How to survive a Festival – Guide & Gewinnspiel

Dieser Beitrag ist etwas Offtopic, aber wer mich kennt, der weiss: Ich liebe Festivals! Und da ich mich langsam zum Profi gemausert habe, was feiern auf Festivals angeht, werde ich heute mein Wissen mit euch teilen. Damit euer Festivalerlebnis ein schönes Erlebnis, statt einer doofen Pleite wird.

Zelt, Schlafsack, aufblasbare Matratze, guter Rucksack

Also, was braucht es für ein gelungenes Festival? Wenn ihr übernachten werdet braucht ihr also erstmal ein Zelt. Und nicht irgendein Zelt, sondern am besten ein wasserfestes. Wirklich.

Nichts ist unangenehmer, als nasse oder feuchte Sachen im Zelt. Oder gar in einem nassen Schlafsack schlafen zu müssen. Hört euch notfalls um in eurem Umfeld, evtl. könnt ihr euch eins ausleihen.

Aufblasbare Matratze und Schlafsack. Es schläft sich einfach besser, als auf dem nackten Boden. Wenn ihr euch eine gute Matratze zulegt isoliert sie auch die Kälte des Bodens. Denn auch wenn ihr nur ein paar Stunden zum schlafen kommt, ihr braucht Schlaf um am nächsten Tag wieder fit zu sein. Ein erholsamer Schlaf ist echt Gold wert. Ein bequemer Schlafsack ist auch sehr hilfreich. Als Kissen hatte ich immer einen dickeren Pulli, es gibt aber auch aufblasbare Kissen. Eine kleine dünnere Decke für den Tag ist auch recht praktisch sowie einen Turnbeutel für die alltäglichen Dinge die man tagsüber braucht.

Ein guter Rucksack sollte auch drin liegen, denn mit allem wird euer Gepäck mind. 10-15 kg haben, inklusive Zelt und Schlafsack.  Das alles kann man im Outdoorladen erwerben oder eben, sich im Bekanntenkreis umhören, evtl kann man es sich auch leihen.

Was nimmt man alles mit?

Klar, alles was du sonst täglich auch brauchst: Unterwäsche, BH, Socken. Gute, bequeme Schuhe die schon eingelaufen sind, sonst gibt es Blasen und das wäre ungünstig, wenn du ein paar Tage tanzen möchtest. Regenstiefel, falls Regen angesagt ist.

Ich bin immer sehr gut unterwegs was die Kleidung anbetrifft und nehme pro Tag 2-3 Outfits mit. Eins für den Tag, ein dickeres für die Nacht und ein paar mehr Kleider und Leggings schaden nie. Wasserfeste Jacke und Hose bei Regen sind ein Segen. Kopfschmuck und Co inklusive. Aber das muss jeder individuell wissen was er braucht, man sollte sich allerdings wohlfühlen.

2 ultraleichte Microfaser Handtücher haben sich als abolutes Musthave entpuppt. Die gibt es in jedem Outdoorladen. Auch eine Taschenlampe tut gute Dienste. Ich habe zusätzlich am Zelt LED Lichter über die erste Schicht des Zeltes, das gibt ein schönes Licht innen drin und man muss nicht ständig mit der Taschenlampe herumfuchteln.

Notfallapotheke / Basics

Kopfschmerztabletten, Desinfektionsmittel, Taschentücher, Feuchttücher, Elektrolytenlösung (hilft bei massivem Kater, gibt es Rezeptfrei in der Apotheke) Wund- und Heilsalbe, Pflaster. Anti Mückenspray, Fenistil, nach dem Mückenstich-gibt es auch als Stick, Sonnencreme und anderweitige Medizin die man täglich nehmen muss.

Und ja, Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, Duschgel und Shampoo in Reisegrössen. Die Damen eben nach Bedarf wasserfeste Wimperntusche und all das restliche Zeug. Kopfbedeckung, Sonnenbrille. Make-up könnt ihr getrost zuhause lassen, es sie denn ihr wollt, dass euch das Zeug innerhalb von ein paar Stunden aus dem Gesicht rutscht. Ich habe noch zusätzlich Glitzer im Gepäck, mit Glitzerprimer für “festen” Halt. Mittlerweile gibt es auch biologisch abbaubaren Glitzer. Einfach mal googeln.

