Die erotische Massage: Ein ganz persönlicher Einblick in eine sinnliche Welt

Herzlich Willkommen zu meiner neuen Rubrik auf dem Blog:

“Paula fragt nach!”

Hier bekommen aussergewöhnliche Menschen die Möglichkeit von sich  zu erzählen und uns somit einen Einblick gewähren in ihre Welt.

Magst du dich bitte kurz vorstellen?

Klar, gerne. Mein Name ist Aksana Rasch. Ich bin Sexcoach und Beckenbodentrainerin für Frauen. Auf meinem Blog und Podcast weiblichundintim.de teile ich seit 2015 meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Sexualität.

Seit 2009 forsche ich auf dem Gebiet weiblicher Sexualität. Ich begann damals als Sexspielzeugberaterin auf Homeparties. Ein wirklich spannender Job. An diesen Abenden ist mir immer wieder aufgefallen, wie wenig Frauen, selbst heute noch, über die eigene Sexualität wissen. Es gab immer wiederkehrende Fragen über die weibliche Sexualität und natürlich über den weiblichen Orgasmus. Neben dieser Arbeit begann ich die weibliche Sexualität zu studieren. Bücher, Filme, Seminare. Ich wählte dabei die Themen, die mich neugierig machten. In diesem Zusammenhang machte ich auch zwei Seminar über die Yoni- und Lingammassage und sammelte erste Erfahrungen mit der erotischen Massage.

In diesem Blogartikel über die erotische Massage findest du nun meine ganz persönlichen Erfahrungen. Ich bin mir sicher, dass wenn du andere erotische Masseure befragst, du auch andere Meinungen hören wirst. Daher bleib neugierig.

Wie kamst du zu der Arbeit in einem erotischen Massagestudio?

Wir sind 2013 in das Siegerland in Nordrhein-Westfalen gezogen. Für mich war der Start in meinem Beruf hier sehr schwer. Ehrlich gesagt unmöglich. Die Arbeit eines Beziehungs- und Sexcoaches ist hier völlig unbekannt. Man gibt sich zwar interessiert mehr über die Arbeitsweise eines Sexcoaches zu erfahren, aber im Grunde bleibt man doch sehr zurückhaltend. Eine bittere Erfahrung für jeden Selbständigen, aber es öffnet auch den Blickwinkel für neue Möglichkeiten.

Original Bild, aus der Zeit im Erotischen Massage Studio

In 2015 wurde ich auf eine Jobanzeige aufmerksam. In einem erotischen Massagestudio ganz in meiner Nähe wurde eine Masseurin für Tantra- und erotische Massagen gesucht. Vorkenntnisse brauchte man keine zu haben. Meine Neugier war geweckt. Es war eine Webseite angegeben, die ich mir ansah und die wirklich sehr ansprechend war. Ich hatte einen Termin mir der Studiobesitzerin vereinbart und so das erste Mal das Studio besichtigt. Das Ambiente war sauber, gepflegt, stillvoll und mit viel Liebe für’s Details eingerichtet. Ich fühlte mich sofort wohl und konnte es mir vorstellen in einem mir bis dahin vollkommen unbekannten Business zu arbeiten.

Das lustige ist auch: das war das erste Mal, dass ich in meine Bewerbungsunterlagen bedenkenlos schreiben durfte, dass ich Kurse in weiblicher Ejakulation, Yoni- und Lingammassage besucht hatte.

Du bist verheiratet. Was hat dein Mann zu deiner Arbeit in einem erotischen Massagestudio gesagt?

Weißt du, dass Spannende ist: mein Mann war derjenige, der mich motivierte, mich auf diese Anzeige zu melden. Ich hatte mehr Bedenken als er gehabt. Ganz einfach ist die Ausübung eines solchen Berufes als junge Mutter, die in einem Dorf lebt, nicht. Die Kunden könnten möglicherweise ja auch Nachbarn sein. Das weiß man vorher nie. Wie gesagt, um auf deine Frage zurückzukommen: wir haben die Möglichkeit, dass ich in einem erotischen Massagestudio arbeite besprochen und sahen uns dann gemeinsam die Webseite an. Sie war mit Stil gemacht, hatte Niveau und war sehr ansprechend – etwas, was auch meinem Mann sofort auffiel. Es war auf jeder Seite mehr als deutlich zu lesen, dass es in diesem erotischen Massagestudio zu keinem Geschlechtsverkehr kommen würde. Und so war die Entscheidung schnell und unkompliziert gefallen.

Wie ging dein Umfeld damit um?

