Die Anspruchshaltung, schraubt sie runter!

Na, kennt ihr auch so Menschen, mit einer Anspruchshaltung, die ihresgleichen sucht? Ja, ich auch, sie begegnen mir leider fast jeden Tag. Und zu dieser Anspruchshaltung gesellt sich dann auch eine gewisse Hilflosigkeit. “Erwachsene die nichts können, sind Kinder die nichts durften” habe ich mal irgendwo gelesen. Für mich macht das Sinn.

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Ein Jahr #Metoo

 

Erinnert ihr euch, als es vor einem Jahr losging, und sich immer mehr Frauen zu Wort meldeten, im Rahmen der #Metoo Debatte? Tja, schon ein Jahr ist es her. Was hat sich seit dem getan? Ich hatte auch über meine Erfahrungen geschrieben und wurde mehr oder weniger von Männern beschimpft, weil der Täter ja Biodeutscher war. Auch das ich nicht nur einmal von Männer unflätig angesprochen, angefasst und belästigt wurde, liess man meist nicht gelten.

Was habe ich mich auch nachts auf der Strasse aufzuhalten oder in Bars, bzw. Clubs?! Klar, ich bin natürlich selber schuld. Das es mein damaliger “Partner” war – bedeutungslos. Brave Frauen hocken nachts und überhaupt zuhause und kümmern sich ausschliesslich um Kind, Küche und Kirche. Wie im Mittelalter üblich, denn dort leben diese Menschen, mit diesen verqueren Ansichten.

 

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Die Ungefickten

 

“Jede Frau die im Netz präsent ist, in Form von Kommentaren oder einer eigenen Meinung muss sich über früh oder lang im Internet gefallen lassen, dass sie irgendein Troll eine „ungefickte“, schimpft, die es mal wieder dringend besorgt braucht. 

Wenn eine Frau aber gern und viel Sex hat, ist das auch wieder nicht recht und sie ist eine Schlampe. Nun habe ich lange überlegt mit welchem Thema ich nach der Sommerpause den Podcast wieder starte, und das erschien mir dann doch passend. Denn die wahren ungefickten, sind diese Trolle selbst. 

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Meine Freiheit ist meine Entscheidung! 

GASTBEITRAG

Als ich Paula fragte, ob ich einen Beitrag über das Thema Freiheit verfassen darf für ihren Blog, wusste ich offenbar noch nicht genau, in welche Überlegungen ich eintauchen sollte. 

Viele Fragen stehen mir im Weg, wenn ich über meine Freiheit nachdenke, die meisten davon werden  lediglich  durch eine Vorstellung des jeweiligen Betrachters, beispielsweise als persönliche Meinung beantwortet. 

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Vom Sommer auf der Achterbahn

Der Sommer neigt sich dem Ende und für den Blog endet die lange Sommerpause. Es ist viel passiert seit dem Letzten mal und ich würde gern “sanft” einsteigen, denn die aktuellen Themen in der Welt sind brisant genug und werden in nächster Zeit hier noch genug zur Sprache kommen. Also habe ich mir überlegt euch auf einen kleinen Rückblick mitzunehmen, mit Musik, die mich diesen Sommer begleitet hat, Poesie die ich geschrieben habe und den Gedanken, zu dem kompletten Umbruch in meinem Leben, den das Jahr allgemein mit sich brachte und diesen Sommer vollzog. Es fühlte sich an, wie eine wilde Achterbahnfahrt, dieser Sommer. Um Trauer und Abschied, Neubeginn, Hoffnung und Aufbruch  soll es in diesem Artikel gehen.

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GASTBEITRAG: Mein geheimes Leben als Frau in den sozialen Netzwerken

Seit ich mich auf die alten Tage ins interaktive Internet gewagt habe, – web 2.0 sagte man dazu mal bin ich als Alice Wunder unterwegs. Für meine Generation natürlich selbstverständlich anonym beziehungsweise pseudonym. 

Dabei hatte ich mir nichts weiter gedacht. Zumindest keine Gender-Verwirrung. Alice im Wunderland steht für psychedelische Drogen, in der Szene ein Synonym für LSD, ich verbinde eher Pilze damit, Lewis Caroll hatte noch kein LSD. Für meinen Blog habe ich einen bärtigen Silent Bob als Konterfei, soweit so eindeutig. In anderen sozialen Medien aber verwendete ich ein Avatarbild mit Jean Moreau und der göttlichen Brigitte Bardot, aus welchen eigentlich klar und eindeutig das männliche Begehren spricht. 

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In unserer (Leistungs) Gesellschaft ist kein Platz für menschliches 

Wenn ein Kind geboren wird, bekommt ein Vater in der Schweiz einen Tag frei, maximal zwei. Die vorher erwerbstätige Mutter muss nach 3 Monaten wieder auf ihren alten Posten, Teilzeit ist ausserdem in Kaderpositionen eher die Seltenheit. Wenn jemand Nahes aus der Familie stirbt, bekommt man, im besten Falle, drei Tage frei. Um alles in die Wege zu leiten, Beerdigung zu organisieren, ect. Ist ein Kind öfter krank, so bekommt man früher oder später rein Problem mit dem Vorgesetzten.

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Der fremde Vater

Du mochtest Bruce Lee Filme, Western, Filme mit Bud Spencer und Terrence Hill, oder mit Louis de Funes. Du hattest oft Bonnie Tyler und David Bowie, gehört, hast viel getrunken und viel geraucht.  Du hattest gern Schnitzel mit Pommes, Bohnen und Pilze.

Im Wald warst du gern, auch oft mit mir, Pilze sammeln. Im Freibad warst du auch oft, bist gern Fahrrad gefahren und hast viel geschlafen. Du hast sogar mal im Hochbett meines Bruders geschlafen, als es damals ganz neu war. Wie ein grosses Kind hast du ausgesehen und in diesem Augenblick begriff ich, dass du  innerlich ein kleiner Junge warst. Gefangen in dem Körper eines erwachsenen Mannes. Ich war ungefähr 12 Jahre alt.

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How to survive a Festival – Guide & Gewinnspiel

Dieser Beitrag ist etwas Offtopic, aber wer mich kennt, der weiss: Ich liebe Festivals! Und da ich mich langsam zum Profi gemausert habe, was feiern auf Festivals angeht, werde ich heute mein Wissen mit euch teilen. Damit euer Festivalerlebnis ein schönes Erlebnis, statt einer doofen Pleite wird.

Zelt, Schlafsack, aufblasbare Matratze, guter Rucksack

Also, was braucht es für ein gelungenes Festival? Wenn ihr übernachten werdet braucht ihr also erstmal ein Zelt. Und nicht irgendein Zelt, sondern am besten ein wasserfestes. Wirklich.

Nichts ist unangenehmer, als nasse oder feuchte Sachen im Zelt. Oder gar in einem nassen Schlafsack schlafen zu müssen. Hört euch notfalls um in eurem Umfeld, evtl. könnt ihr euch eins ausleihen.

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