Wer sein Handy öfter braucht, für den empfiehlt es sich eine grössere Powerbank mitzunehmen. Ich habe meine seit 3 Jahren. 16 Stunden aufladen reicht das für 5-6 mal Handy komplett aufladen, war etwas teurer mit fast 100 Euro, aber es lohnt sich. Es gibt sie aber auch in kleineren Grössen im Handel.

ProTipps

Tagsüber, gleich nach dem Ankommen das Zelt aufbauen. Im Zelt einrichten, Sachen “Idiotensicher” verstauen. Links und rechts am Zelt hat es Fächer. Benutzt sie. Wenn es Nachts ist und ihr etwas braucht aus dem Zelt, werdet ihr verstehen warum. Essen. Gut vorher essen, wenn es ein Tagesfestival ist, aber auch wenn ihr mehrere Tage am Stück da seid. Einmal am Tag, eine Kleinigkeit sollte das Minimum sein. Markiere dein Zelt oder euer Camp auffällig, am besten etwas, das hoch ist. Oder merke dir anhand von anderen grossen auffälligen Dingen wo dein Zelt steht, als Orientierung.

Milchbrötchen als Notfallproviant dabei haben. Die halten sich gut und sind fast unzerstörbar.  Wasser. Viel Wasser trinken. Sonst seid ihr nach den ersten 24 Stunden ein Wrack und sich nur durch quälen auf dem Festival ist dann auch nichts. An den meisten Festivals hat es auch kostenlose Wasserstellen, nehmt also eine Plastikflasche mit. Glas kann zu Verletzungen und Unfällen führen, manche Festivals lassen euch die auch nicht mit auf das Gelände nehmen. Wertsachen am besten zuhause lassen, Geld auf sich tragen. Falls du nicht “Drogenerprobt” bist, lass lieber die Finger davon. Ein unübersichtliches Festival ist nicht unbedingt ein guter Start für deine erste Drogenerfahrung und kann schnell zum Horrortrip werden. Triff vorher Absprachen mit deinen Freunden im Falle, dass ihr euch verlieren solltet. Manchmal bricht das Netz auf den Festivals zusammen. Notiere dir die wichtigsten Nummer sonst auf einem Blatt Papier, falls dein Handyakku schlapp macht und du doch dringend telefonieren musst, weil du deine Freunde suchst. Aber wie gesagt, mündliche Abmachungen sind doch noch mal besser.

 

Die komplette Packliste könnt ihr hier als PDF downloaden.

Und zu guter letzt – Wasser mit Geschmack

Wasser mit Geschmack heisst das kleine herzige Festival in Heubach, von Freunden für Freunde, für das ich  2 Karten verlose. Zum ersten, weil ich einen der Veranstalter selber kenne, zum zweiten, weil ich letztes Jahr selber dort war und es einfach zauberhaft schön gewesen ist und zum dritten, weil es für unerfahrene Festivalgänger ein guter Anfang ist.  Man feiert den Tag durch, kann Nachts dort zelten oder auf die Afterparty gehen und es ist sehr gut erschlossen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Man kommt also am nächsten Tag auch unproblematisch weg. Denn manchmal lohnt es sich klein anzufangen.

Dieses Jahr steht das Festival unter dem Motto: DURCHBRUCH

An den Decks stehen unter anderem:

Moonwalk
(Stil vor TalentDIYNAMIC MUSIC / Napoli -IT)

Stefan Biniak Music 
(Dusted Decks / Berlin)

Vanessa Sukowski 
(Great Stuff Recordings / Leipzig)

 

Weitere acts folgen.

Hier ein paar Impressionen vom letzten Jahr, mit freundlicher Genehmigung von den Fotografen des Festivals.

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Also, was müsst ihr tun um zwei Karten zu gewinnen? Teilt diesen Beitrag mit euren Freunden und schreibt mir eine E-Mail an:

PaulaDeme@wasmansonichtsagendarf.ch

Verrate mir in ein paar Sätzen, warum ihr unbedingt auf dieses Festival müsst. Einsendeschluss ist der 30.Juni 2018!

 

 

Der Sommer kann kommen!

 

 

Schönes Weekend,

 

Paula

2 Antworten auf „How to survive a Festival – Guide & Gewinnspiel“

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