Der verlorene Bruder – Ein offener Abschiedsbrief

Als ich dich fragte ob wir Zeit miteinander verbringen wollen, dachte ich nicht, dass du mich so hassen würdest. Auch wenn du geschrieben hast, dass stimme nicht, aber Menschen die andere Menschen lieben, oder nur mögen, wünschen einem nicht den Tod, oder wollen dem anderen “den Schädel einreissen”. Menschen die sich freundschaftlich gesinnt sind, unterstellen einem nicht, sie würden ihr ganzes Leben erfinden, sondern freuen sich für den anderen.

Es begann doch so gut, wir hatten schöne Tage. Klar auch mal Meinungsverschiedenheiten, doch das gehört dazu. Ich wollte mich evtl. mit jemanden treffen, du wolltest nicht mit. Ist auch ok, aber ich wollte die Gründe wissen. Mein erster Fehler bestand darin, da nachzufragen. Du warst von 0 auf 100 in ein paar Sekunden. Hast angefangen mich anzuschreien. Es eskalierte. Du nanntest meine Fragen “Provokation”.

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Lebenszeichen

Für alle die sich gewundert haben, was ich in  letzter Zeit so getrieben habe und warum es hier so still ist: Das Leben hat mich voll im Griff! Ja, es geht rasant voran und ich liebe es!

Frankfurt

Ich war in der Zwischenzeit in Frankfurt auf einem Workshop von Marina Abramović und werde auch ein Teil ihres Buches darüber sein. Das Interview und mein chices Portrait werde ich euch nicht vorenthalten. Ich weiss aber noch nicht genau, wann das Buch im Handel erhältlich sein wird. Für mich wurde ein riesiger Traum damit wahr, ihr und ihren Methoden zu begegnen, bzw  und nun ein Teil ihres Projektes zu sein, es ist einfach verrückt.

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Sprachlos

Eine Politik, die es Ärzten verbietet über Schwangerschaftsabbrüchen zu informieren. Die gleiche Politik, die Frauen kriminalisiert, wenn sie über ihren Körper entscheiden wollen. Eine Gesellschaft, die Frauen immer noch als hübsches Anhängsel des Mannes sieht. Männer, mit einer immensen Anspruchshaltung an Frauen. Ein System, dass Eltern diskriminiert, speziell Alleinerziehende. Eine Familienpolitik, auch in der Schweiz, die unzureichend ist.  Feministin oder Pussy als Schimpfwort.

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Das Leben ohne Facebook & Co

Vor 10 Jahren fing ich an Facebook zu nutzen. Anfangs für die Kontakte in der Heimat, für Kontakte aus Ibiza, für weggezogene, für die Gäste in der Bar, in der ich gearbeitet habe, für die Promotion von irgendwelchen Partys von Freunden. Um Kontakt zu halten, mit alten Freunden, die man nicht mehr täglich sah, um neue Bekanntschaften “abzuchecken”. Dann kamen Instagram dazu, noch lange bevor Facebook es kaufte. Anschliessend Tumblr, Pinterest, LinkedIn und Snapchat. Ich war überall dabei.

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1. Januar, Tag 0

Gesundes neues Jahr ihr lieben! Hoffe ihr hattet einen guten Rutsch und ein paar entspannte freie Tage! Die besinnliche Zeit ist vorbei und ihr hört wieder etwas von mir, nachdem es den gesamten Dezember sehr ruhig war. Dazu kam es, dass ich mich beruflich verändert habe und mich sammeln musste, um wichtige Entscheidungen zu treffen, z.B wie es mit dem Blog weiter geht, mit meinem ganzen Socialmediakanälen oder dem Podcast. Und wie sich das mit den neuen Engagements im realen Leben unter einen Hut bringen lässt.

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“Richtige Frauen haben Kurven!”

“Richtige Männer spielen nicht mit Knochen!” “Ess mal was, du siehst aus wie ein Kind aus der dritten Welt!” “Sicherlich hast du eine Essstörung, so wie du aussiehst!” “So flach wie du bist, machst du Holland Konkurrenz!” “Hungerhaken!” “Strich in der Landschaft!” “Du hast ja nicht mal einen Hintern!” “Man traut sich dich gar nicht anzufassen, aus lauter Angst, dass du auseinander brichst!”

Ihr glaubt, Body shaming funktioniert nur bei Dicken? Tja, das stimmt leider so nicht. Vor ungefähr 15 Jahren war das mein täglich Brot. Kein Tag verging, an dem man mich nicht aufzog. Irgendwer hatte immer an meiner Figur zu meckern. Ja, ich war dünn mit 45-50 kg auf 1.60m. Ich war jung, ich ass normal, wie das halt eben so ist. Und 50 kg auf 1.60m ist auch keine Magersucht. Wir würden auch niemanden mit 80 kg auf 1.90m hänseln, oder?

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Gewalt gegen Frauen ist Alltag

Fünfzehn Jahre lang hat sich meine Mutter von meinem Vater verprügeln lassen. Fünfzehn Jahre für uns Kinder, ausgehalten, wie sie immer betont hat. “Damit die Kinder einen Vater haben!” Das mein Erzeuger, aber nie wirklich ein Vater war, hat sie aber übersehen. Nun gut, heute weiss ich, dass er krank war, aber wie ihr geht es anderen Frauen, deren Ehemänner nicht unbedingt alle psychisch krank sind. Obwohl- rasende Eifersucht, Besitz ergreifen wollen, den anderen kontrollieren, auch eine Art krankhaften Wahn darstellen können.

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“Nein, danke. Ich trinke nicht!”

Jeder der diesen Satz schon über die Lippen gebracht hat, weiss was ich nun schreiben werde. Alle anderen, dürfte es nicht überraschen, was sie nun gleich lesen werden.

Als Antwort auf so eine Aussage bekommt man als Frau dann eine Gegenfrage: „Bist du schwanger?“ Wenn man das auch noch verneint beginnt meist eine Odyssee und eine regelrechte Überredungsorgie, gepaart mit Plädoyers für das Trinken, die jeden Anwalt blass aussehen lassen. Manche Leute argumentieren, als würde es um Leben und Tod gehen.

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Die Anspruchshaltung, schraubt sie runter!

Na, kennt ihr auch so Menschen, mit einer Anspruchshaltung, die ihresgleichen sucht? Ja, ich auch, sie begegnen mir leider fast jeden Tag. Und zu dieser Anspruchshaltung gesellt sich dann auch eine gewisse Hilflosigkeit. “Erwachsene die nichts können, sind Kinder die nichts durften” habe ich mal irgendwo gelesen. Für mich macht das Sinn.

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Ein Jahr #Metoo

 

Erinnert ihr euch, als es vor einem Jahr losging, und sich immer mehr Frauen zu Wort meldeten, im Rahmen der #Metoo Debatte? Tja, schon ein Jahr ist es her. Was hat sich seit dem getan? Ich hatte auch über meine Erfahrungen geschrieben und wurde mehr oder weniger von Männern beschimpft, weil der Täter ja Biodeutscher war. Auch das ich nicht nur einmal von Männer unflätig angesprochen, angefasst und belästigt wurde, liess man meist nicht gelten.

Was habe ich mich auch nachts auf der Strasse aufzuhalten oder in Bars, bzw. Clubs?! Klar, ich bin natürlich selber schuld. Das es mein damaliger “Partner” war – bedeutungslos. Brave Frauen hocken nachts und überhaupt zuhause und kümmern sich ausschliesslich um Kind, Küche und Kirche. Wie im Mittelalter üblich, denn dort leben diese Menschen, mit diesen verqueren Ansichten.

 

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