosten. Aber darum soll es heute nicht gehen sondern um meine Sicht der Dinge bezüglich des Themas Rassismus im Laufe der Zeit und wie ich ihn erlebt habe als Flüchtlingskind und ausgewanderte.

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Mein Radiointerview beim SRF zum Thema: Kontaktabbruch zu den Eltern

Ich hatte ja bereits einiges zu meiner Kindheit geschrieben, heute folgt das Interview beim SRF, bei Robin Rehmann, Sick of Silence. Anbei ein Auszug vom Artikel und den Link zum Interview.

 

“Nichts konnte Paula ihrer Mutter Recht machen. Frust und Aggressionen wurden an Paula und ihren Geschwistern ausgelassen. Wegen banalen Kleinigkeiten konnte eine Situation eskalieren. Immer wieder wurde Paula als kleines Mädchen einfach vor die Türe gestellt. Worte des Lobes oder physische Zuneigung erlebte sie nie.

Alleine gelassen

Obwohl Paula als Kind mit Handabdrücken im Gesicht in die Schule kam, unternahm die Schulbehörde nichts. Sogar als ihr Vater betrunken vor der Schule umherstreifte, schaute man beschämt weg oder noch schlimmer: machte sich über die Familie lustig.”

 

 

Den ganzen Artikel und das gesamte Radiointerview mit Robin findet ihr hier

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