Nur mein Mann und zwei gute Freude wussten es. Ich wollte diese Information nicht notwendigerweise teilen. Wozu auch? Wenn jemand fragte, sagte ich, dass ich in einem Massagestudio arbeitete. Weitere nachfragen kamen nie und somit war das Thema schnell vom Tisch.

Kamen nur Männer oder auch mal Frauen zu euch ins erotische Massagestudio?

Naja, sagen wir es mal so: Frauen waren interessiert und haben sich erkundigt, aber leider sind sie nie den Schritt weitergegangen. Daher waren Männer unsere Kunden.

Wie kamst du emotional mit der Arbeit als erotische Masseurin klar? 

Diese Frage verstehe ich nicht. Warum soll mich die Arbeit emotional belastet haben? Und selbst wenn es so gewesen wäre, warum hätte ich sie dann weitermachen sollen? Hättest du diese Frage auch einer Sekretärin oder jemanden aus der Werbebranche gestellt?

Es ist echt spannend, dass Sexarbeiter und erotische Masseure diese Fragen nach emotionaler Belastung gestellt bekommen. Für mich war diese Zeit als erotische Masseurin eine willkommene und spannende Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich habe in dieser Zeit unglaublich viel über Männer, Frauen und unseren Umgang mit Sexualität und Zärtlichkeiten gelernt. Mir war vorher nicht klar, wie wenig wir uns berühren!

Wir leben in einer Sex-orientierten Welt. Sex haben und vor Orgasmen explodieren – so das Bild des Sexlebens, an welches wir glauben. Berührung, Zärtlichkeit und Streicheleinheiten haben kaum Bedeutung. Doch in der erotischen Massage sind dies die drei Hauptsäulen. Eigentlich kann jeder und jede eine erotische Massage selber geben – es ist die ideale Art der Massage, um sich erst einmal näher kennenzulernen. Es ist ein wenig wie beim Tanzen: Vertrauen aufbauen, Kontrolle abgeben, sich führen und darauf einlassen.

Wenn ich nicht schwanger geworden wäre, hätte ich sogar eine Ausbildung in der erotischen Massage gemacht. Doch mit meiner zweiten Schwangerschaft hat sich meine unternehmerische Ausrichtung wieder etwas geändert.

Zum Schutz der Frauen, wurden die Gesichter unkenntlich gemacht

Wie muss man sich eine erotische Massage vorstellen? Kannst du uns mehr darüber erzählen, wie so eine erotische Massage ablief?

Gerne. Ich fange einfach ganz am Anfang an. Auf der Webseite konnte sich der Gast vorab informieren. Dort wurde alles bis ins kleinste Detail beschrieben: die Art der Dienstleistung, die anwesenden Frauen stellten sich mit persönlichen Worten und im Studio aufgenommenen Fotografien vor, der Preis war ersichtlich und natürlich auch, was nicht angeboten wurde. In einem persönlichen Gespräch am Telefon hatte der Gast die Möglichkeit einen Termin zu buchen.

Im Studio angekommen haben wir mit jedem neuen Gast ein Vorgespräch geführt. Wenn der Gast sich noch nicht für eine Frau, die ihn massieren sollte, entschieden hatte, gab es die Möglichkeit, dass sich die anwesenden Frauen vorstellten. Nachdem der Gast sich für eine Dame entschieden hatte, übernahm sie von da an das Gespräch. Es wurde der Ablauf der erotischen Massage noch einmal beschrieben. Ebenso wurde deutlich erwähnt, dass es nicht zum Geschlechtsverkehr kommen wird. Offene Fragen des Gastes wurden geklärt. Sollte sich der Gast bis zu diesem Zeitpunkt immer noch Geschlechtsverkehr erhofft und sich nicht umentschieden haben, wurde er freundlich wieder nach draußen begleitet.

Die Gäste, die sich für die erotische Massage entschieden hatten, wurden gebeten die Schuhe auszuziehen und der Dame ins Zimmer zu folgen. Hier wurde zuerst das Finanzielle geregelt. Danach hatte der Gast Zeit, sich in Ruhe auszuziehen, während die Dame das Zimmer verließ. Es wurde ein letzter prüfender Blick in die Dusche geworfen, alle Vorhänge zugezogen und sichergestellt, dass alle Türen zu waren. Dann wurde der Gast abgeholt, und zur Dusche begleitet. Hier hatte er die Möglichkeit sich frisch zu machen. Wenn er fertig war, sollte er klopfen und wurde daraufhin wieder abgeholt. Diese Abläufe waren sehr wichtig, denn es kam natürlich auch vor, dass mehrere Damen und mehrere Gäste im Studio anwesend waren. Diskretion ist hier das A und O. Mit diesen Abläufen hatten wir immer sichergestellt, dass der Gast nur die Dame sah, von der er massiert wurde und auch niemals einem anderen Gast begegnete.

