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Weihnachten und Silvester in Warschau

Mit einem Tag Versp├Ątung kam ich am 25.12 in Warschau an. Endlich Urlaub, endlich Ruhe. Niemand der etwas von mir m├Âchte und ich muss mit niemandem reden, wenn ich keine Lust drauf habe. Herrlich! Ich fuhr mit dem Taxi ins Hotel, packte aus und beschloss es die Tage ruhig zu nehmen. ├ťberraschender Weise meldete sich auch ein alter Freund mit dem ich gern und ausgiebig telefonierte. Es war schliesslich Weihnachten und ich hatte alle Zeit der Welt, weil nichts auf dem Programm stand. Nat├╝rlich stand auch Sauna und Schwimmen auf dem Programm, war das doch direkt im Hotel. Ich war im Marriot, 5 Sterne, alle Annehmlichkeiten die man sich vorstellen kann. ├ťber Massagen und Kosmetikbehandlungen im Holmes Place, wo sich auch die Sauna, der Pool und das Fitness Studio befand, Room Service, Aussicht auf den Kulturpalast aus dem 34. Stockwerk, zwei Restaurants, ein Casino und drei Bars, was will Frau mehr?

8.volle Tage, Ruhe und Entspannung

Ja, und was macht man so alleine dort? An Weihnachten, das was wahrscheinlich jeder macht. Faulenzen, M├Ąrchen im TV ansehen, essen…lecker essen, was trinken, lesen und einfach nur easy peasy. Auch eine alte Bekannte traf ich zum essen, sch├Ân war es. Die darauf folgenden Tage war ich shoppen, viel shoppen, ┬áim Karikaturen Museum, wo ich mich etwas aufgeregt habe, dass es keine ├ťbersetzungen auf englisch gab und im Kopernikus Wissenschaftszentrum┬á. Im letzteren sah ich diverse Experimente zur Physik, wie Tsunami Wellen entstehen, wie das Wetter bestimmt wird und vieles mehr. Gerade f├╝r Kinder ist es herrlich. Man kann alles ausprobieren, sogar eine Laser Harfe gab es. Die hat mich nat├╝rlich vollsten begeistert. Auch das Planetarium war toll, sah ich doch zwei echte Meteoriten. ┬áUnd ich konnte lernen wie man Asteroiden entdeckt, die, die mich kennen wissen wie sehr ich auf sowas abfahre! Einzig hat gest├Ârt, der Ger├Ąuschpegel den ich nicht erwartet hatte. Aber es waren Ferien, dementsprechend viele, viele Kinder. Was ja wiederum super ist, man kann Kindern nicht fr├╝h genug die Welt und wie sie funktioniert erkl├Ąren, zeigen, erfahren lassen. Selbst einen Roboter gab es, der selbstst├Ąndig Gedichte verfassen konnte mit einem begrenzten Vokabular!

Sephora

Ich habe mich auch mal dazu durchgerungen bei Sephora reinzuschauen. Verdammt! Ich bin zu einem richtigen Tussi mutiert. Drei! Ganze drei mal habe ich dort eingekauft. Lippenstifte, Make-up, Creme, was man sich halt dort so kauft. Aber ich muss gestehen, ich habe selten bessere Produkte mein eigen nennen d├╝rfen. Hab nun sogar eine Kundenkarte, lol. Aber doch, ich bin richtig zufrieden…das Jahr wird es eben auch in meinem Gesicht etwas bunter, mir zumindest gefallen die knalligen Lippenstifte die ich erworben habe richtig, richtig gut an mir.

Ansonsten waren die Tage recht ruhig. Wellness, Massagen und Entspannung standen ganz oben auf dem Programm. Ich ging zum Friseur, war viel Spazieren, die Weihnachtsbeleuchtung in Warschau war wundersch├Ân, und habe einfach mal die Seele baumeln lassen. Silvester konnte ich aus dem 34. Stock meines Zimmers betrachten. Das Feuerwerk war phantastisch, eine Stunde lang knallte es ├╝ber Warschau und en buntesten Farben. Ich war allerdings zu m├╝de und zu faul dann runter zu gehen und zu feiern. So wachte ich mal umverkatert am 1. Januar auf, was zur Abwechslung ganz gut tat.

Schreiben

Ich habe auch ein wenig mich dem Schreiben widmen k├Ânnen. Dort entstand mein zweiter Beitrag zum Thema „Elternabbruch“┬á┬áund ich arbeitet an meiner B├╝hnenshow f├╝r die Lesung im Februar. Ein neues Konzept, wie das ganze ablaufen wird ist allerdings in Planung. Es war schon sehr inspirierend, mal f├╝r sich zu sein, mit seinen Gedanken und Vorstellungen von einem perfekten Urlaub. Alles in allem war es ein sehr gelungener Jahresabschluss mit viel Ruhe, gutem Essen und viel Entspannung. Und ja, Shoppen hat auch mega Spass gemacht.

 

 

N├Ąchster Stop: Paris 18.02-24.02

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