Zurück im Zimmer legte sich der Gast auf das Bett. Die Musik und die Kerze im Stövchen wurde angemacht. Noch einmal verließ die Dame das Zimmer. Dieses Mal um das Öl zu holen und sich selber für die erotische Massage vorzubereiten. Man muss verstehen, dass eine erotische Massage oder auch Body-to-Body-Massage zwar einen konkreten Ablauf hat, aber hier auch viel intuitive Führung und sich auf den Gast einlassen wichtig ist. Alle anderen Gedanken müssen ausgeschaltet werden.

Wenn man als Masseurin bei einer erotischen Massage in Gedanken ist und über andere Dinge grübelt, merkt das der Gast und das ist ihm gegenüber auch wenig respektvoll. Es ist dann eine ganz andere Energie im Raum, die für Entspannung nicht förderlich ist. Bei aller Erotik und Sinnlichkeit ist die erotische Massage etwas unglaublich Entspannendes. Wir hatten wirklich Gäste, die immer einschliefen und erst gegen Ende der Massage wieder aufwachten. Auch eine Unterhaltung ist während der erotischen Massage eher kontraproduktiv. Hier darf einfach mal geschwiegen werden.

Man könnte meinen, dass dem Intimbereich viel Zeit während einer erotischen Massage in Anspruch nimmt. Das ist aber überhaupt nicht der Fall. Es wird der ganze Körper massiert. Der Gast liegt zuerst auf dem Bauch und wird sprichwörtlich von den Füßen aufwärts bis zum Kopf massiert. Danach dreht er sich auf den Rücken und wird jetzt vom Kopf abwärts bis zu den Füßen massiert. Die letzten Minuten wird eine Lingam-Massage gemacht. Lingam kommt aus dem Sanskrit, der heiligen vedischen Sprache und bedeutet Penis. Wie lange die Lingam-Massage dauert, hängt auch von der vom Gast gebuchten Zeit ab. Wer 30 Minuten bucht, wird etwas anders massiert als jemand der 90 Minuten gebucht hat. Das versteht sich von selbst. Doch der Ablauf ist bei allen ähnlich.

Okay, was passiert nach der erotischen Massage? Während der Lingam-Massage hatte der Gast seinen Orgasmus. Manchen ist auch Handentspannung ein Begriff. Diese bildet den Abschluss der erotischen Massage. Das Ejakulat wird mit Kosmetiktüchern vom Körper des Gastes weggewischt und auch die Masseurin säubert ihre Hände. Man bedankt sich für die angenehme Zeit und sagt ein paar abschließende Worte. Während der Gast noch etwas liegen bleiben kann, geht die Masseurin alleine unter die Dusche und säubert sich.

Bei uns war es gang und gäbe nach jeder erotischen Massage sich zu duschen. Im Handtuch gehüllt, holte man dann den Gast aus dem Zimmer, der nun ebenfalls die Gelegenheit bekam sich zu duschen. Wenn der Gast von innen an die Duschtür klopfte, wurde er wie bereits vor Beginn der erotischen Massage von der Masseurin abgeholt und zum Zimmer begleitet. Er ziehte sich an und nachdem er fertig war, begleitete die Dame ihn wieder zur Tür. Man verabschiedete sich entweder mit Händedruck oder einer Umarmung. Das ist bei jedem Gast anders gewesen. Und sollte schon der nächste Gast schon da sein und von einer Kollegin bereits ins Zimmer geführt wurden, macht man sich selber noch schnell zurecht und schon konnte die nächste erotische Massage beginnen. Wie es weiterging, weißt du ja bereits.

Wie ging es dir nach der erotischen Massage?

Eine erotische Masseurin zu sein, ist ein Job, der viel von einem abverlangt, sowohl körperlich, geistig als auch energetisch. Eine Ganzkörpermassage bei der der Gast und ich als Massierende nackt sind bedeutet, dass immer Hautkontakt zueinander besteht. Wie es mir nach der erotischen Massage ging, hing oftmals auch stark mit dem Gast zusammen. Dies beziehe ich sowohl auf sein Verhalten während der erotischen Massage als auch auf seine energetische Verfassung. Mit Verhalten meine ich, ob er sich einfach auf die erotische Massage einlassen konnte und mir die Führung überließ oder ich ihn ständig daran erinnern musste, dass er passiv ist und nur ich aktiv bin (so wie es am Anfang der Massage mehrmals klar erklärt wurde).

Es ging schließlich darum, dass er eine Massage gebucht hatte. Doch einige Gäste kamen während der Massage plötzlich auf die Idee, mich massieren zu wollen. Solche Gespräche waren unnötig und nervig. Mit Verfassung meine ich, ob er in einer negativen Stimmung (Probleme zu Hause, scheinbar unlösbare Herausforderungen auf Arbeit, etc.) oder in einer positiven Stimmung (ausgeglichen, mit sich selbst und der Umwelt zufrieden, etc.) war.

Bei einer erotischen Massage tauscht man durch den ständigen Körperkontakt, auch Energien untereinander aus. Es gab Tage da war ich nach 2 Massagen für mehrere Tage einfach nur platt und musste mich erst wieder erden. An anderen Tage hatte ich möglichweise 5 Massagen und hatte Energie zum Bäume ausreißen.

Gab es auch Grenzüberschreitungen?

Wenn du mit Grenzüberschreitungen meinst, Sex zu haben: kein einziges Mal. Doch Nachfragen gab es genug und immer wieder. Trotz klarer Regeln, die mehrmals kommuniziert wurden.

Wenn du mit Grenzüberschreitungen meinst, dass ein Gast uns gegenüber gewalttätig wurde, darf ich das mit Erleichterung verneinen. Ich glaube die Art und Weise wie wir im Vorfeld kommuniziert haben, was wir anbieten und was nicht, hat viele davon abgehalten zu uns zu kommen. Dann spielte natürlich auch der Preis eine große Rolle. Die Preise im Studio waren definitiv nicht günstig.

Wie bist du mit Anfragen nach Sex umgegangen?

Ich habe immer nein gesagt. Dabei fand ich es immer wieder spannend, dass trotz klarer Absprachen vor Beginn jeder Massage, manche Männer es trotzdem versuchten, mich zum Sex zu überreden. Manchmal waren die Begründungen für die Sexanfragen einfach nur lächerlich. Sorry, aber irgendwann konnte ich wirklich nur noch den Kopf schütteln. Es ging oftmals in die Richtung von dieser Aussage:

„Du bist nackt, ich bin nackt und mein gutes Stück hattest du ja schon in der Hand. Nun bist du doch bestimmt heiß auf mehr?“ Ach kommt Männer, was denkt ihr euch eigentlich dabei? Wenn bei einem Geschäftstreffen klare Regeln aufgestellt werden, dann werden die Fragen vor dem Unterschreiben des Vertrages geschrieben. Danach wird es nicht mehr hinterfragt. Was ändert sich, wenn das Spielfeld ein Bett anders ist und man eine erotische Massage gebucht hat?

Sinnlichkeit stand im Mittelpunkt

Warum meinst du wurde die erotische Massage so sehr in Anspruch genommen?

Ganz ehrlich: die erotische Massage wird viel zu wenig in Anspruch genommen. Das hängt auch damit zusammen, dass sie viel zu selten angeboten wird. Wenn man die Anzahl der Bordelle mit denen der erotischen Massagestudios vergleicht, ist das einfach nur traurig. 10 Bordelle und wenn man Glück hat 1 seriöses erotisches Massagestudio. Mit seriös meine ich, dass es in diesem Studio kein Sex als Happy End gibt. Punkt.

Und sind wir doch mal ganz ehrlich: ein seriöses Massagestudio aufzubauen, ist viel schwerer als ein Bordell. Hinzu kommen noch die Vorgaben der Politik. Das seit Juli 2017 in Deutschland in Kraft getretene Prostitutionsschutzgesetzt ist dabei wieder ein weiteres K.O.-Kriterium, bei dem wahrscheinlich die letzten seriösen Massagestudios schließen werden. Für unsere Politiker wird eine erotische Berührung gleichgesetzt mit Sex. Ach kommt ihr Volksvertreter, informiert euch und lasst euch aufklären! Vor allem hört zu oder besser geht zu einer erotischen Massage.

Doch welche Folgen hat dieses Prostitutionsschutzgesetzt für erotische Masseure: alle müssen sich registrieren lassen. Spätestens jetzt hätte selbst ich aufgehört, denn ich wäre offiziell „abgestempelt“. Oder stell dir einmal vor, du studierst BWL und besserst dein Einkommen damit auf, als erotische Masseurin zu arbeiten. Da du dich nun hast registrieren lassen und somit laut Definition offiziell Sexarbeit machst, ist deine „seriöse“ Karriere doch schon vorbei bevor sie überhaupt begonnen hat. Es sind aber noch weitere Herausforderungen mit diesem Gesetzt verbunden, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen werde.

Ergänzen möchte ich, dass wir in einer Zeit von Berührungsmangel leben. Daran ändern die ganzen Touchgeräte nichts. Im Gegenteil sie machen es noch schlimmer. Wir berühren unsere Touchgeräte öfter als uns selber oder die von uns geliebte Menschen. Lass dieses Experiment auf dich wirken: Im 13. Jahrhundert wurde unter Kaiser Friedrich II. ein Experiment durchgeführt, welches aufzeigen sollte, in welcher Sprache Kinder zu sprechen anfangen würden, wenn sie niemals zuvor jemanden haben sprechen gehört.

Auf Anordnung des Kaisers wurden verwaiste Neugeborene an Ammen und Wärterinnen übergeben: mit dem Auftrag, sie zu füttern und zu säubern. Jedoch wurde ihnen verboten, mit den Babys zu sprechen. Sie durften ihnen auch keine körperliche Zuwendung wie Streicheln oder Liebkosungen zuteilwerden lassen. Das unerwartete Ergebnis: alle Kinder starben frühzeitig aufgrund fehlender menschlicher Zuwendung. Ein grausamer Menschenversuch, der die Bedeutung von Berührungen umso mehr verdeutlicht. Ohne Berührungen verkümmert ein Mensch! Ohne Berührung verkümmert also auch ein Erwachsener!

Was würdest du den Leuten mit auf den Weg geben?

Männern möchte ich sagen: lasst euch massieren und vergesst einfach mal den Sex. Wirklich, geht zu einer erotischen Massage und lasst euch voll und ganz darauf ein. Von sieben Hauptenergiezentren befinden sich zwei im Intimbereich und während einer erotischen Massage habt ihr die Möglichkeit alle Energiezentren neu zu ordnen. Ihr dürft ohne Druck einfach entspannen, genießen und euch selber von einer ganz anderen Seite kennenlernen.

Frauen möchte ich ermutigen, sich zu trauen, mehr einzufordern und nicht mehr wegzusehen. In jeder Zeitung, selbst in den kostenlosen, werden Anzeigen aufgegeben. Studiert diese. Vielleicht habt ihr ein Studio in eurer Nähe, welches Yoni-Massagen anbietet. Yoni ist die Bezeichnung für den weiblichen Intimbereich. Erlebt euren Intimbereich und entdeckt eure weibliche Kraft. Durch ein Beckenbodentraining, wie ich es durch Beckenbodenfitness.de anbiete, werdet ihr eure sexuelle Mitte mit anderen Augen sehen.

Was auch spannend ist: probiert gemeinsam mit eurem Partner eine Paarmassage aus. Wer in Berlin ist, kann bei Anna Felicis (https://anna-beruehrt-mich.de) eine solche Massage buchen. Die Verbindung zu eurem Partner wird sich durch diese neue, ungewohnte, lustvolle Erfahrung intensivieren.

Und was steht in nächster Zeit bei dir an?

Ich habe in 2017 an meinem ersten Buch für Frauen geschrieben. Dieses wird nun bald unter dem Titel „Körperlust statt Körperfrust – In 7 einfachen Schritten von der Kritikerin zur Verehrerin deines weiblichen Körpers“ veröffentlicht. Meine Vision: Frauen, lasst uns endlich unseren Körper so annehmen wie dieser jetzt ist! Nicht erst, wenn wir abgenommen haben. Nicht erst, wenn die Brust vergrößert wurde. Nicht erst, wenn eine Bikini Bridge oder andere kuriose Trends zu sehen sind.

Wir sind es wert, unseren Körper so zu lieben, wie dieser ist! Punkt. Sobald hier alles abgeschlossen ist, widme ich mich der Aufnahme meiner Online Trainings für Beckenbodenfitness. Ich bin seit 2012 Beckenbodentrainerin und habe mich in 2017 nach der Intimfitness-Methode von Tatyana Kozhevnikova weitergebildet. Ich kann dir sagen, Beckenbodentraining ist definitiv nicht langweilig! Mit Beckenbodenfitness kombiniere ich das traditionelle Beckenbodentraining mit dem Intimtraining mit Gewichten. Ein wirklich spannendes und effektives Training für jede Frau. Auf meiner Webseite beckenbodenfitness.de findest du dann in den kommenden Monaten mehr dazu.

 

 

Danke, Aksana, für den spannenden Einblick hinter die Kulissen und besonders für die tollen Bilder!

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